Softline Insideraktie der Woche
12.03.10 13:58
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Manuel Hoelzle, ist die Softline-Aktie (ISIN DE000A1CSBR6 / WKN A1CSBR) die Insideraktie der Woche.
Der Softline Konzern bestehe aus der börsennotierten Softline AG, die ihre Funktion als Holding wahrnehme, sowie aus den drei operativen Tochtergesellschaften Prometheus, Softline Services sowie Softline Software. Die Prometheus GmbH sei im Jahr 2001 gegründet worden. Der Hauptsitz des Unternehmens sei in München, unterstützt werde dieser durch Niederlassungen in Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg. Die Prometheus GmbH sei ein IT-Dienstleister für Wiederverkäufer, wie Hard- und Softwarehersteller, Systemhäuser und Systemintegratoren, und speziell auf die Bereitstellung von Ressourcen spezialisiert. Die Geschäftstätigkeit der Softline Services untergliedere sich in die drei Bereiche XpertLink, Managed Desktop sowie Garantie Services.
Die letzten 15 Monate hätten bei der Softline AG ganz im Zeichnen der Restrukturierung sowie der Schaffung von Strukturen gestanden, um in Zukunft wieder einen profitablen Wachstumskurs zu beschreiten. Dieser Prozess sei mit der Rückführung der Prometheus nach der jüngsten erfolgreichen Kapitalerhöhung sowie der Neugründung der Softline Solutions abgeschlossen, so dass nunmehr der Fokus gezielt auf das Voranbringen des operativen Geschäfts gerichtet werden könne. In den Jahren 2010 sowie 2011 sei damit von einem signifikanten Umsatzwachstum im Konzernverbund auszugehen.
Nach dem Abschluss der erfolgreichen Kapitalerhöhung habe sich die insgesamt ausstehende Aktienanzahl auf nunmehr 4,30 Mio. Aktien erhöht. Damit seien sogar mehr Aktien gezeichnet worden, als von den Analysten zunächst erwartet worden sei und der Gesellschaft seien durch die Kapitalmaßnahme liquide Mittel in Höhe von rund 6,1 Mio. EUR zugeflossen. Damit verfüge die Gesellschaft auch nach dem vollständigen Kauf der Prometheus GmbH sowie der Rückführung eines Gesellschafterdarlehens über ausreichend liquide Mittel und gesunde Bilanzstrukturen für das erwartete Wachstum.
Die jungen Aktien (3,3 Mio. Stück) aus der Kapitalmaßnahme würden bis zur Zusammenlegung unter der Wertpapierkennnummer A1CSFP an der Börse München gehandelt. Die Handelbarkeit der jungen Aktien sei dabei derzeit deutlich höher als die der alten Aktien. Eine Zusammenlegung mit den alten Aktien ist für die kommende Hauptversammlung geplant.
Besonders interessant sei, dass sich im Rahmen der Kapitalmaßnahme mit Dr. Knut Löschke ein besonders interessanter strategischer Investor mit über 12% beteiligt habe. Dr. Löschke sei Gründer und früherer Vorstandsvorsitzender der PC-Ware AG und verfüge damit über langjährige Kontakte im Software-/IT-Umfeld. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich Dr. Löschke für einen Posten im Aufsichtsrat der Softline AG zur Verfügung stellen werde und dass er auch operativ der Softline AG über sein großes Netzwerk viele Türen öffnen und die Gesellschaft erfolgreich unterstützen werde.
Für das Geschäftsjahr 2010 würden die Analysten bei der Softline AG von einem signifikanten Umsatzwachstum auf dann 16,50 Mio. EUR ausgehen. Der hohe Auftragsbestand bei Prometheus zum Jahresende sorge hierbei für eine gute Planbarkeit der Umsatzerlöse im kommenden Geschäftsjahr 2010. Des Weiteren würden sie einen deutlichen Anstieg der wiederkehrenden Erlöse für 2010 sowie 2011 infolge eines erfreulichen Verlaufs des Outsourcing-Geschäfts erwarten. Den Gewinn je Aktie für 2010 und 2011 sähen sie unverändert bei 0,09 EUR respektive 0,40 EUR.
Als ein weiteres wesentliches Asset der Gesellschaft sähen die Analysten die vorhandenen steuerlich nutzbaren Verlustvorträge von mehr als 30 Mio. EUR an. Dadurch werde sich die Steuerquote auf Konzernebene in den kommenden Jahren auf einem sehr moderaten Niveau bewegen. Darüber hinaus bestehe zusätzlich die Möglichkeit, im Rahmen einer anorganischen Wachstumsstrategie die Verlustvorträge verstärkt zu nutzen.
Die Analysten sähen in der Aktie der Softline AG eine interessante Investmentchance, um an den bevorstehenden Wachstumsraten der Marktsegmente Infrastruktur Outsourcing sowie Ressource Management zu partizipieren.
Positiv würden sie hierbei zudem die Tatsache erachten, dass das Management um Herrn Michel und Herrn Reiserer die Kapitalmaßnahme über die Insiderkäufe in einem angemessenen Umfang mitgetragen habe und somit sein Vertrauen in die zukünftige Unternehmensstrategie zum Ausdruck bringe. Der Zufluss an liquiden Mittel aus der Kapitalmaßnahme von rund 6,1 Mio. EUR führe zu einer deutlichen Verbesserung der Bilanz sowie einer Stärkung der Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft. Und auch vom Einstieg von Dr. Löschke als strategischer Investor würden sich die Analysten guten Rückenwind für die Gesellschaft erwarten.
