Börsen in Europa-Schluss: Leichte Zugewinne
31.08.10 20:30
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen konnten am Dienstag leichte Zugewinne verbuchen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) stieg um 0,24 Prozent an auf 2.622,95 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gewann 0,09 Prozent auf 2.449,57 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 (ISIN FR0003502079 / WKN A0C302) legte 0,07 Prozent zu auf 633,53 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendierten ebenfalls mehrheitlich behauptet.
Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im Juli stabilisiert. In der Eurozone (EZ16) verharrte die Arbeitslosenquote bei 10,0 Prozent. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) unverändert bei 9,6 Prozent. Dagegen sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im August mit vermindertem Tempo angestiegen. So gab die jährliche Inflationsrate auf 1,6 Prozent nach, während sie im Vormonat noch bei 1,7 Prozent gestanden hatte.
Rio Tinto (ISIN GB0007188757 / WKN 852147) legten im FTSE 100 in London 2,4 Prozent zu. Der Bergbaukonzern hat weitere Investitionen in Zusammenhang mit dem Ausbau der Aktivitäten im Bereich Eisenerz angekündigt. Demnach werde man insgesamt 1,6 Mrd. Dollar für die Entwicklung des Eisenerzprojekts "Hope Downs 4" in Westaustralien ausgeben. Der Großteil dieses Betrags soll zur Erschließung und Entwicklung der Mine verwendet werden, wobei man die Kosten in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar zur Hälfte mit dem Joint Venture-Partner Hope Downs Iron Ore teilen wird. Am Indexende sackten Intercontinental Hotels um 3 Prozent ab. An der Indexspitze legten Arm Holdings 8,6 Prozent zu.
Der französische Einzelhandelskonzern Carrefour (ISIN FR0000120172 / WKN 852362) hat im ersten Halbjahr mehr verdient. Die Erlöse stiegen um 6 Prozent auf 41,97 Mrd. Euro. Um Wechselkurseffekte und Kalendereffekte bereinigt lag das Umsatzplus bei 1,8 Prozent. Das EBIT kletterte auf 712 Mio. Euro, nach 507 Mio. Euro im Vorjahr. Getragen wurde die positive Ergebnisentwicklung unter anderem durch das starke Umsatzwachstum in den so genannten Emerging Markets. Carrefour verloren im CAC40 in Paris 0,8 Prozent. Schwächster Wert war Crédit Agricole mit einem Abschlag von 2,4 Prozent. Hermes (ISIN FR0000052292 / WKN 886670) sackten im breiten Markt um 2,7 Prozent ab. Der Luxusartikel-Hersteller hat in der ersten Jahreshälfte Umsatz und Gewinn gesteigert. Unternehmensangaben zufolge erhöhten sich die Umsatzerlöse um 23 Prozent auf 1,07 Mrd. Euro. Der Nettogewinn konnte um 55 Prozent auf 194,6 Mio. Euro zulegen.
Der niederländische Versicherungskonzern AEGON (ISIN NL0000303709 / WKN A0JL2Y) hat einen weiteren Teil der im Zuge der Finanzhilfen in Anspruch genommenen Staatshilfen zurückgezahlt. So habe man am Montag inklusive Zinsen und Gebühren insgesamt 563 Mio. Euro an die Niederlande überwiesen. Davon entfielen 500 Mio. Euro auf die von AEGON in Anspruch genommenen Staatshilfen. Insgesamt hat AEGON damit 1,5 Mrd. Euro der Staatshilfen in Höhe von insgesamt 3 Mrd. Euro zurückgeführt. AEGON sackten im AEX um 1,1 Prozent ab. Am Indexende kamen ASML um über 3 Prozent zurück.
