DAX Schluss: Deutliche Erholung, Commerzbank mit an der Spitze
31.03.09 17:57
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach den heftigen Verlusten zum Wochenauftakt hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag deutlich erholen können. Der DAX schloss am Ende mit 2,39 Prozent im Plus bei 4.084,76 Indexpunkten. Der MDAX verzeichnete daneben einen Aufschlag von 2,45 Prozent auf 4.426,37 Zähler. Auch an der Wall Street waren zuletzt kräftige Gewinne auszumachen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones lag mit rund 1,3 Prozent vorne.
Die Aktie des größten Vortagesverlierers Commerzbank führte die Erholungsbewegung mit an und kletterte um 7,8 Prozent. Das Finanzinstitut gab bekannt, im Zuge der Zusammenlegung der Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und Dresdner Kleinwort Investmentbank am Standort Frankfurt mehr als 2.000 Stellen abzubauen. Gestützt auf einen positiven Analystenkommentar schoben sich Titel der Deutschen Börse um 9,4 Prozent vor. ThyssenKrupp legten auf Rang drei 7,5 Prozent zu.
Gegen den Trend gaben Volkswagen 2,2 Prozent ab. Der Großaktionär Porsche (-4,5 Prozent) konnte im ersten Halbjahr einen kräftigen Ergebnisanstieg vorweisen. Verantwortlich für den sprunghaften Anstieg ist vor allem der positive Ergebnisbeitrag aus Aktienoptionsgeschäften in Zusammenhang mit der Beteiligung der Zuffenhausener an dem Wolfsburger Autobauer. Bayer verloren daneben 0,7 Prozent. Der Pharma- und Chemiekonzern fokussiert sein Onkologie-Geschäft und stärkt sein Pflanzenschutz-Portfolio. Dazu überträgt Bayer HealthCare sein hämatologisches Onkologie-Portfolio an das US-Biotech-Unternehmen Genzyme. Zudem übernimmt Bayer CropScience biologische Produkte von AgroGreen für das Pflanzenschutz-Geschäft.
Im MDAX rutschte die Aktie des Immobilienfinanzierers HRE nach der fulminanten Vortagesentwicklung um gut 16 Prozent ab. Die Aktie von Pfleiderer verlor leicht. Der Spezialist für Holzwerkstoffe hat im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich weniger verdient. Für das erste Quartal geht das Unternehmen gegenüber dem vierten Quartal von einem geringeren Umsatz und EBITDA aus.
Papiere des Stahl- und Metalldistributeurs KlöCo, der im abgelaufenen Fiskaljahr einen deutlichen Ergebnisanstieg verbuchen konnte, gewannen dagegen fast 10 Prozent. Titel des Hamburger Hafens schlossen 5 Prozent fester. Der Hafenbetreiber hat im Geschäftsjahr 2008 neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt.
Anteilsscheine des Immobilienkonzerns Colonia Real Estate, der nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2008 aufgrund hoher, nicht zahlungswirksamer Marktwertänderungen einen Verlust verbuchen musste, gewannen im SDAX über 3 Prozent. Die Aktie des Automobilzulieferers Grammer zog nach Zahlenvorlage um gut 4 Prozent an.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
DAX: 4.084,76 (+2,39 Prozent)
MDAX: 4.426,37 (+2,45 Prozent)
Tagesgewinner: Deutsche Börse, Commerzbank, ThyssenKrupp
Tagesverlierer: Volkswagen, Bayer
Unternehmensmeldungen:
Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) wird im Zuge der Zusammenlegung der Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und Dresdner Kleinwort Investmentbank am Standort Frankfurt mehr als 2.000 Stellen abbauen. Wie der Konzern heute erklärte, habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern über einen entsprechenden Integrationsplan verständigt. Demnach soll im Zuge der Zusammenlegung die Zahl der Vollzeitstellen in den geregelten Bereichen von zusammen rund 11.400 auf rund 9.200 verringert werden.
