Joyou AG plant Börsengang im ersten Halbjahr 2010


11.03.10 12:44
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Joyou AG (ISIN DE000A0WMLD8 / WKN A0WMLD) gab am Donnerstag bekannt, dass sie beabsichtigt, in der ersten Jahreshälfte 2010 an die Börse zu gehen. Dabei wird eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt.

Den Angaben zufolge hat das Unternehmen sein operatives Geschäft in China. Joyou entwirft, produziert und verkauft Armaturen und andere Sanitärprodukte unter der eigenen Marke "Joyou" in China. Zudem betätigt sich Joyou in den USA, in Europa und in Asien als Hersteller von so genannten OEM ("Original Equipment Manufacturing")-Produkten für internationale Sanitärunternehmen, Großhändler und Handelsgesellschaften.

Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg von 44,9 Mio. Euro in 2007 auf 135,0 Mio. Euro in 2008 und auf 172,3 Mio. Euro im Jahr 2009. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte von 10,0 Mio. Euro in 2007 auf 25,0 Mio. Euro in 2008 und auf 39,0 Mio. Euro in 2009. Der Nettogewinn wuchs von 7,8 Mio. Euro in 2007 auf 16,1 Mio. Euro in 2008 und auf 22,3 Mio. Euro in 2009. In 2009 beschäftigte Joyou durchschnittlich 2.503 Mitarbeiter, hieß es.

Wie das Unternehmen mitteilte, plant es ein öffentliches Angebot in Deutschland und Luxemburg sowie Privatplatzierungen an institutionelle Investoren außerhalb von Deutschland, Luxemburg und den USA. Sämtliche Aktien der Basistransaktion stammen aus einer Kapitalerhöhung mit dem Ziel, über 100 Mio. Euro aufzunehmen. Aktien der Altaktionäre werden im Rahmen der Mehrzuteilungsoption platziert. Macquarie Capital (Europe) Ltd. und China International Capital Corporation Hong Kong Securities Ltd. (CICC) fungieren als globale Koordinatoren (Konsortialführer) und Bookrunner. Weitere Konsortialbanken sind WestLB AG und DZ BANK AG.

Die Gesellschaft will den ihr zufließenden Nettoemissionserlös aus dem Verkauf der neuen Aktien zur Finanzierung der weiteren Expansion des Unternehmens verwenden. Insbesondere beabsichtigt Joyou, einen Produzenten von Keramik-Sanitärprodukten zu akquirieren, neue Produktionsanlagen für bestimmte Sanitärprodukte zu bauen, die Produktionsanlagen für Wasserhähne zu erweitern und Galvanisierungsanlagen für Duschköpfe zu errichten. Das Unternehmen plant zudem, etwa 1.000 zusätzliche Einzelhandelsgeschäfte in China aufzubauen, eine Marketing-Kampagne mit seiner Markenbotschafterin in China durchzuführen und andere Unternehmenszwecke, wie die weitere Stärkung der Finanz-, Risikomanagement- und IT-Systeme, zu finanzieren. (11.03.2010/ac/n/n)






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