EZB: Kräftiges Wachstum der Geldmenge M3
28.03.07 16:23
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte für Februar 2007 erneut ein deutliches Geldmengenwachstum in der Eurozone.
So erhöhte sich die Geldmenge M3 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent, nach 9,9 Prozent im Januar 2007 und 7,9 Prozent im Februar 2006. Der Wert wird bereinigt um Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren, die von Investoren außerhalb der Eurozone gehalten werden, ermittelt.
Im gleitenden Drei-Monats-Durchschnitt (Dezember bis Februar) legte die Geldmenge um 9,9 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode zu, nach einem Plus von 9,7 Prozent in den drei Monaten per Januar 2007 und 7,7 Prozent per Februar 2006. Dieser Wert ist weniger schwankungsintensiv und damit aussagekräftiger. Der Referenzwert der Notenbank hierfür liegt bei 4,5 Prozent.
Ein starkes Geldmengenwachstum erhöht im Allgemeinen die Inflationsgefahr, was für die EZB üblicherweise ein Grund ist, eine Zinserhöhung vorzunehmen. Die Notenbank definiert die Geldmenge M3 als Summe aus umlaufendem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, Einlagen und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren, Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und Spareinlagen mit bis zu dreimonatiger Kündigungsfrist. (28.03.2007/ac/n/m)
So erhöhte sich die Geldmenge M3 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent, nach 9,9 Prozent im Januar 2007 und 7,9 Prozent im Februar 2006. Der Wert wird bereinigt um Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren, die von Investoren außerhalb der Eurozone gehalten werden, ermittelt.
Im gleitenden Drei-Monats-Durchschnitt (Dezember bis Februar) legte die Geldmenge um 9,9 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode zu, nach einem Plus von 9,7 Prozent in den drei Monaten per Januar 2007 und 7,7 Prozent per Februar 2006. Dieser Wert ist weniger schwankungsintensiv und damit aussagekräftiger. Der Referenzwert der Notenbank hierfür liegt bei 4,5 Prozent.
Ein starkes Geldmengenwachstum erhöht im Allgemeinen die Inflationsgefahr, was für die EZB üblicherweise ein Grund ist, eine Zinserhöhung vorzunehmen. Die Notenbank definiert die Geldmenge M3 als Summe aus umlaufendem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, Einlagen und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren, Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und Spareinlagen mit bis zu dreimonatiger Kündigungsfrist. (28.03.2007/ac/n/m)
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