EUR/USD im Fokus
10.03.10 13:36
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Man kann ohne Übertreibung behaupten, der Euro habe in den vergangenen Wochen die schlimmsten Nachrichten seit seiner Einführung zu verdauen gehabt, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Und man könne zu den jüngsten Vorschlägen zur Einführung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) stehen wie man wolle - es werde keine schnellen Lösungsmöglichkeiten geben. Wenn man sich jedoch die Entwicklung des Euro während dieses auch zuletzt politisch turbulenten Zeitraums ansehe, werde man erstaunt feststellen müssen: Die Gemeinschaftswährung handle heute immer noch auf dem gleichen Niveau, das sie bereits im Rahmen ihrer Abwärtsbewegung vor fünf Wochen erstmals erreicht habe.
Auch wenn man davon ausgehen könne, dass sich Marktteilnehmer mit der Zeit an negative Nachrichten gewöhnen würden, werde man sich die Frage stellen müssen, wer denn eigentlich - vordergründig doch gegen alle Vernunft - dennoch den Euro gekauft haben möge. Tatsächlich gebe es dafür Kandidaten, die als potenzielle Nachfrager ins Kalkül gezogen werden müssten.
Man denke an schwergewichtige Akteure, die eigentlich nur dann unauffällig einem möglichen Kaufbedürfnis nachkommen könnten, wenn der Rest der Welt glaube, dieses Objekt der Begierde werde in der nahen Zukunft deutlich an Wert verlieren. Nur dann bestehe nämlich eine realistische Chance für den Käufer, den Markt durch solche Transaktionen nicht zu seinen Ungunsten zu verwerfen. Einer dieser möglichen Nachfrager sei übrigens China, das seine immer weiter wachsenden Währungsreserven diversifizieren müsse. Zurzeit ungestört. (10.03.2010/ac/a/m)
Und man könne zu den jüngsten Vorschlägen zur Einführung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) stehen wie man wolle - es werde keine schnellen Lösungsmöglichkeiten geben. Wenn man sich jedoch die Entwicklung des Euro während dieses auch zuletzt politisch turbulenten Zeitraums ansehe, werde man erstaunt feststellen müssen: Die Gemeinschaftswährung handle heute immer noch auf dem gleichen Niveau, das sie bereits im Rahmen ihrer Abwärtsbewegung vor fünf Wochen erstmals erreicht habe.
Auch wenn man davon ausgehen könne, dass sich Marktteilnehmer mit der Zeit an negative Nachrichten gewöhnen würden, werde man sich die Frage stellen müssen, wer denn eigentlich - vordergründig doch gegen alle Vernunft - dennoch den Euro gekauft haben möge. Tatsächlich gebe es dafür Kandidaten, die als potenzielle Nachfrager ins Kalkül gezogen werden müssten.
Man denke an schwergewichtige Akteure, die eigentlich nur dann unauffällig einem möglichen Kaufbedürfnis nachkommen könnten, wenn der Rest der Welt glaube, dieses Objekt der Begierde werde in der nahen Zukunft deutlich an Wert verlieren. Nur dann bestehe nämlich eine realistische Chance für den Käufer, den Markt durch solche Transaktionen nicht zu seinen Ungunsten zu verwerfen. Einer dieser möglichen Nachfrager sei übrigens China, das seine immer weiter wachsenden Währungsreserven diversifizieren müsse. Zurzeit ungestört. (10.03.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,32614 | 1,32852 | -0,002380 | -0,18% | 10.02./06:18 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,49 | 1,26 | |
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