EUR/USD recht stabil
03.09.10 14:10
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die EZB-Pressekonferenz war keine Überraschung; einige Akteure versuchten dennoch, eine aus ihr zu machen - eine negative nämlich, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank im Kommentar zum EUR/USD.
EZB-Chef Jean-Claude Trichet habe bekannt gegeben, dass die Banken über das Jahresende hinaus weiterhin unbeschränkt Liquidität erhalten könnten. Der ein oder andere Kommentator habe zwar geargwöhnt, das bedeute, die Eurozone habe schwerwiegende Probleme, aber dieses Vorgehen könne man den Notenbankern schwerlich negativ auslegen. Schließlich sei dieser Schritt weithin erwartet worden.
Darüber hinaus hätten manche gekrittelt, dass Trichet leichte Abwärtsrisiken bei der neuen Wachstumsprognose der Notenbank-Ökonomen sehe. Dass die Aufwärtsrevision - von 1,0 auf 1,6 Prozent für 2010 - für viele Marktteilnehmer überraschend kräftig ausgefallen sei, sei indes geflissentlich ignoriert worden. Zu guter Letzt sei bemängelt worden, die Chancen für eine Zinserhöhung stünden schlecht, solange die Krisenmaßnahmen aufrechterhalten würden. Ja, richtig, aber die Mehrheit der Volkswirte rechne ohnehin nicht vor dem vierten Quartal 2011 mit einer ersten Zinserhöhung der Europäischen Notenbank, wie jüngste Umfragen belegen würden.
Es sei eindeutig: Viele Händler hätten versucht, die EZB-Entscheidung in schlechtem Licht zu sehen, um Argumente gegen den Euro zu sammeln. Gelungen sei ihnen das nicht, denn der Euro sei kaum von seinem zuletzt markierten Erholungshoch abgerückt. Derzeit präsentiere er sich so stabil, dass ein Ausbruch an der Oberseite seiner Konsolidierung (1,2915) immer wahrscheinlicher werde. Danach würden Widerstände bei 1,2970 und 1,3045 warten (mögliche Wendepunkte im Falle eines false break). Sollte er wider Erwarten jedoch sofort abtauchen und die 1,2660er Unterstützung reißen, stünde weitere Schwäche bis 1,2610 und tiefer an. (03.09.2010/ac/a/m)
EZB-Chef Jean-Claude Trichet habe bekannt gegeben, dass die Banken über das Jahresende hinaus weiterhin unbeschränkt Liquidität erhalten könnten. Der ein oder andere Kommentator habe zwar geargwöhnt, das bedeute, die Eurozone habe schwerwiegende Probleme, aber dieses Vorgehen könne man den Notenbankern schwerlich negativ auslegen. Schließlich sei dieser Schritt weithin erwartet worden.
Darüber hinaus hätten manche gekrittelt, dass Trichet leichte Abwärtsrisiken bei der neuen Wachstumsprognose der Notenbank-Ökonomen sehe. Dass die Aufwärtsrevision - von 1,0 auf 1,6 Prozent für 2010 - für viele Marktteilnehmer überraschend kräftig ausgefallen sei, sei indes geflissentlich ignoriert worden. Zu guter Letzt sei bemängelt worden, die Chancen für eine Zinserhöhung stünden schlecht, solange die Krisenmaßnahmen aufrechterhalten würden. Ja, richtig, aber die Mehrheit der Volkswirte rechne ohnehin nicht vor dem vierten Quartal 2011 mit einer ersten Zinserhöhung der Europäischen Notenbank, wie jüngste Umfragen belegen würden.
Es sei eindeutig: Viele Händler hätten versucht, die EZB-Entscheidung in schlechtem Licht zu sehen, um Argumente gegen den Euro zu sammeln. Gelungen sei ihnen das nicht, denn der Euro sei kaum von seinem zuletzt markierten Erholungshoch abgerückt. Derzeit präsentiere er sich so stabil, dass ein Ausbruch an der Oberseite seiner Konsolidierung (1,2915) immer wahrscheinlicher werde. Danach würden Widerstände bei 1,2970 und 1,3045 warten (mögliche Wendepunkte im Falle eines false break). Sollte er wider Erwarten jedoch sofort abtauchen und die 1,2660er Unterstützung reißen, stünde weitere Schwäche bis 1,2610 und tiefer an. (03.09.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,32647 | 1,32852 | -0,002050 | -0,16% | 10.02./05:37 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,49 | 1,26 | |
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