US-Industrie bleibt Stütze der Konjunkturerholung
02.09.10 12:01
Postbank Research
Bonn (aktiencheck.de AG) - Der gestern veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe überraschte mit einem Anstieg im August positiv und dämpft damit die Sorgen über einen Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession, berichten die Analysten von Postbank Research.
Mit 56,3 Punkten weise der Indikator klar darauf hin, dass die US-Industrie vorerst eine Stütze der Konjunkturerholung bleibe. Auch das Pendant für die Eurozone weise auf einen anhaltenden Wachstumskurs der Industrie hin, wenngleich sich die Dynamik gegenüber Juli etwas vermindert habe.
Heute stehe die EZB-Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung im Mittelpunkt des Geschehens. Von einer Leitzinsänderung sei nicht auszugehen. Ratspräsident Trichet werde in Bezug auf die weitere Verfahrensweise bei den Refinanzierungsgeschäften Stellung beziehen müssen.
Die Analysten würden es im derzeitigen Umfeld, das wieder von höherer Unsicherheit an den Finanzmärkten geprägt sei, für wahrscheinlich halten, dass die EZB bis zum Jahresende an der Vollzuteilung zum Festzinssatz bei den Refinanzierungsgeschäften festhalten werde.
Darüber hinaus stünden die neuen Projektionen der EZB-Mitarbeiter bezüglich des BIP-Wachstums und der Inflation an. Für 2010 dürfte das BIP-Wachstum nach oben revidiert werden. Für 2011 bzw. für die Inflationsprojektion gehe man von unveränderten Werten aus.
Des Weiteren stünden heute die Details zum EWU-BIP-Wachstum im zweiten Quartal auf der Agenda. Laut vorläufigen Angaben sei die Wirtschaftsleistung im zweiten Jahresviertel um 1% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Gemessen an bereits vorliegenden Daten für Deutschland und Frankreich zeichne sich dabei ein recht breit aufgestelltes Wachstum ab, mit positiven Impulsen über die Binnenwirtschaft und den Außenhandel.
Aus den USA stünden heute die endgültigen Daten zur Produktivitätsentwicklung im zweiten Quartal an. Erwartet sei ein Rückgang um 1,9%. Für die Lohnstückkosten werde ein Anstieg von 1,2% erwartet.
Daneben würden die US-Industrieaufträge für den Monat Juli veröffentlicht. Nach schwachen Vorgaben seitens der schon bekannten Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter rechne man mit einem Rückgang der Industrieaufträge um 0,5% gegenüber dem Vormonat. (02.09.2010/ac/a/m)
Mit 56,3 Punkten weise der Indikator klar darauf hin, dass die US-Industrie vorerst eine Stütze der Konjunkturerholung bleibe. Auch das Pendant für die Eurozone weise auf einen anhaltenden Wachstumskurs der Industrie hin, wenngleich sich die Dynamik gegenüber Juli etwas vermindert habe.
Heute stehe die EZB-Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung im Mittelpunkt des Geschehens. Von einer Leitzinsänderung sei nicht auszugehen. Ratspräsident Trichet werde in Bezug auf die weitere Verfahrensweise bei den Refinanzierungsgeschäften Stellung beziehen müssen.
Darüber hinaus stünden die neuen Projektionen der EZB-Mitarbeiter bezüglich des BIP-Wachstums und der Inflation an. Für 2010 dürfte das BIP-Wachstum nach oben revidiert werden. Für 2011 bzw. für die Inflationsprojektion gehe man von unveränderten Werten aus.
Des Weiteren stünden heute die Details zum EWU-BIP-Wachstum im zweiten Quartal auf der Agenda. Laut vorläufigen Angaben sei die Wirtschaftsleistung im zweiten Jahresviertel um 1% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Gemessen an bereits vorliegenden Daten für Deutschland und Frankreich zeichne sich dabei ein recht breit aufgestelltes Wachstum ab, mit positiven Impulsen über die Binnenwirtschaft und den Außenhandel.
Aus den USA stünden heute die endgültigen Daten zur Produktivitätsentwicklung im zweiten Quartal an. Erwartet sei ein Rückgang um 1,9%. Für die Lohnstückkosten werde ein Anstieg von 1,2% erwartet.
Daneben würden die US-Industrieaufträge für den Monat Juli veröffentlicht. Nach schwachen Vorgaben seitens der schon bekannten Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter rechne man mit einem Rückgang der Industrieaufträge um 0,5% gegenüber dem Vormonat. (02.09.2010/ac/a/m)
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