Dt. Handelsbilanzüberschuss gab um 6,3% nach
11.03.10 09:07
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Überraschenderweise gab der saisonbereinigte Handelsbilanzüberschuss im Januar in Deutschland bei einem Monatsanstieg der Importe um 6,0% und einem noch etwas deutlicherem Minus der Exporte um 6,3% auf 8,7 Mrd. EUR nach, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
In den beiden Vormonaten habe der Überschuss noch bei knapp 17 Mrd. EUR gelegen. Ein spürbar wachstumsdämpfender Effekt vom Außenbeitrag sei damit für das erste Quartal 2010 wohl kaum vermeidbar. Die Befürchtung, dass das deutsche Wachstumsmomentum nach der Stagnation im vierten Quartal 2009 nicht sofort wieder kräftig anziehe, sei nicht von der Hand zu weisen.
Die britische Industrieproduktion habe im Januar ein Monatsminus von 0,4% ausgewiesen (Marktkonsens: +0,3%). Obwohl hierfür wohl vor allem witterungsbedingte Gründe eine Rolle gespielt haben dürften, habe die britische Währung zum Euro spürbar nachgegeben. Auch in den kommenden Wochen dürfte das GBP unter Druck bleiben. Erst nach den Parlamentswahlen (voraussichtlich im Mai) rechne man mit einer Stabilisierung der britischen Valuta.
Die Reserve Bank of New Zealand habe den Leitzins unverändert bei 2,50% belassen, dabei aber ihre Erwartung bekräftigt, dass zur Jahresmitte eine erste Zinserhöhung anstehe. Der Hochpunkt im Zinszyklus könnte laut Gouverneur Bollard aber niedriger liegen als in den Zyklen zuvor. (11.03.2010/ac/a/m)
In den beiden Vormonaten habe der Überschuss noch bei knapp 17 Mrd. EUR gelegen. Ein spürbar wachstumsdämpfender Effekt vom Außenbeitrag sei damit für das erste Quartal 2010 wohl kaum vermeidbar. Die Befürchtung, dass das deutsche Wachstumsmomentum nach der Stagnation im vierten Quartal 2009 nicht sofort wieder kräftig anziehe, sei nicht von der Hand zu weisen.
Die britische Industrieproduktion habe im Januar ein Monatsminus von 0,4% ausgewiesen (Marktkonsens: +0,3%). Obwohl hierfür wohl vor allem witterungsbedingte Gründe eine Rolle gespielt haben dürften, habe die britische Währung zum Euro spürbar nachgegeben. Auch in den kommenden Wochen dürfte das GBP unter Druck bleiben. Erst nach den Parlamentswahlen (voraussichtlich im Mai) rechne man mit einer Stabilisierung der britischen Valuta.
Die Reserve Bank of New Zealand habe den Leitzins unverändert bei 2,50% belassen, dabei aber ihre Erwartung bekräftigt, dass zur Jahresmitte eine erste Zinserhöhung anstehe. Der Hochpunkt im Zinszyklus könnte laut Gouverneur Bollard aber niedriger liegen als in den Zyklen zuvor. (11.03.2010/ac/a/m)
Weitere Artikel
mehr >09.02.12, IG Markets
Deutscher Aktienmarkt gut gelaunt, weißer R [...]
09.02.12, Deutsche Börse AG
Auslandsaktien fast schon Frühlingsgefühle
09.02.12, Nord LB
EZB Draghi sieht Stabilisierung auf niedrigem [...]
09.02.12, Nord LB
Bank of England: Seid umschlungen, Millionen
09.02.12, UniCredit Research
Euro mit Rückenwind
|





