Wall Street-Schluss: Deutliche Zugewinne, Übernahmen im Fokus
02.09.10 22:27
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street kam nach der gestrigen Kursrallye zunächst kaum von der Stelle, drehte im Handelsverlauf aber doch auf. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048 / WKN 969420) gewann am Donnerstag 0,49 Prozent auf 10.320,10 Zähler. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) legte 0,91 Prozent zu auf 1.090,10 Stellen. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) gewann 1,06 Prozent auf 2.200,01 Punkte.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Vorwoche verbessert. Demnach verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 472.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 475.000 prognostiziert hatten. Wie ferner bekannt wurde, hat sich die US-Produktivität im zweiten Quartal stärker reduziert als zunächst vermeldet. Demnach fiel die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um revidiert 1,8 Prozent, während vorläufig nur ein Minus von 0,9 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Rückgang um 1,7 Prozent erwartet. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Juli 2010 angestiegen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um revidiert 0,4 Prozent (vorläufig: +0,3 Prozent) über dem Vormonatsniveau. Für den Vormonat war ein Minus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden. Beim US-Auftragseingang für Industriegüter wurde für den Berichtsmonat ein Plus von 0,1 Prozent ermittelt, während Volkswirte hier ein Plus von 0,3 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde hier ein Minus von 0,6 Prozent ausgewiesen. Zudem ist die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA im Juli 2010 angestiegen. Nach Angaben der NAR erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um 5,2 Prozent, wohingegen Volkswirte im Schnitt einen unveränderten Wert prognostiziert hatten.
Die Schnellrestaurantkette Burger King (ISIN US1212082010 / WKN A0JL4A) steht vor der Übernahme durch den Finanzinvestor 3G Capital. Demnach sollen die Aktionäre im Rahmen der Vereinbarung 24,00 Dollar je Aktie in bar erhalten. Inklusive der Übernahme von Verbindlichkeiten liegt das Gesamtvolumen der Transaktion bei 4 Mrd. Dollar. Die Transaktion wurde vom Board of Directors einstimmig angenommen. Bereits vor einigen Tagen hatte es Spekulationen über eine mögliche Übernahme der weltweit zweitgrößten Schnellrestaurant-Kette gegeben. Burger King gewannen daraufhin mehr als 25 Prozent.
Der PC-Hersteller Dell (ISIN US24702R1014 / WKN 121092) hat heute den Ausstieg aus dem Übernahmekampf um den Speicherhersteller 3PAR (ISIN US88580F1093 / WKN A0M7KV) erklärt. Dell hatte sich zuvor mehrere Wochen mit dem Konkurrenten Hewlett-Packard (ISIN US4282361033 / WKN 851301) ein Bieterduell geliefert. Heute hat nun Hewlett-Packard nochmals sein Angebot für 3PAR auf nunmehr 2,4 Mrd. Dollar bzw. 33,00 Dollar je Aktie erhöht. Die Aktie von 3PAR gewann 2,5 Prozent. Die Dell-Aktie legte knapp 2 Prozent zu und bei Papieren von Hewlett-Packard ging es 1,2 Prozent nach oben.
Der Fahrzeugvermieter Avis Budget (ISIN US0537741052 / WKN A0KEE9) hat heute ein neues Übernahmeangebot für den Discount-Wettbewerber Dollar Thrifty Automotive Group (ISIN US2567431059 / WKN 911261) vorgelegt. Dabei bietet Avis Budget nun rund 1,35 Mrd. Dollar und liegt damit etwa 22 Prozent über dem Angebot des Weltmarktführers Hertz (ISIN US42805T1051 / WKN A0LC3E) vom April 2010. Das Angebot von Avis für die Dollar Thrifty Automotive Group beläuft sich auf nun 40,75 Dollar je Aktie (zuvor: 39,25 Dollar) in bar sowie 0,6543 Avis-Aktien. Die Aktie der Dollar Thrifty Automotive Group notiert 1,2 Prozent fester. Die Avis-Aktie gewann 4,3 Prozent. Die Hertz-Aktie legte 4,2 Prozent zu.