Der österreichische Baukonzern STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) konnte im ersten Halbjahr einen Ergebnisanstieg ausweisen. Der Umsatz lag mit 5,04 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 5,35 Mrd. Euro. Beim EBIT wurde ein Minus von 10,4 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Verlust von 11,1 Mio. Euro verzeichnet hatte. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich der Konzern weiterhin optimistisch und geht gegenüber dem Vorjahr von einem stabilen Ergebnis aus. STRABAG verloren im ATX 1,5 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.622,95 (+0,24 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.449,57 (+0,09 Prozent) EURONEXT 100: 633,53 (+0,07 Prozent) FTSE 100 (London): 5.225,22 (+0,45 Prozent) CAC40 (Paris): 3.490,79 (+0,11 Prozent) MIB (Mailand): 19.794,15 (+0,07 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.187,00 (+0,50 Prozent) SMI (Zürich): 6.180,89 (-0,39 Prozent) ATX (Wien): 2.402,02 (-0,68 Prozent) (31.08.2010/ac/n/m)
Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im Juli stabilisiert. In der Eurozone (EZ16) verharrte die Arbeitslosenquote bei 10,0 Prozent. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) unverändert bei 9,6 Prozent. Dagegen sind die Verbraucherpreise in der Eurozone im August mit vermindertem Tempo angestiegen. So gab die jährliche Inflationsrate auf 1,6 Prozent nach, während sie im Vormonat noch bei 1,7 Prozent gestanden hatte.
Rio Tinto (ISIN GB0007188757 / WKN 852147) legten im FTSE 100 in London 2,4 Prozent zu. Der Bergbaukonzern hat weitere Investitionen in Zusammenhang mit dem Ausbau der Aktivitäten im Bereich Eisenerz angekündigt. Demnach werde man insgesamt 1,6 Mrd. Dollar für die Entwicklung des Eisenerzprojekts "Hope Downs 4" in Westaustralien ausgeben. Der Großteil dieses Betrags soll zur Erschließung und Entwicklung der Mine verwendet werden, wobei man die Kosten in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar zur Hälfte mit dem Joint Venture-Partner Hope Downs Iron Ore teilen wird. Am Indexende sackten Intercontinental Hotels um 3 Prozent ab. An der Indexspitze legten Arm Holdings 8,6 Prozent zu.
Der niederländische Versicherungskonzern AEGON (ISIN NL0000303709 / WKN A0JL2Y) hat einen weiteren Teil der im Zuge der Finanzhilfen in Anspruch genommenen Staatshilfen zurückgezahlt. So habe man am Montag inklusive Zinsen und Gebühren insgesamt 563 Mio. Euro an die Niederlande überwiesen. Davon entfielen 500 Mio. Euro auf die von AEGON in Anspruch genommenen Staatshilfen. Insgesamt hat AEGON damit 1,5 Mrd. Euro der Staatshilfen in Höhe von insgesamt 3 Mrd. Euro zurückgeführt. AEGON sackten im AEX um 1,1 Prozent ab. Am Indexende kamen ASML um über 3 Prozent zurück.
Der österreichische Baukonzern STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) konnte im ersten Halbjahr einen Ergebnisanstieg ausweisen. Der Umsatz lag mit 5,04 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 5,35 Mrd. Euro. Beim EBIT wurde ein Minus von 10,4 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Verlust von 11,1 Mio. Euro verzeichnet hatte. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich der Konzern weiterhin optimistisch und geht gegenüber dem Vorjahr von einem stabilen Ergebnis aus. STRABAG verloren im ATX 1,5 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.622,95 (+0,24 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.449,57 (+0,09 Prozent) EURONEXT 100: 633,53 (+0,07 Prozent) FTSE 100 (London): 5.225,22 (+0,45 Prozent) CAC40 (Paris): 3.490,79 (+0,11 Prozent) MIB (Mailand): 19.794,15 (+0,07 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.187,00 (+0,50 Prozent) SMI (Zürich): 6.180,89 (-0,39 Prozent) ATX (Wien): 2.402,02 (-0,68 Prozent) (31.08.2010/ac/n/m)
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