Gold fällt unter 900 USD je Feinunze
28.04.09 11:03
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Gold ist wieder unter die Marke von 900 USD je Feinunze gefallen, was unsere kurzfristig skeptische Haltung zu Gold bestätigt, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der festere US-Dollar habe letztlich den Rückgang der Aktienmärkte und den Anstieg der Risikoaversion überwogen. Die Investmentnachfrage habe nicht vom Anstieg der Risikoaversion profitieren können. Die Goldbestände von SPDR Gold Trust hätten bei 1.104,5 Tonnen verharrt. Kurzfristig dürfte der Goldpreis unter Druck bleiben. Nach dem gestrigen Feiertag Akshaya Tritiya in Indien dürfte ein wichtiger Faktor für die physische Goldnachfrage nunmehr entfallen, welcher im April wieder zu deutlich höheren Goldimporten beigetragen und den Goldpreis in den vergangenen Wochen somit unterstützt habe.
Außerhalb Indiens sei die Schmucknachfrage weiterhin schwach gewesen. Der Absatz der Goldjuweliere in Dubai habe um 40-60% niedriger als im Vorquartal gelegen. Dubai habe dennoch im ersten Quartal 140 Tonnen Gold importiert und damit 15% mehr als vor einem Jahr. Die Goldexporte Dubais hätten mit 116 Tonnen deutlich unter den Importen gelegen. Im größten Goldverbrauchsland Indien hätten die Goldimporte im ersten Quartal dagegen bei lediglich knapp 3 Tonnen gelegen. Entsprechend dürften die Lagerbestände in den vergangenen Monaten stark abgebaut worden sein, was einem deutlichen Preisrückgang bei Gold entgegenstehen sollte. (28.04.2009/ac/a/m)
Der festere US-Dollar habe letztlich den Rückgang der Aktienmärkte und den Anstieg der Risikoaversion überwogen. Die Investmentnachfrage habe nicht vom Anstieg der Risikoaversion profitieren können. Die Goldbestände von SPDR Gold Trust hätten bei 1.104,5 Tonnen verharrt. Kurzfristig dürfte der Goldpreis unter Druck bleiben. Nach dem gestrigen Feiertag Akshaya Tritiya in Indien dürfte ein wichtiger Faktor für die physische Goldnachfrage nunmehr entfallen, welcher im April wieder zu deutlich höheren Goldimporten beigetragen und den Goldpreis in den vergangenen Wochen somit unterstützt habe.
Außerhalb Indiens sei die Schmucknachfrage weiterhin schwach gewesen. Der Absatz der Goldjuweliere in Dubai habe um 40-60% niedriger als im Vorquartal gelegen. Dubai habe dennoch im ersten Quartal 140 Tonnen Gold importiert und damit 15% mehr als vor einem Jahr. Die Goldexporte Dubais hätten mit 116 Tonnen deutlich unter den Importen gelegen. Im größten Goldverbrauchsland Indien hätten die Goldimporte im ersten Quartal dagegen bei lediglich knapp 3 Tonnen gelegen. Entsprechend dürften die Lagerbestände in den vergangenen Monaten stark abgebaut worden sein, was einem deutlichen Preisrückgang bei Gold entgegenstehen sollte. (28.04.2009/ac/a/m)
Weitere Artikel
mehr >12:25, Commerzbank Corp. & Markets
Agrarrohstoffmärkte Kälte hält Anleger im [...]
12:17, Oberbank
Ungarn bereit zu Zugeständnissen gegenüber [...]
12:16, Oberbank
EUR/USD erholt - Griechenland trübt Stimmung
12:10, Commerzbank Corp. & Markets
Eurofer sieht 2012 leicht schwächere Stahlna [...]
12:02, J.P. Morgan Asset Management
Investmentbarometer von J.P. Morgan Asset [...]
|





