EURO STOXX 50 technische Analyse
19.02.10 15:19
WGZ BANK
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der EURO STOXX 50 setzte in der vergangenen Woche seine aufwärts gerichtete Reaktionsbewegung fort und markierte sein bisheriges Bewegungshoch bei 2.781 Punkten, berichten die Analysten der WGZ BANK.
Diese Marke entspreche nahezu punktgenau dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit Mitte Januar. Exakt mit dem analogen Widerstand kämpfe derzeit übrigens auch der DAX (5.685 Punke). Auch wenn beide Barrieren bislang nicht nachhaltig hätten überwunden werden können, würden die Analysten die Bullen kurzfristig noch leicht im Vorteil sehen.
Visuell entstehe nämlich der Eindruck, als ob der angesprochene Widerstand sukzessive aufgeweicht und anschließend überwunden werde. Gelinge das Unterfangen, sei der Weg frei bis zu dem idealtypischen Erholungsziel der Analysten - dem 50,0% Fibonacci-Retracement - bei 2.830 Punkten. Unverändert würden sie den Aufwärts-Move aber lediglich als Gegenbewegung auf die vorangegangenen Kursverluste einstufen. Im übergeordneten Chart sei der Bruch des mehrmonatigen Aufwärtstrendkanal ebenso wenig zu übersehen, wie der erfolglose Rebreakversuch Anfang Februar. Auch die elliott-technischen Strukturen der Abwärtsbewegung bereiten den Analysten der WGZ BANK Kopfzerbrechen, scheinen sie doch einen impulsiven Charakter aufzuweisen.
Das kurzfristige Indikatorenbild deute zunächst allerdings noch auf eine Fortsetzung der Gegenbewegung hin, da der die zyklischen Bewegungen abgreifende DSS über etwas Restpotenzial verfüge. Wenig überzeugend sei jedoch der MACD, der sein Verkaufssignal zäh verteidige und die Vermutung nahe lege, dass die Markterholung nur temporärer Natur sein dürfte.
Die Reaktionsbewegung könne sich noch bis rund 2.830 Punkte ausdehnen. Dies ändere aber nichts daran, dass die negativen übergeordneten Strukturen früher oder später neue Kursverluste triggern dürften. Als Ziel auf der Downside dürften dann die Höchststände von Juni 2009 bei 2.549 Punkten angepeilt werden. (19.02.2010/ac/a/m)
Diese Marke entspreche nahezu punktgenau dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit Mitte Januar. Exakt mit dem analogen Widerstand kämpfe derzeit übrigens auch der DAX (5.685 Punke). Auch wenn beide Barrieren bislang nicht nachhaltig hätten überwunden werden können, würden die Analysten die Bullen kurzfristig noch leicht im Vorteil sehen.
Das kurzfristige Indikatorenbild deute zunächst allerdings noch auf eine Fortsetzung der Gegenbewegung hin, da der die zyklischen Bewegungen abgreifende DSS über etwas Restpotenzial verfüge. Wenig überzeugend sei jedoch der MACD, der sein Verkaufssignal zäh verteidige und die Vermutung nahe lege, dass die Markterholung nur temporärer Natur sein dürfte.
Die Reaktionsbewegung könne sich noch bis rund 2.830 Punkte ausdehnen. Dies ändere aber nichts daran, dass die negativen übergeordneten Strukturen früher oder später neue Kursverluste triggern dürften. Als Ziel auf der Downside dürften dann die Höchststände von Juni 2009 bei 2.549 Punkten angepeilt werden. (19.02.2010/ac/a/m)
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