Devisenmärkte Ruhe an der Datenfront
11.03.10 10:37
Oberbank
Linz (aktiencheck.de AG) - Es herrscht weiterhin Ruhe an der Datenfront, berichten die Analysten der Oberbank.
Mit Ausnahme der wöchentlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA dürften die Konjunkturveröffentlichungen heute weitgehend vernachlässigt werden. Der Arbeitsmarktbericht habe zuletzt positiv überrascht, nachdem im Februar trotz des Winterchaos weniger Arbeitsplätze abgebaut worden seien als befürchtet. Da dieser externe Einfluss bei den Märzzahlen nicht mehr zum Tragen komme, bleibe abzuwarten, ob diese unverzerrten Daten die nachlassende Dynamik des Stellenabbaus bestätigen und damit die sich abzeichnende Bodenbildung am Arbeitsmarkt unterstützen würden. Die heutige Range beim EUR/USD erwarte man bei 1,3600 bis 1,3700.
Die Rezession in Großbritannien sei beendet, das Bruttoinlandsprodukt habe im vierten Quartal expandiert. Die Konjunkturdaten würden auf weitere Verbesserungen hinweisen, wenngleich die Bäume nicht in den Himmel wachsen würden. Die Inflation sei zuletzt auf 3,5% gestiegen, der Preisdruck dürfte aber allmählich wieder nachlassen. Die BoE habe ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen ausgesetzt und werde es nur im Notfall wieder aufnehmen. Eine geldpolitische Straffung in Form von höheren Leitzinsen werde die Bank of England vermutlich erst im späten Jahresverlauf 2010 vornehmen.
Das GBP werde erst dann gegenüber dem Euro aufwerten, wenn eine Haushaltskonsolidierung und später im Verlauf des Jahres auch eine restriktivere Geldpolitik der britischen Notenbank absehbar würden. Die Trading-Range erwarte man bei 0,9100 bis 0,9150.
Die SNB werde bei ihrer heutigen Sitzung den Leitzins voraussichtlich unverändert bei 0 bis 0,75 belassen. (11.03.2010/ac/a/m)
Mit Ausnahme der wöchentlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA dürften die Konjunkturveröffentlichungen heute weitgehend vernachlässigt werden. Der Arbeitsmarktbericht habe zuletzt positiv überrascht, nachdem im Februar trotz des Winterchaos weniger Arbeitsplätze abgebaut worden seien als befürchtet. Da dieser externe Einfluss bei den Märzzahlen nicht mehr zum Tragen komme, bleibe abzuwarten, ob diese unverzerrten Daten die nachlassende Dynamik des Stellenabbaus bestätigen und damit die sich abzeichnende Bodenbildung am Arbeitsmarkt unterstützen würden. Die heutige Range beim EUR/USD erwarte man bei 1,3600 bis 1,3700.
Das GBP werde erst dann gegenüber dem Euro aufwerten, wenn eine Haushaltskonsolidierung und später im Verlauf des Jahres auch eine restriktivere Geldpolitik der britischen Notenbank absehbar würden. Die Trading-Range erwarte man bei 0,9100 bis 0,9150.
Die SNB werde bei ihrer heutigen Sitzung den Leitzins voraussichtlich unverändert bei 0 bis 0,75 belassen. (11.03.2010/ac/a/m)
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