Nach der Bekanntgabe von Umsatzzahlen stehen auch die Einzelhändler im Blick. Target (ISIN US87612E1064 / WKN 856243), der zweitgrößte Discount-Händler in den USA, konnte im August einen Zuwachs bei den vergleichbaren Umsätzen verbuchen. Unternehmensangaben zufolge sind die vergleichbaren Umsätze demnach um 1,8 Prozent gestiegen. Analysten waren im Vorfeld von einer Zunahme um 2,0 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz stieg um 3,4 Prozent auf 5,02 Mrd. Dollar. Die Aktie gewann 0,6 Prozent. Wie die Drugstore-Kette Rite Aid (ISIN US7677541044 / WKN 857022) erklärte, hat sie im August einen Rückgang bei den Same Store-Sales um 1,0 Prozent erlitten. Der konsolidierte Umsatz fiel um 2,2 Prozent auf 2,34 Mrd. Dollar. Rite Aid legten 1,2 Prozent zu. Dagegen konnte der Einzelhandelskonzern Kohl's (ISIN US5002551043 / WKN 884195) mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten. Die Erlöse lagen mit 1,42 Mrd. Dollar um 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen wurde ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnet. Kohl's konnten um 1,9 Prozent vorrücken. Auch der Einzelhandelskonzern JCPenney (ISIN US7081601061 / WKN 851991) hat ein Wachstum bei den Same-Store Sales verzeichnen können. Unternehmensangaben zufolge sind die vergleichbaren Umsätze um 2,3 Prozent gestiegen. Analysten waren im Vorfeld nur von einer Zunahme um 1,6 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1,44 Mrd. Dollar. Die Aktie legte 3 Prozent zu. Wie die Bekleidungskette TJX (ISIN US8725401090 / WKN 854854) erklärte, lag der konsolidierte Gesamtumsatz im August mit 1,7 Mrd. Dollar um 6 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen wurde ein Plus von 2 Prozent ausgewiesen. TJX lagen mit 1,4 Prozent im Plus.
Der Nahrungsmittelkonzern Del Monte Foods (ISIN US24522P1030 / WKN 918785) konnte im ersten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn einfahren. Wie der Hersteller von Dosenfrüchten und -gemüse bekannt gab, verringerten sich die Umsatzerlöse leicht um 1,1 Prozent auf 804,6 Mio. Dollar. Dagegen wuchs der Nettogewinn von 58,6 Mio. Dollar oder 29 Cents je Aktie auf nun 59,4 Mio. Dollar bzw. 29 Cents pro Aktie. Analysten hatten lediglich ein EPS von 27 Cents und einen Umsatz von 829,5 Mio. Dollar erwartet. Der Wert verlor 2,5 Prozent. Der Logistikkonzern UTi Worldwide (ISIN VGG872101032 / WKN 590315) hat ebenfalls in seine Bücher blicken lassen. Demnach lag der Umsatz im zweiten Quartal mit 1,15 Mrd. Dollar um 37 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 18,7 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 11,8 Mio. Dollar bzw. 12 Cents je Aktie erzielt hatte. Analysten hatten zuvor ein EPS von 17 Cents bei einem Umsatz von 1,08 Mrd. Dollar erwartet. Für das zweite Halbjahr erwartet der Konzern angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen eine verhaltenere Entwicklung beim Anstieg des Transportvolumens. UTi Worldwide gewannen knapp 5 Prozent. (02.09.2010/ac/n/m)
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Vorwoche verbessert. Demnach verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 472.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 475.000 prognostiziert hatten. Wie ferner bekannt wurde, hat sich die US-Produktivität im zweiten Quartal stärker reduziert als zunächst vermeldet. Demnach fiel die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um revidiert 1,8 Prozent, während vorläufig nur ein Minus von 0,9 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Rückgang um 1,7 Prozent erwartet. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Juli 2010 angestiegen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um revidiert 0,4 Prozent (vorläufig: +0,3 Prozent) über dem Vormonatsniveau. Für den Vormonat war ein Minus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden. Beim US-Auftragseingang für Industriegüter wurde für den Berichtsmonat ein Plus von 0,1 Prozent ermittelt, während Volkswirte hier ein Plus von 0,3 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde hier ein Minus von 0,6 Prozent ausgewiesen. Zudem ist die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA im Juli 2010 angestiegen. Nach Angaben der NAR erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um 5,2 Prozent, wohingegen Volkswirte im Schnitt einen unveränderten Wert prognostiziert hatten.
Die Schnellrestaurantkette Burger King (ISIN US1212082010 / WKN A0JL4A) steht vor der Übernahme durch den Finanzinvestor 3G Capital. Demnach sollen die Aktionäre im Rahmen der Vereinbarung 24,00 Dollar je Aktie in bar erhalten. Inklusive der Übernahme von Verbindlichkeiten liegt das Gesamtvolumen der Transaktion bei 4 Mrd. Dollar. Die Transaktion wurde vom Board of Directors einstimmig angenommen. Bereits vor einigen Tagen hatte es Spekulationen über eine mögliche Übernahme der weltweit zweitgrößten Schnellrestaurant-Kette gegeben. Burger King gewannen daraufhin mehr als 25 Prozent.
