EUR/GBP-Abwärtspotenzial vorläufig ausgeschöpft
02.09.10 11:27
UniCredit Research
München (aktiencheck.de AG) - Wie befürchtet, hat sich die Stimmung für die britische Währung bereits in dieser Woche deutlich verschlechtert, so die Analysten von UniCredit Research.
Eine anhaltend schwache Kreditvergabe britischer Banken, ein deutlich gesunkener Einkaufsmanagerindex und nicht zuletzt die heute früh veröffentlichten Hauspreise hätten die zuletzt sehr robusten Konjunkturdaten in den Schatten gestellt und damit wieder eher der skeptischen Konjunkturanalyse der Bank of England entsprochen. Die genannten Indikatoren würden sich gegenüber BIP, Einzelhandelsumsätzen und Neuverschuldung vor allem durch ihren konjunkturellen Vorlaufcharakter unterscheiden.
Mit einer signifikanten Befestigung in EUR/GBP Richtung 0,85 rechne man aber ebenso wenig, da die Korrektur der letzten Tage sehr Wesentlich durch einen insgesamt festeren Euro unterstützt worden sei. Man rechne nach wie vor damit, dass der Euro angesichts der unverändert dürftigen globalen Konjunkturperspektiven, der noch weitgehend ungelösten EWU-Sovereign-Problematik und letztlich des insgesamt sehr fragilen Risikobildes weiterhin zu den Verlierern am Devisenmarkt gehören werde. (02.09.2010/ac/a/m)
Eine anhaltend schwache Kreditvergabe britischer Banken, ein deutlich gesunkener Einkaufsmanagerindex und nicht zuletzt die heute früh veröffentlichten Hauspreise hätten die zuletzt sehr robusten Konjunkturdaten in den Schatten gestellt und damit wieder eher der skeptischen Konjunkturanalyse der Bank of England entsprochen. Die genannten Indikatoren würden sich gegenüber BIP, Einzelhandelsumsätzen und Neuverschuldung vor allem durch ihren konjunkturellen Vorlaufcharakter unterscheiden.
Mit einer signifikanten Befestigung in EUR/GBP Richtung 0,85 rechne man aber ebenso wenig, da die Korrektur der letzten Tage sehr Wesentlich durch einen insgesamt festeren Euro unterstützt worden sei. Man rechne nach wie vor damit, dass der Euro angesichts der unverändert dürftigen globalen Konjunkturperspektiven, der noch weitgehend ungelösten EWU-Sovereign-Problematik und letztlich des insgesamt sehr fragilen Risikobildes weiterhin zu den Verlierern am Devisenmarkt gehören werde. (02.09.2010/ac/a/m)
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