Schwacher Dollar stützt Edelmetallpreise


24.04.07 09:43
Rohstoff-Report

München (aktiencheck.de AG) - Der Dollar ist weiter zurückgekommen, was die Edelmetalle in US-Dollar verteuerte, berichten die Experten von "BörseGo" in ihrem Update zum Infoservice "Rohstoff-Report".

Die Experten seien weiterhin im Bullenlager, was Gold, Silber, Platin und Palladium angehe. Ganz kurzfristige Prognosen seien immer schwierig, da gerade bei den Rohstoffen kurzfristige Ängste, Gerüchte und Meinungen eine große Rolle spielen könnten. Fakt sei aber, dass der Dollar falle, was Gold als Hedge-Investment attraktiver mache.

In diesem und im nächsten Jahr könnte der Dollar weiter abwerten, da die Zinsen im Euroraum steigen würden, während sie in den USA eher fallend zu erwarten seien. Außerdem nehme die Konjunkturlokomotive in Europa an Fahrt auf, während die US-Konjunktur eher Schwächen zeige.

Der Goldpreis stehe an der Schwelle zur 700-Dollar-Marke, Platin und Palladium seien kurz davor, auf neue Allzeithochs anzusteigen. Bei Platin wirke besonders die Nachricht über die Markteinführung von zwei ETFs positiv auf den Preis aus. Bei Platin sähen die Experten kurzfristig eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass neue Allzeithochs jenseits der Marke von 1.350 Dollar pro Feinunze erreicht werden könnten. (Wochenrückblick 16. bis 23.04.2007) (24.04.2007/ac/a/m)





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