Der Fahrzeugvermieter Avis Budget (ISIN US0537741052 / WKN A0KEE9) hat heute ein neues Übernahmeangebot für den Discount-Wettbewerber Dollar Thrifty Automotive Group (ISIN US2567431059 / WKN 911261) vorgelegt. Dabei bietet Avis Budget nun rund 1,35 Mrd. Dollar und liegt damit etwa 22 Prozent über dem Angebot des Weltmarktführers Hertz (ISIN US42805T1051 / WKN A0LC3E) vom April 2010. Das Angebot von Avis für die Dollar Thrifty Automotive Group beläuft sich auf nun 40,75 Dollar je Aktie (zuvor: 39,25 Dollar) in bar sowie 0,6543 Avis-Aktien. Die Aktie der Dollar Thrifty Automotive Group notiert 1,2 Prozent fester. Die Avis-Aktie gewann 4,3 Prozent. Die Hertz-Aktie legte 4,2 Prozent zu.
Nach der Bekanntgabe von Umsatzzahlen stehen auch die Einzelhändler im Blick. Target (ISIN US87612E1064 / WKN 856243), der zweitgrößte Discount-Händler in den USA, konnte im August einen Zuwachs bei den vergleichbaren Umsätzen verbuchen. Unternehmensangaben zufolge sind die vergleichbaren Umsätze demnach um 1,8 Prozent gestiegen. Analysten waren im Vorfeld von einer Zunahme um 2,0 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz stieg um 3,4 Prozent auf 5,02 Mrd. Dollar. Die Aktie gewann 0,6 Prozent. Wie die Drugstore-Kette Rite Aid (ISIN US7677541044 / WKN 857022) erklärte, hat sie im August einen Rückgang bei den Same Store-Sales um 1,0 Prozent erlitten. Der konsolidierte Umsatz fiel um 2,2 Prozent auf 2,34 Mrd. Dollar. Rite Aid legten 1,2 Prozent zu. Dagegen konnte der Einzelhandelskonzern Kohl's (ISIN US5002551043 / WKN 884195) mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten. Die Erlöse lagen mit 1,42 Mrd. Dollar um 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen wurde ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnet. Kohl's konnten um 1,9 Prozent vorrücken. Auch der Einzelhandelskonzern JCPenney (ISIN US7081601061 / WKN 851991) hat ein Wachstum bei den Same-Store Sales verzeichnen können. Unternehmensangaben zufolge sind die vergleichbaren Umsätze um 2,3 Prozent gestiegen. Analysten waren im Vorfeld nur von einer Zunahme um 1,6 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1,44 Mrd. Dollar. Die Aktie legte 3 Prozent zu. Wie die Bekleidungskette TJX (ISIN US8725401090 / WKN 854854) erklärte, lag der konsolidierte Gesamtumsatz im August mit 1,7 Mrd. Dollar um 6 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen wurde ein Plus von 2 Prozent ausgewiesen. TJX lagen mit 1,4 Prozent im Plus.
Der Nahrungsmittelkonzern Del Monte Foods (ISIN US24522P1030 / WKN 918785) konnte im ersten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn einfahren. Wie der Hersteller von Dosenfrüchten und -gemüse bekannt gab, verringerten sich die Umsatzerlöse leicht um 1,1 Prozent auf 804,6 Mio. Dollar. Dagegen wuchs der Nettogewinn von 58,6 Mio. Dollar oder 29 Cents je Aktie auf nun 59,4 Mio. Dollar bzw. 29 Cents pro Aktie. Analysten hatten lediglich ein EPS von 27 Cents und einen Umsatz von 829,5 Mio. Dollar erwartet. Der Wert verlor 2,5 Prozent. Der Logistikkonzern UTi Worldwide (ISIN VGG872101032 / WKN 590315) hat ebenfalls in seine Bücher blicken lassen. Demnach lag der Umsatz im zweiten Quartal mit 1,15 Mrd. Dollar um 37 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 18,7 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 11,8 Mio. Dollar bzw. 12 Cents je Aktie erzielt hatte. Analysten hatten zuvor ein EPS von 17 Cents bei einem Umsatz von 1,08 Mrd. Dollar erwartet. Für das zweite Halbjahr erwartet der Konzern angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen eine verhaltenere Entwicklung beim Anstieg des Transportvolumens. UTi Worldwide gewannen knapp 5 Prozent. (02.09.2010/ac/n/m)
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