Bund-Future technische Analyse
11.03.10 09:03
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Den Wechsel auf den Juni-Kontrakt hat der Bund-Future gut verdaut, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im alten Kontrakt habe sich das zyklische Hoch vom 5. Februar bei 124,53 letztlich als zu hohe Hürde erwiesen. Überwälzt auf den neuen Kontrakt lasse dies auf eine wichtige Widerstandszone bei rund 123 schließen. Um das entstandene Rollover-Gap (obere Gapkante bei 123,96) schließen zu können, müssten in diesem Bereich tatsächlich nicht unerhebliche Hürden aus dem Weg geräumt werden. So warte auf der Oberseite ein dicht gewebtes Widerstandscluster aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 122,80) und diversen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 122,81 und 123,04/12.
Auf der Unterseite schütze derzeit die horizontale Bastion aus den Hochpunkten vom 8. Juli und 3. November 2009 bei 122,49/44 vor weiteren Kursverlusten. Perspektivisch gelte es aber vor allem die Unterstützungen in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 121,91) und dem Aufwärtstrend seit September 2009 (akt. bei 121,52) zu verteidigen, um das grundsätzlich konstruktive Bild nicht zu gefährden. Die technischen Indikatoren seien durch den Kontraktwechsel verzerrt und hätten nur eine begrenzte Aussagekraft. Daher lohne alternativ der Blick auf den Chart der zehnjährigen Rendite. Hier sei die Schiebezone der letzten Monate zwischen 3,44% und 3,09% zu beachten, deren Unterschreiten neue Renditetiefs unterhalb von 2,86% ermöglichen würde.
Trotz niedrigerer Notierungen infolge des Kontraktwechsels habe der Bund-Future seine positive Grundstimmung nicht verloren. Deutliches Aufwärtspotenzial ergäbe sich bei einem nachhaltigen Überwinden der Widerstände bei rund 123. (11.03.2010/ac/a/m)
Im alten Kontrakt habe sich das zyklische Hoch vom 5. Februar bei 124,53 letztlich als zu hohe Hürde erwiesen. Überwälzt auf den neuen Kontrakt lasse dies auf eine wichtige Widerstandszone bei rund 123 schließen. Um das entstandene Rollover-Gap (obere Gapkante bei 123,96) schließen zu können, müssten in diesem Bereich tatsächlich nicht unerhebliche Hürden aus dem Weg geräumt werden. So warte auf der Oberseite ein dicht gewebtes Widerstandscluster aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 122,80) und diversen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 122,81 und 123,04/12.
Auf der Unterseite schütze derzeit die horizontale Bastion aus den Hochpunkten vom 8. Juli und 3. November 2009 bei 122,49/44 vor weiteren Kursverlusten. Perspektivisch gelte es aber vor allem die Unterstützungen in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 121,91) und dem Aufwärtstrend seit September 2009 (akt. bei 121,52) zu verteidigen, um das grundsätzlich konstruktive Bild nicht zu gefährden. Die technischen Indikatoren seien durch den Kontraktwechsel verzerrt und hätten nur eine begrenzte Aussagekraft. Daher lohne alternativ der Blick auf den Chart der zehnjährigen Rendite. Hier sei die Schiebezone der letzten Monate zwischen 3,44% und 3,09% zu beachten, deren Unterschreiten neue Renditetiefs unterhalb von 2,86% ermöglichen würde.
Trotz niedrigerer Notierungen infolge des Kontraktwechsels habe der Bund-Future seine positive Grundstimmung nicht verloren. Deutliches Aufwärtspotenzial ergäbe sich bei einem nachhaltigen Überwinden der Widerstände bei rund 123. (11.03.2010/ac/a/m)
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