Air Berlin in der Verlustzone


26.08.10 10:05
aktiencheck.de

Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Fluggesellschaft Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026 / WKN AB1000) musste das zweite Quartal 2010 mit einem Verlust abschließen.

Wie die Billig-Airline am Donnerstag mitteilte, sank der Konzernumsatz wegen der Belastungen durch die tagelange Luftraumsperrung in Folge des Vulkanausbruchs in Island auf 877 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug er in der Pro-Forma-Betrachtung - also einschließlich der übernommenen Strecken des TUIfly City Carrier Geschäfts - 935 Mio. Euro. Die Zahl der Fluggäste ging um 3,1 Prozent auf 7,99 Millionen zurück.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Leasingaufwand (EBITDAR) beläuft sich auf 124,3 Mio. Euro. Im Pro-Forma-Vergleich betrug diese Kennzahl 160,1 Mio. Euro. Zudem verschlechterte sich das EBIT wegen der Belastungen des Flugverkehrs durch den Vulkanausbruch im April auf -28,2 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal belief sich das EBIT auf 15,3 Mio. Euro (Pro-Forma-Rechnung). Das Nettoergebnis sank auf -56,9 Mio. Euro, nach dem das Konzernergebnis des zweiten Quartals 2009 inklusive des TUIfly City Carrier Geschäfts 4,7 Mio. Euro betragen hatte.

Weiteren Angaben zufolge bleibt der Vorstand bei der bisherigen Prognose, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Vorjahres im laufenden Geschäftsjahr übertreffen zu können.

Die Aktie von Air Berlin notiert derzeit bei 3,36 Euro (+0,30 Prozent). (26.08.2010/ac/n/nw)






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