US-Arbeitsmarktbericht fiel besser als erwartet aus
06.09.10 10:28
Postbank Research
Bonn (aktiencheck.de AG) - Der US-Arbeitsmarktbericht für August ist besser ausgefallen als erwartet, berichten die Analysten von Postbank Research.
Im August seien in den 54.000 Stellen abgebaut worden, weniger als befürchtet. Darüber hinaus sei der Beschäftigungsrückgang in den Vormonaten weniger ausgeprägt gewesen als bislang ausgewiesen. Per saldo seien die Zahlen um 123.000 nach oben revidiert worden, so dass die Beschäftigungsdaten der letzten Monate in etwas besserem Licht erscheinen würden.
Erfreulicherweise seien im Privaten Sektor im Juli und August mehr Stellen geschaffen worden als angenommen. Die Arbeitslosenquote sei im August dagegen erwartungsgemäß von 9,5% auf 9,6% gestiegen und bleibe damit sehr hoch. Alles in allem sei der Bericht eine positive Überraschung - auch wenn durchaus einige weniger gute Nachrichten enthalten seien - und liefere einen weiteren Grund, um von etwaigen "double dip"-Befürchtungen Abstand zu nehmen.
Der US-Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe sei im August von 54,3 auf 51,5 Punkte gesunken und damit schlechter ausgefallen als erwartet. Dies sei der niedrigste Stand seit Januar. Gleichwohl bleibe der Indikator weiterhin oberhalb der Expansionsmarke von 50 Punkten. Dies gelte allerdings nicht für alle Teilindices.
So sei der Beschäftigungsindex auf 48,5 Punkte zurückgefallen und schaffe es damit weiterhin nicht, sich dauerhaft über der 50-Punkte-Marke zu etablieren und somit eine klare Tendenz hin zu einem Beschäftigungsaufbau zu signalisieren. Dennoch seien aber in den letzten Monaten im Dienstleistungsbereich per saldo neue Stellen geschaffen worden. Andere Komponenten, wie etwas der Teilindex für die Neuaufträge, würden sich trotz Abkühlung im August noch über der 50er Marke halten. Insgesamt passe der Bericht ins Bild einer holprigen, aber nicht zum Stillstand gekommenen Konjunkturerholung.
Der Serviceindex für die Eurozone habe sich im August nach endgültigen Angaben leicht gegenüber dem Vormonat von 55,8 auf 55,9 Punkte verbessert. Damit signalisiere der Indikator anhaltendes Wachstum im Dienstleistungssektor. Auch wenn der Zenit der Konjunkturerholung wohl überschritten sei, lasse der Stimmungsindikator noch auf einen beachtlichen Schwung im laufenden Jahresviertel schließen, zu dem neben der Industrie auch der Dienstleistungsbereich beitrage.
Heute stünden keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda. (06.09.2010/ac/a/m)
Im August seien in den 54.000 Stellen abgebaut worden, weniger als befürchtet. Darüber hinaus sei der Beschäftigungsrückgang in den Vormonaten weniger ausgeprägt gewesen als bislang ausgewiesen. Per saldo seien die Zahlen um 123.000 nach oben revidiert worden, so dass die Beschäftigungsdaten der letzten Monate in etwas besserem Licht erscheinen würden.
Erfreulicherweise seien im Privaten Sektor im Juli und August mehr Stellen geschaffen worden als angenommen. Die Arbeitslosenquote sei im August dagegen erwartungsgemäß von 9,5% auf 9,6% gestiegen und bleibe damit sehr hoch. Alles in allem sei der Bericht eine positive Überraschung - auch wenn durchaus einige weniger gute Nachrichten enthalten seien - und liefere einen weiteren Grund, um von etwaigen "double dip"-Befürchtungen Abstand zu nehmen.
So sei der Beschäftigungsindex auf 48,5 Punkte zurückgefallen und schaffe es damit weiterhin nicht, sich dauerhaft über der 50-Punkte-Marke zu etablieren und somit eine klare Tendenz hin zu einem Beschäftigungsaufbau zu signalisieren. Dennoch seien aber in den letzten Monaten im Dienstleistungsbereich per saldo neue Stellen geschaffen worden. Andere Komponenten, wie etwas der Teilindex für die Neuaufträge, würden sich trotz Abkühlung im August noch über der 50er Marke halten. Insgesamt passe der Bericht ins Bild einer holprigen, aber nicht zum Stillstand gekommenen Konjunkturerholung.
Der Serviceindex für die Eurozone habe sich im August nach endgültigen Angaben leicht gegenüber dem Vormonat von 55,8 auf 55,9 Punkte verbessert. Damit signalisiere der Indikator anhaltendes Wachstum im Dienstleistungssektor. Auch wenn der Zenit der Konjunkturerholung wohl überschritten sei, lasse der Stimmungsindikator noch auf einen beachtlichen Schwung im laufenden Jahresviertel schließen, zu dem neben der Industrie auch der Dienstleistungsbereich beitrage.
Heute stünden keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda. (06.09.2010/ac/a/m)
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