Nanogate limitiert kaufen
09.06.10 09:19
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Nanogate-Aktie (ISIN DE000A0JKHC9 / WKN A0JKHC) bei Kursen um 15 Euro limitiert zu kaufen.
Viel versprechende Technologiefirmen wie zum Beispiel Nanogate hätten sich der Wirtschaftskrise nicht vollkommen entziehen können. Eine schwache erste Jahreshälfte 2009 habe dem aus dem saarländischen Göttelborn stammenden Unternehmen das Ergebnis verhagelt. Bei 10,7 Mio. Euro Umsatz hätten die Nanospezialisten einen operativen Verlust von 2,2 Mio. Euro verbucht. Das Konzernergebnis sei entsprechend mit 1,4 Mio. Euro ebenfalls im roten Bereich gewesen.
Wie den Experten der Vorsitzende des Vorstandes, Ralf Zastrau, bei ihrem Treffen in Frankfurt berichte, hätten die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte bereits wieder stark angezogen. "Die deutliche Nachfragebelebung seit dem Sommer 2009 sowie der gute Jahresauftakt in diesem Jahr deuten darauf hin, dass die konjunkturell bedingte Umsatzdelle überwunden ist und Nanogate auf den langfristigen Wachstumskurs zurückkehren kann", so Zastrau.
Die Nanogate AG sei auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie tätig. Das Unternehmen entwickle, produziere und vertreibe Systemlösungen zur Ausstattung von Produkten mit funktionalen Eigenschaften auf der Basis von nanostrukturierten Materialien. "Unser Schwerpunkt liegt auf den Branchen Automobil-/Maschinenbau, Gebäude/Interieur, Sport/Freizeit und Funktionelle Textilien sowie den besonders zukunftsweisenden Kompetenzfeldern Energieeffizienz, Luftfiltration und Lichtlenkung", erkläre der CEO. Dabei habe sich zuletzt vor allem der Automobilsektor aufgrund der Wirtschaftskrise zurückhaltend gezeigt.
Umso bemerkenswerter, dass es dem Unternehmen gelungen sei, im Bereich Luftfiltration eine Kooperation mit dem Technologiekonzern GEA Group an Land zu ziehen. "Im Rahmen der Systempartnerschaft veredelt Nanogate bestehende Filtersysteme der GEA Group. Dadurch steigt die Leistungsfähigkeit und Werthaltigkeit der Filter, die in Lüftungssystemen, beispielsweise für Klimaanlagen im Gebäudebereich, zum Einsatz kommen", ergänze der Firmenchef.
Für das laufende Jahr gebe sich der Vorstandsvorsitzende optimistisch. "Im Jahr 2010 werden wir auf den Wachstumskurs zurückkehren und erwarten eine neue Bestmarke beim Umsatz." Erwartet werde ein Umsatz von mehr als 13 Mio. Euro. Die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2008 mit Einnahmen von 12,1 Mio. Euro solle sodann übertroffen werden. Sinkende Kosten und niedrigere Investitionen sollten dabei auch auf der Ergebnisseite positive Impulse setzen. Auf EBIT-Basis würden die Experten somit ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten.
Wachstumsimpulse würden vor allem aus den Bereichen Automobil- und Maschinenbau sowie Sport und Freizeit erwartet. Dabei schließe CEO Zastrau die Option auch anorganisch weiter zu wachsen nicht aus. "Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen", so Zastrau. Mit liquiden Mitteln von knapp sechs Mio. Euro und einer Eigenkapitalquote von 61 Prozent sei das Unternehmen dabei solide aufgestellt.
Nanogate sei im Herbst 2006 mit viel Tamtam an der Börse gestartet. Damals hätten Investoren mehr als 32 Euro für einen Anteilsschein auf den Tisch geblättert. Der Fall sei tief gewesen und habe in 2009 bei rund sechs Euro geendet. Inzwischen habe sich das Papier wieder berappelt und sich in der Spitze auf knapp 22 Euro vervielfachen können. Aktuell sei die Aktie für 15,60 Euro zu haben. Das Grundkapital von 1,9 Mio. Aktien repräsentiere einen Börsenwert von 32 Mio. Euro. Zu teuer würden die Experten Nanogate damit nicht finden.
