Presse: SCHOTT Solar behält vom Börsenerlös nur zwei Drittel
08.09.08 10:29
aktiencheck.de
Mainz (aktiencheck.de AG) - Der Solartechnik-Hersteller SCHOTT Solar AG (ISIN DE000A0RAS03 / WKN A0RAS0), der voraussichtlich Ende September an die Börse geht und auf ein Emissionsvolumen von knapp einer halben Milliarde Euro hofft, wird vom Erlös des IPOs Presseangaben zufolge nur rund zwei Drittel behalten können.
Wie die "WirtschaftsWoche" am Samtag in einer Vorabausgabe berichtete, geht dies aus einer Analystenstudie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hervor, die dem Emissionskonsortium angehört. Grund: Der Chef der Mainzer Konzernmutter SCHOTT AG, Udo Ungeheuer, fordere von SCHOTT Solar ein Gesellschafterdarlehen zurück. Das aber stoße selbst Analysten der Konsortialbanken sauer auf, die SCHOTT mit der Vorbereitung des Börsengangs beauftragt habe. Wegen des erwarteten Preisrutsches bei Solarzellen sei "für den erwarteten Margendruck ein größeres Cash-Polster von Vorteil", heißt es bei der LBBW.
Um wie geplant 480 Mio. Euro an der Börse einzusammeln, muss SCHOTT-Chef Ungeheuer rund 28 Prozent der Tochter an neue Aktionäre abgeben, so das Magazin unter Berufung auf die LBBW-Studie. Die Landesbank rechnet damit, dass SCHOTT Solar nach der Kapitalerhöhung auf einen Börsenwert von 1,7 Mrd. Euro kommt. Auf 1,5 bis 1,7 Mrd. Euro schätzt ihn die Deutsche Bank, die gemeinsam mit JPMorgan das Bankenkonsortium anführt. Die Banken beziehen sich dabei vor allem auf das angeblich große Interesse potenzieller Investoren an SCHOTTs Glasrohren für Solarthermiekraftwerke, hieß es.
(08.09.2008/ac/n/n)
Wie die "WirtschaftsWoche" am Samtag in einer Vorabausgabe berichtete, geht dies aus einer Analystenstudie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hervor, die dem Emissionskonsortium angehört. Grund: Der Chef der Mainzer Konzernmutter SCHOTT AG, Udo Ungeheuer, fordere von SCHOTT Solar ein Gesellschafterdarlehen zurück. Das aber stoße selbst Analysten der Konsortialbanken sauer auf, die SCHOTT mit der Vorbereitung des Börsengangs beauftragt habe. Wegen des erwarteten Preisrutsches bei Solarzellen sei "für den erwarteten Margendruck ein größeres Cash-Polster von Vorteil", heißt es bei der LBBW.
Um wie geplant 480 Mio. Euro an der Börse einzusammeln, muss SCHOTT-Chef Ungeheuer rund 28 Prozent der Tochter an neue Aktionäre abgeben, so das Magazin unter Berufung auf die LBBW-Studie. Die Landesbank rechnet damit, dass SCHOTT Solar nach der Kapitalerhöhung auf einen Börsenwert von 1,7 Mrd. Euro kommt. Auf 1,5 bis 1,7 Mrd. Euro schätzt ihn die Deutsche Bank, die gemeinsam mit JPMorgan das Bankenkonsortium anführt. Die Banken beziehen sich dabei vor allem auf das angeblich große Interesse potenzieller Investoren an SCHOTTs Glasrohren für Solarthermiekraftwerke, hieß es.
(08.09.2008/ac/n/n)
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