Bondmarkt noch keine Trendwende
06.09.10 16:45
BayernLB
München (aktiencheck.de AG) - Der US-Arbeitsmarktbericht hat positiv überrascht und wird mit dazu beitragen helfen, die extremsten Konjunkturpessimisten aus dem Marktgeschehen zu drängen, so die Analysten der BayernLB.
Dennoch seien die Zahlen nicht wirklich gut gewesen. Und die für die FED wichtige Arbeitslosenquote habe einen neuerlichen Anstieg verzeichnet. Der ISM-Index Dienstleistungen habe sogar die Erwartungen enttäuscht und nähere sich schrittweise wieder der 50er Marke. Für den Ausruf einer Trendwende am Bondmarkt sei es also noch zu früh. Die Konjunkturdaten der kommenden vier bis acht Wochen würden weiter das Bild einer nachlassenden Konjunkturdynamik zeichnen. Neue Kurshöchststände am Bundmarkt seien mit dem Freitag jedoch deutlich unwahrscheinlicher geworden.
In der neuen Woche sei der Datenkalender nur mäßig bestückt und in den USA heute ein Feiertag. Für das Marktsentiment wichtig würden diese Woche die Notenbanksitzungen in Japan (Di.), Kanada (Mi.) und Großbritannien (Do.) werden sowie das Beige Book (Mi.).
Nicht nur am heutigen "Labour Day", sondern auch im Verlauf der Woche dürften nur wenige Impulse vom US-Markt zu erwarten sein. Lediglich die Veröffentlichungen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und zur Handelsbilanz (Do.) stünden auf der Agenda.
Das Sentix-Investorenvertrauen könnte insbesondere aufgrund der Lagerkomponente überraschend steigen. Der Juli-Auftragseingang (Di.) der deutschen Industrie werde im Vergleich zum von Großaufträgen getriebenen Vormonat geringer ausgefallen sein. Auch die deutschen Exporte (Mi.) würden leicht rückläufig gewesen sein. Der Output der deutschen Industrie dürfte hingegen entsprechend der Frühindikatoren einen leichten Anstieg verzeichnet haben.
Die Analysten der BayernLB erwarten bei BoJ (24:00 Uhr) als auch bei BoE (Do.) keine Änderung der Anleihekauf-/Kreditprogramme. Die FED veröffentliche am Mittwoch ihren Konjunkturbericht aus den Distrikten. (06.09.2010/ac/a/m)
Dennoch seien die Zahlen nicht wirklich gut gewesen. Und die für die FED wichtige Arbeitslosenquote habe einen neuerlichen Anstieg verzeichnet. Der ISM-Index Dienstleistungen habe sogar die Erwartungen enttäuscht und nähere sich schrittweise wieder der 50er Marke. Für den Ausruf einer Trendwende am Bondmarkt sei es also noch zu früh. Die Konjunkturdaten der kommenden vier bis acht Wochen würden weiter das Bild einer nachlassenden Konjunkturdynamik zeichnen. Neue Kurshöchststände am Bundmarkt seien mit dem Freitag jedoch deutlich unwahrscheinlicher geworden.
Nicht nur am heutigen "Labour Day", sondern auch im Verlauf der Woche dürften nur wenige Impulse vom US-Markt zu erwarten sein. Lediglich die Veröffentlichungen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und zur Handelsbilanz (Do.) stünden auf der Agenda.
Das Sentix-Investorenvertrauen könnte insbesondere aufgrund der Lagerkomponente überraschend steigen. Der Juli-Auftragseingang (Di.) der deutschen Industrie werde im Vergleich zum von Großaufträgen getriebenen Vormonat geringer ausgefallen sein. Auch die deutschen Exporte (Mi.) würden leicht rückläufig gewesen sein. Der Output der deutschen Industrie dürfte hingegen entsprechend der Frühindikatoren einen leichten Anstieg verzeichnet haben.
Die Analysten der BayernLB erwarten bei BoJ (24:00 Uhr) als auch bei BoE (Do.) keine Änderung der Anleihekauf-/Kreditprogramme. Die FED veröffentliche am Mittwoch ihren Konjunkturbericht aus den Distrikten. (06.09.2010/ac/a/m)
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