Bei Kursen um 15 Euro bieten sich limitierte Käufe der Nanogate-Aktie an, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 09.06.2010) (09.06.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Viel versprechende Technologiefirmen wie zum Beispiel Nanogate hätten sich der Wirtschaftskrise nicht vollkommen entziehen können. Eine schwache erste Jahreshälfte 2009 habe dem aus dem saarländischen Göttelborn stammenden Unternehmen das Ergebnis verhagelt. Bei 10,7 Mio. Euro Umsatz hätten die Nanospezialisten einen operativen Verlust von 2,2 Mio. Euro verbucht. Das Konzernergebnis sei entsprechend mit 1,4 Mio. Euro ebenfalls im roten Bereich gewesen.
Wie den Experten der Vorsitzende des Vorstandes, Ralf Zastrau, bei ihrem Treffen in Frankfurt berichte, hätten die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte bereits wieder stark angezogen. "Die deutliche Nachfragebelebung seit dem Sommer 2009 sowie der gute Jahresauftakt in diesem Jahr deuten darauf hin, dass die konjunkturell bedingte Umsatzdelle überwunden ist und Nanogate auf den langfristigen Wachstumskurs zurückkehren kann", so Zastrau.
Die Nanogate AG sei auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie tätig. Das Unternehmen entwickle, produziere und vertreibe Systemlösungen zur Ausstattung von Produkten mit funktionalen Eigenschaften auf der Basis von nanostrukturierten Materialien. "Unser Schwerpunkt liegt auf den Branchen Automobil-/Maschinenbau, Gebäude/Interieur, Sport/Freizeit und Funktionelle Textilien sowie den besonders zukunftsweisenden Kompetenzfeldern Energieeffizienz, Luftfiltration und Lichtlenkung", erkläre der CEO. Dabei habe sich zuletzt vor allem der Automobilsektor aufgrund der Wirtschaftskrise zurückhaltend gezeigt.
Für das laufende Jahr gebe sich der Vorstandsvorsitzende optimistisch. "Im Jahr 2010 werden wir auf den Wachstumskurs zurückkehren und erwarten eine neue Bestmarke beim Umsatz." Erwartet werde ein Umsatz von mehr als 13 Mio. Euro. Die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2008 mit Einnahmen von 12,1 Mio. Euro solle sodann übertroffen werden. Sinkende Kosten und niedrigere Investitionen sollten dabei auch auf der Ergebnisseite positive Impulse setzen. Auf EBIT-Basis würden die Experten somit ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten.
Wachstumsimpulse würden vor allem aus den Bereichen Automobil- und Maschinenbau sowie Sport und Freizeit erwartet. Dabei schließe CEO Zastrau die Option auch anorganisch weiter zu wachsen nicht aus. "Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen", so Zastrau. Mit liquiden Mitteln von knapp sechs Mio. Euro und einer Eigenkapitalquote von 61 Prozent sei das Unternehmen dabei solide aufgestellt.
Nanogate sei im Herbst 2006 mit viel Tamtam an der Börse gestartet. Damals hätten Investoren mehr als 32 Euro für einen Anteilsschein auf den Tisch geblättert. Der Fall sei tief gewesen und habe in 2009 bei rund sechs Euro geendet. Inzwischen habe sich das Papier wieder berappelt und sich in der Spitze auf knapp 22 Euro vervielfachen können. Aktuell sei die Aktie für 15,60 Euro zu haben. Das Grundkapital von 1,9 Mio. Aktien repräsentiere einen Börsenwert von 32 Mio. Euro. Zu teuer würden die Experten Nanogate damit nicht finden.
Bei Kursen um 15 Euro bieten sich limitierte Käufe der Nanogate-Aktie an, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 09.06.2010) (09.06.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 16,25 € | 16,395 € | -0,1450 € | -0,89% | 09.02./20:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0JKHC9 | A0JKHC | 21,57 € | 12,57 € | |
Weitere Analysen & News
mehr >24.01.12, aktiencheck.de
Nanogate verstärkt Engagement im Bereich f [...]
09.12.11, aktiencheck.de
Nanogate reduziert Beteiligung an der Holmen [...]
07.11.11, Der Aktionär
Nanogate blickt optimistisch in die Zukunft
27.10.11, TradeCentre.de
Nanogate will in 2012 weiter wachsen
24.10.11, EURO am Sonntag
Nanogate erhält neuen Auftrag
|





