DAX positive Tendenzen


03.09.10 14:00
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Bullen haben sich in dieser Woche eindrucksvoll auf dem Parkett zurückgemeldet; dabei überzeugte das deutsche Leitbarometer am Mittwoch mit dem größten Tagesgewinn (+2,68%) seit dem 27. Mai (damals +3,11%), so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Mit Blick auf das gesamte Tradingjahr 2010 sei damit sogar das drittgrößte Tagesplus erzielt worden. Und es werde noch besser, denn innerhalb von nur drei Sitzungen habe der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) fast 50% des August-Abschlages wieder aufholen können. Zudem seien mit den jüngsten Kursgewinnen gleich zahlreiche Widerstände zurückerobert worden. Doch wie lange und vor allem wie weit könne sich das nun wieder bullish zu interpretierende Chartbild noch fortsetzen?

Ein ganz ähnliches Szenario habe man schon einmal im vergangenen Jahr beobachten können. Damals - genau genommen im Juli 2009 - sei der DAX ausgehend von einem neuen Jahreshoch bei 5.178 um 654 Punkte bzw. 13% weggebrochen. Dabei sei - ganz ähnlich wie es Ende August zu beobachten gewesen sei - die 200-Tage-Linie unterschritten worden. Anschließend hätten sogar neue Verkaufssignale gegolten, denn mit 4.670 Punkten sei ein Umkehrmuster in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) vollendet worden. Durch den überraschenden Tagesgewinn von 3% am 13. Juli 2009 habe sich das Bild dann aber schlagartig gedreht.

Die Folge: Der DAX sei geradewegs auf neue Jahreshochs durchgestartet, sodass nach nur neun Sitzungen bereits ein Plus von 735 Punkten bzw. 16% habe verbucht werden können. Dieses Szenario sei jetzt ebenfalls eine Möglichkeit, wie sich die Kurse in den kommenden Wochen entwickeln könnten. Für das Überraschungspotenzial sorge dabei jetzt allerdings nicht eine vollendete Umkehrformation, sondern der historisch schwächste Börsenmonat September, weshalb die Mehrzahl der Marktteilnehmer von eigentlich fallenden Notierungen ausgehe. Stelle diese Gruppe jetzt fest, dass sich die Börsen gegen ihre Einschätzung entwickeln würden, könnten diese das Lager wechseln und ebenfalls auf den Hausse-Zug aufspringen. Dann könnten spielend neue Jahreshochs erreicht werden. Das wieder steigende Volumen sei bereits ein Indiz, dass die Variante möglich werden könnte.

Dabei gelte: Greift dieses Szenario diesmal nicht, sollten wir ziemlich schnell eines besseren belehrt werden, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Denn in diesem Fall sollte es innerhalb der nächsten zwei Wochen zu einem schnellen Abverkauf kommen. Neue Verkaufssignale würden jetzt aber erst unterhalb von 5.834 Punkten gelten. Im Monatschart sei das wichtige Tief allerdings nach wie vor bei 5.800 Punkten zu finden. Darüber seien nun eindeutig Call-Engagements zu favorisieren. (03.09.2010/ac/a/m)







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DE0008469008 846900 7.600 4.966

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