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer AG (ISIN DE0005752000 / WKN 575200) fokussiert sein Onkologie-Geschäft und stärkt sein Pflanzenschutz-Portfolio. Wie der Konzern heute mitteilte, überträgt Bayer HealthCare sein hämatologisches Onkologie-Portfolio an das amerikanische Biotech-Unternehmen Genzyme Corp. (ISIN US3729171047 / WKN 871137). Im Gegenzug erhält Bayer von Genzyme umsatzabhängige Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren bis zu 650 Mio. Dollar. Die beiden Unternehmen setzen ihre bestehende Entwicklungskooperation bei dem Wirkstoff Alemtuzumab gegen MS fort. Die Lizenz für die weltweite Vermarktung nach Zulassung geht an Genzyme zurück. Bayer erhält im Gegenzug bei erfolgreichem Abschluss des Entwicklungsprogramms und der Zulassung von Alemtuzumab die Option auf Co-Promotionsrechte weltweit für das Präparat in dieser Indikation, die das Unternehmen wahrnehmen wird. Hinzu kommen für bis zu zehn Jahre Lizenzgebühren von 20 bis 35 Prozent des Umsatzes, maximal jedoch 1,25 Mrd. Dollar. Darüber hinaus erhält Bayer umsatzabhängige Meilensteinzahlungen nach 2020, es sei denn Genzyme löst diese Verpflichtung gegen eine Zahlung von 625 bis 900 Mio. Dollar ab. Den weiteren Angaben zufolge übernimmt Bayer CropScience biologische Produkte von AgroGreen für das Pflanzenschutz-Geschäft.
Der Technologiekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101 / WKN 723610) meldete heute, dass Siemens VAI Metals Technologies von der chinesischen Shandong Loften Aluminium Foil Industry Co. Ltd. (Loften) den Auftrag erhalten hat, sechs Prozessautomatisierungssysteme für die Walzlinien des Unternehmens zu liefern. Den Angaben zufolge beinhaltet das Projekt auch Anlagen zur Planheitsmessung und Sprühkühlung und hat ein Volumen von 4 Mio. Euro.
Die Pfleiderer AG (ISIN DE0006764749 / WKN 676474) hatte im abgelaufenen Fiskaljahr vor allem unter der schwachen Entwicklung im vierten Quartal zu leiden. Wie der Spezialist für Holzwerkstoffe heute erklärte, sank der Umsatz um 3,6 Prozent. Das EBIT verringerte sich um 28,7 Prozent. Das Periodenergebnis verringerte sich überproportional. Für das erste Quartal geht das Unternehmen gegenüber dem vierten Quartal 2008 von einem geringeren Umsatz und EBITDA aus.
Die Klöckner & Co SE (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Stahl- und Metalldistributeur heute erklärte, konnte auch der Umsatz verbessert werden. Angesichts der unsicheren Gesamtlage gab der Konzern keine Prognose für das Gesamtjahr ab. Anzeichen einer Verbesserung der Nachfragesituation sind vor dem Hintergrund des weiteren Lagerabbaus in der gesamten Wertschöpfungskette sowie der anhaltenden rückläufigen Konjunktur momentan noch nicht erkennbar. Auch eine Bodenbildung der Preise für Stahl- und Metallprodukte wurde trotz der globalen drastischen Drosselung der Stahlproduktion noch nicht erreicht, teilte der Konzern weiter mit.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) hat im Geschäftsjahr 2008 neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Wie der Hafenbetreiber heute erklärte, wuchs der Umsatz um 12,4 Prozent. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 43,1 Prozent. Die Dividende soll um 17,6 Prozent angehoben werden. In ihrer Prognose für das Jahr 2009 erwartet die HHLA angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise einen Umsatz- und Ergebnisrückgang, aber eine weiter profitable Geschäftsentwicklung und schließt für das Geschäftsjahr 2009 betriebsbedingte Kündigungen aus.
Die Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007 / WKN 633800) musste nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2008 aufgrund hoher, nicht zahlungswirksamer Marktwertänderungen einen Verlust verbuchen. Wie der Immobilienkonzern heute erklärte, verschlechterte sich das Konzernergebnis deutlich. In seinem Kerngeschäft konnte sich das Unternehmen erneut verbessern. Aufgrund der erfolgreichen Refinanzierung der norddeutschen Bestände erwartet man bereits im ersten Quartal 2009 ein positives Konzernergebnis.
Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403 / WKN 589540) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrekord einfahren. Wie der Konzern heute mitteilte, konnte er den Konzernumsatz erwartungsgemäß um ca. 1 Prozent steigern. Hierbei konnte erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt werden. Ebenfalls im Rahmen der Guidance lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das auf Vorjahresniveau lag. Nach Steuern sank der Gewinn aufgrund von Stichtagsbewertungsverlusten im Finanzergebnis. Vorstand und Aufsichtsrat werden der ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten. Aufgrund der weiterhin sehr verhaltenen Nachfrage rechnet das Unternehmen für das erste Halbjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang von 25 bis 30 Prozent sowie einem negativen EBIT. (31.03.2009/ac/n/m)
Die Aktie des größten Vortagesverlierers Commerzbank führte die Erholungsbewegung mit an und kletterte um 7,8 Prozent. Das Finanzinstitut gab bekannt, im Zuge der Zusammenlegung der Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und Dresdner Kleinwort Investmentbank am Standort Frankfurt mehr als 2.000 Stellen abzubauen. Gestützt auf einen positiven Analystenkommentar schoben sich Titel der Deutschen Börse um 9,4 Prozent vor. ThyssenKrupp legten auf Rang drei 7,5 Prozent zu.
Gegen den Trend gaben Volkswagen 2,2 Prozent ab. Der Großaktionär Porsche (-4,5 Prozent) konnte im ersten Halbjahr einen kräftigen Ergebnisanstieg vorweisen. Verantwortlich für den sprunghaften Anstieg ist vor allem der positive Ergebnisbeitrag aus Aktienoptionsgeschäften in Zusammenhang mit der Beteiligung der Zuffenhausener an dem Wolfsburger Autobauer. Bayer verloren daneben 0,7 Prozent. Der Pharma- und Chemiekonzern fokussiert sein Onkologie-Geschäft und stärkt sein Pflanzenschutz-Portfolio. Dazu überträgt Bayer HealthCare sein hämatologisches Onkologie-Portfolio an das US-Biotech-Unternehmen Genzyme. Zudem übernimmt Bayer CropScience biologische Produkte von AgroGreen für das Pflanzenschutz-Geschäft.
Im MDAX rutschte die Aktie des Immobilienfinanzierers HRE nach der fulminanten Vortagesentwicklung um gut 16 Prozent ab. Die Aktie von Pfleiderer verlor leicht. Der Spezialist für Holzwerkstoffe hat im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich weniger verdient. Für das erste Quartal geht das Unternehmen gegenüber dem vierten Quartal von einem geringeren Umsatz und EBITDA aus.
Papiere des Stahl- und Metalldistributeurs KlöCo, der im abgelaufenen Fiskaljahr einen deutlichen Ergebnisanstieg verbuchen konnte, gewannen dagegen fast 10 Prozent. Titel des Hamburger Hafens schlossen 5 Prozent fester. Der Hafenbetreiber hat im Geschäftsjahr 2008 neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt.
Anteilsscheine des Immobilienkonzerns Colonia Real Estate, der nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2008 aufgrund hoher, nicht zahlungswirksamer Marktwertänderungen einen Verlust verbuchen musste, gewannen im SDAX über 3 Prozent. Die Aktie des Automobilzulieferers Grammer zog nach Zahlenvorlage um gut 4 Prozent an.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
DAX: 4.084,76 (+2,39 Prozent)
MDAX: 4.426,37 (+2,45 Prozent)
Tagesverlierer: Volkswagen, Bayer
Unternehmensmeldungen:
Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) wird im Zuge der Zusammenlegung der Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und Dresdner Kleinwort Investmentbank am Standort Frankfurt mehr als 2.000 Stellen abbauen. Wie der Konzern heute erklärte, habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern über einen entsprechenden Integrationsplan verständigt. Demnach soll im Zuge der Zusammenlegung die Zahl der Vollzeitstellen in den geregelten Bereichen von zusammen rund 11.400 auf rund 9.200 verringert werden.
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer AG (ISIN DE0005752000 / WKN 575200) fokussiert sein Onkologie-Geschäft und stärkt sein Pflanzenschutz-Portfolio. Wie der Konzern heute mitteilte, überträgt Bayer HealthCare sein hämatologisches Onkologie-Portfolio an das amerikanische Biotech-Unternehmen Genzyme Corp. (ISIN US3729171047 / WKN 871137). Im Gegenzug erhält Bayer von Genzyme umsatzabhängige Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren bis zu 650 Mio. Dollar. Die beiden Unternehmen setzen ihre bestehende Entwicklungskooperation bei dem Wirkstoff Alemtuzumab gegen MS fort. Die Lizenz für die weltweite Vermarktung nach Zulassung geht an Genzyme zurück. Bayer erhält im Gegenzug bei erfolgreichem Abschluss des Entwicklungsprogramms und der Zulassung von Alemtuzumab die Option auf Co-Promotionsrechte weltweit für das Präparat in dieser Indikation, die das Unternehmen wahrnehmen wird. Hinzu kommen für bis zu zehn Jahre Lizenzgebühren von 20 bis 35 Prozent des Umsatzes, maximal jedoch 1,25 Mrd. Dollar. Darüber hinaus erhält Bayer umsatzabhängige Meilensteinzahlungen nach 2020, es sei denn Genzyme löst diese Verpflichtung gegen eine Zahlung von 625 bis 900 Mio. Dollar ab. Den weiteren Angaben zufolge übernimmt Bayer CropScience biologische Produkte von AgroGreen für das Pflanzenschutz-Geschäft.