Daher haben die Analysten der GBC AG die Softline-Aktie als Insideraktie der KW 10 auserkoren. (Analyse vom 12.03.2010) (12.03.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Softline Konzern bestehe aus der börsennotierten Softline AG, die ihre Funktion als Holding wahrnehme, sowie aus den drei operativen Tochtergesellschaften Prometheus, Softline Services sowie Softline Software. Die Prometheus GmbH sei im Jahr 2001 gegründet worden. Der Hauptsitz des Unternehmens sei in München, unterstützt werde dieser durch Niederlassungen in Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg. Die Prometheus GmbH sei ein IT-Dienstleister für Wiederverkäufer, wie Hard- und Softwarehersteller, Systemhäuser und Systemintegratoren, und speziell auf die Bereitstellung von Ressourcen spezialisiert. Die Geschäftstätigkeit der Softline Services untergliedere sich in die drei Bereiche XpertLink, Managed Desktop sowie Garantie Services.
Die letzten 15 Monate hätten bei der Softline AG ganz im Zeichnen der Restrukturierung sowie der Schaffung von Strukturen gestanden, um in Zukunft wieder einen profitablen Wachstumskurs zu beschreiten. Dieser Prozess sei mit der Rückführung der Prometheus nach der jüngsten erfolgreichen Kapitalerhöhung sowie der Neugründung der Softline Solutions abgeschlossen, so dass nunmehr der Fokus gezielt auf das Voranbringen des operativen Geschäfts gerichtet werden könne. In den Jahren 2010 sowie 2011 sei damit von einem signifikanten Umsatzwachstum im Konzernverbund auszugehen.
Nach dem Abschluss der erfolgreichen Kapitalerhöhung habe sich die insgesamt ausstehende Aktienanzahl auf nunmehr 4,30 Mio. Aktien erhöht. Damit seien sogar mehr Aktien gezeichnet worden, als von den Analysten zunächst erwartet worden sei und der Gesellschaft seien durch die Kapitalmaßnahme liquide Mittel in Höhe von rund 6,1 Mio. EUR zugeflossen. Damit verfüge die Gesellschaft auch nach dem vollständigen Kauf der Prometheus GmbH sowie der Rückführung eines Gesellschafterdarlehens über ausreichend liquide Mittel und gesunde Bilanzstrukturen für das erwartete Wachstum.
Die jungen Aktien (3,3 Mio. Stück) aus der Kapitalmaßnahme würden bis zur Zusammenlegung unter der Wertpapierkennnummer A1CSFP an der Börse München gehandelt. Die Handelbarkeit der jungen Aktien sei dabei derzeit deutlich höher als die der alten Aktien. Eine Zusammenlegung mit den alten Aktien ist für die kommende Hauptversammlung geplant.
Für das Geschäftsjahr 2010 würden die Analysten bei der Softline AG von einem signifikanten Umsatzwachstum auf dann 16,50 Mio. EUR ausgehen. Der hohe Auftragsbestand bei Prometheus zum Jahresende sorge hierbei für eine gute Planbarkeit der Umsatzerlöse im kommenden Geschäftsjahr 2010. Des Weiteren würden sie einen deutlichen Anstieg der wiederkehrenden Erlöse für 2010 sowie 2011 infolge eines erfreulichen Verlaufs des Outsourcing-Geschäfts erwarten. Den Gewinn je Aktie für 2010 und 2011 sähen sie unverändert bei 0,09 EUR respektive 0,40 EUR.
Als ein weiteres wesentliches Asset der Gesellschaft sähen die Analysten die vorhandenen steuerlich nutzbaren Verlustvorträge von mehr als 30 Mio. EUR an. Dadurch werde sich die Steuerquote auf Konzernebene in den kommenden Jahren auf einem sehr moderaten Niveau bewegen. Darüber hinaus bestehe zusätzlich die Möglichkeit, im Rahmen einer anorganischen Wachstumsstrategie die Verlustvorträge verstärkt zu nutzen.
Die Analysten sähen in der Aktie der Softline AG eine interessante Investmentchance, um an den bevorstehenden Wachstumsraten der Marktsegmente Infrastruktur Outsourcing sowie Ressource Management zu partizipieren.
Positiv würden sie hierbei zudem die Tatsache erachten, dass das Management um Herrn Michel und Herrn Reiserer die Kapitalmaßnahme über die Insiderkäufe in einem angemessenen Umfang mitgetragen habe und somit sein Vertrauen in die zukünftige Unternehmensstrategie zum Ausdruck bringe. Der Zufluss an liquiden Mittel aus der Kapitalmaßnahme von rund 6,1 Mio. EUR führe zu einer deutlichen Verbesserung der Bilanz sowie einer Stärkung der Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft. Und auch vom Einstieg von Dr. Löschke als strategischer Investor würden sich die Analysten guten Rückenwind für die Gesellschaft erwarten.
Daher haben die Analysten der GBC AG die Softline-Aktie als Insideraktie der KW 10 auserkoren. (Analyse vom 12.03.2010) (12.03.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,50 € | 1,48 € | 0,02 € | +1,35% | 09.02./20:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1CSBR6 | A1CSBR | 2,30 € | 1,01 € | |
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