Der Technologiekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101 / WKN 723610) meldete heute, dass Siemens VAI Metals Technologies von der chinesischen Shandong Loften Aluminium Foil Industry Co. Ltd. (Loften) den Auftrag erhalten hat, sechs Prozessautomatisierungssysteme für die Walzlinien des Unternehmens zu liefern. Den Angaben zufolge beinhaltet das Projekt auch Anlagen zur Planheitsmessung und Sprühkühlung und hat ein Volumen von 4 Mio. Euro.
Die Pfleiderer AG (ISIN DE0006764749 / WKN 676474) hatte im abgelaufenen Fiskaljahr vor allem unter der schwachen Entwicklung im vierten Quartal zu leiden. Wie der Spezialist für Holzwerkstoffe heute erklärte, sank der Umsatz um 3,6 Prozent. Das EBIT verringerte sich um 28,7 Prozent. Das Periodenergebnis verringerte sich überproportional. Für das erste Quartal geht das Unternehmen gegenüber dem vierten Quartal 2008 von einem geringeren Umsatz und EBITDA aus.
Die Klöckner & Co SE (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Stahl- und Metalldistributeur heute erklärte, konnte auch der Umsatz verbessert werden. Angesichts der unsicheren Gesamtlage gab der Konzern keine Prognose für das Gesamtjahr ab. Anzeichen einer Verbesserung der Nachfragesituation sind vor dem Hintergrund des weiteren Lagerabbaus in der gesamten Wertschöpfungskette sowie der anhaltenden rückläufigen Konjunktur momentan noch nicht erkennbar. Auch eine Bodenbildung der Preise für Stahl- und Metallprodukte wurde trotz der globalen drastischen Drosselung der Stahlproduktion noch nicht erreicht, teilte der Konzern weiter mit.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) hat im Geschäftsjahr 2008 neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Wie der Hafenbetreiber heute erklärte, wuchs der Umsatz um 12,4 Prozent. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 43,1 Prozent. Die Dividende soll um 17,6 Prozent angehoben werden. In ihrer Prognose für das Jahr 2009 erwartet die HHLA angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise einen Umsatz- und Ergebnisrückgang, aber eine weiter profitable Geschäftsentwicklung und schließt für das Geschäftsjahr 2009 betriebsbedingte Kündigungen aus.
Die Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007 / WKN 633800) musste nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2008 aufgrund hoher, nicht zahlungswirksamer Marktwertänderungen einen Verlust verbuchen. Wie der Immobilienkonzern heute erklärte, verschlechterte sich das Konzernergebnis deutlich. In seinem Kerngeschäft konnte sich das Unternehmen erneut verbessern. Aufgrund der erfolgreichen Refinanzierung der norddeutschen Bestände erwartet man bereits im ersten Quartal 2009 ein positives Konzernergebnis.
Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403 / WKN 589540) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrekord einfahren. Wie der Konzern heute mitteilte, konnte er den Konzernumsatz erwartungsgemäß um ca. 1 Prozent steigern. Hierbei konnte erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt werden. Ebenfalls im Rahmen der Guidance lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das auf Vorjahresniveau lag. Nach Steuern sank der Gewinn aufgrund von Stichtagsbewertungsverlusten im Finanzergebnis. Vorstand und Aufsichtsrat werden der ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten. Aufgrund der weiterhin sehr verhaltenen Nachfrage rechnet das Unternehmen für das erste Halbjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang von 25 bis 30 Prozent sowie einem negativen EBIT. (31.03.2009/ac/n/m)
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| DE0008469008 | 846900 | 7.600 | 4.966 | |
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