Börsen in Europa Schluss: Leichte Gewinne, Ericsson brechen nach Zahlen ein
23.07.10 20:10
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen verabschiedeten sich nach einem relativ ruhigen Handel mit leichten Gewinnen ins Wochenende. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewann 0,18 Prozent auf 2.719,13 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legte 0,37 Prozent auf 2.472,48 Zähler zu. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 (ISIN FR0003502079 / WKN A0C302) verbesserte sich um 0,36 Prozent auf 655,79 Punkte.
Auch die europäischen Länderbörsen verzeichneten größtenteils leichte Gewinne. Lediglich die Börsen in London, Mailand und Wien schlossen mit roten Vorzeichen.
Nach Ende des Handels wurden die Ergebnisse des EU-Bankenstresstests veröffentlicht. Wie die europäische Bankenaufsicht CEBS in London mitteilte, sind von den 91 Instituten, die bei dem Test unter die Lupe genommen wurden, 7 durchgefallen. Dazu zählte erwartungsgemäß der verstaatlichte Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. Daneben bestanden 5 spanische Institute sowie eine griechische Bank die Belastungsprobe nicht. Die Namen der durchgefallenen Banken nannte die Aufsichtsbehörde bislang nicht. Die großen, börsennotierten spanischen Institute bestanden den Test jedoch.
Vodafone (ISIN GB00B16GWD56 / WKN A0J3PN) gewannen im FTSE 100 1Prozent. Der Mobilfunkbetreiber verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg und hat die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Dabei erhöhte sich der Gesamtumsatz auf Konzernebene um 4,8 Prozent auf 11,26 Mrd. Britische Pfund. Organisch lag das Umsatzwachstum bei 0,9 Prozent. Insgesamt lagen die Ergebnisse im Rahmen der konzerneigenen Erwartungen.
Wie der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel (ISIN NL0000009132 / WKN 914188) bekannt gab, hat er im zweiten Quartal einen um 76 Prozent höheren Gewinn erwirtschaftet, was mit Umsatzzuwächsen und Kostensenkungen zusammenhängt. Für den Rest des Jahres äußerte sich Akzo Nobel vorsichtig optimistisch. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 273 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 155 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 205 Mio. Dollar ausgegangen. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 3,91 Mrd. Euro. Die Aktie verbesserte sich im AEX um 2,6 Prozent.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) teilte mit, dass sich sein Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdoppelt hat. Die Erwartungen wurden jedoch verfehlt, was mit einer geringeren Nachfrage der Unternehmen nach Telekommunikationsinfrastruktur zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 1,88 Mrd. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber 831 Mio. SEK im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um 8 Prozent auf 47,97 Mrd. SEK. Analysten waren im Vorfeld von einem Nettogewinn von 3,12 Mrd. SEK und Erlösen von 50,8 Mrd. SEK ausgegangen. Ericsson sackten im OMX Nordic 40 um 7,1 Prozent ab.
Der Mischkonzern Saab (ISIN SE0000112385 / WKN 914879) musste im zweiten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen. Die Erlöse lagen mit 11,38 Mrd. SEK um 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 246 Mio. SEK ausgewiesen, nach 265 Mio. SEK im Vorjahreszeitraum. Erfreulich entwickelte sich hingegen der Auftragseingang, der auf 10,52 Mrd. SEK (Vorjahr: 8,10 Mrd. SEK) zulegen konnte. Aktien von Saab verloren 3 Prozent.
Für Scania (ISIN SE0000308280 / WKN 899846) ging es um 3,5 Prozent nach oben. Der Nutzfahrzeughersteller gab bekannt, dass er im zweiten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat, was mit höheren Absatzvolumina, einer verbesserten Kapazitätsauslastung und geringeren Kosten zusammenhängt. Zudem profitierte man von höheren Margen. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 2,37 Mrd. SEK, im Vergleich zu einem Verlust von 150 Mio. SEK im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 20,60 Mrd. SEK.
Der österreichische Bekleidungshersteller Wolford (ISIN AT0000834007 / WKN 893975) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Umsatz lag mit 144 Mio. Euro um 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert Wolford erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,6 Mio. Euro, nach einem Minus von 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die Aktie legte in Wien 3,6 Prozent zu.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.719,13 (+0,18 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.472,48 (+0,37 Prozent) EURONEXT 100: 655,79 (+0,36 Prozent) FTSE 100 (London): 5.312,62 (-0,02 Prozent) CAC40 (Paris): 3.607,05 (+0,18 Prozent) MIB (Mailand): 20.604,08 (-0,44 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.388,20 (+0,83 Prozent) SMI (Zürich): 6.201,25 (+0,11 Prozent) ATX (Wien): 2.402,93 (-0,43 Prozent) (23.07.2010/ac/n/m)
Auch die europäischen Länderbörsen verzeichneten größtenteils leichte Gewinne. Lediglich die Börsen in London, Mailand und Wien schlossen mit roten Vorzeichen.
Nach Ende des Handels wurden die Ergebnisse des EU-Bankenstresstests veröffentlicht. Wie die europäische Bankenaufsicht CEBS in London mitteilte, sind von den 91 Instituten, die bei dem Test unter die Lupe genommen wurden, 7 durchgefallen. Dazu zählte erwartungsgemäß der verstaatlichte Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. Daneben bestanden 5 spanische Institute sowie eine griechische Bank die Belastungsprobe nicht. Die Namen der durchgefallenen Banken nannte die Aufsichtsbehörde bislang nicht. Die großen, börsennotierten spanischen Institute bestanden den Test jedoch.
Vodafone (ISIN GB00B16GWD56 / WKN A0J3PN) gewannen im FTSE 100 1Prozent. Der Mobilfunkbetreiber verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg und hat die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Dabei erhöhte sich der Gesamtumsatz auf Konzernebene um 4,8 Prozent auf 11,26 Mrd. Britische Pfund. Organisch lag das Umsatzwachstum bei 0,9 Prozent. Insgesamt lagen die Ergebnisse im Rahmen der konzerneigenen Erwartungen.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) teilte mit, dass sich sein Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdoppelt hat. Die Erwartungen wurden jedoch verfehlt, was mit einer geringeren Nachfrage der Unternehmen nach Telekommunikationsinfrastruktur zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 1,88 Mrd. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber 831 Mio. SEK im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um 8 Prozent auf 47,97 Mrd. SEK. Analysten waren im Vorfeld von einem Nettogewinn von 3,12 Mrd. SEK und Erlösen von 50,8 Mrd. SEK ausgegangen. Ericsson sackten im OMX Nordic 40 um 7,1 Prozent ab.
Der Mischkonzern Saab (ISIN SE0000112385 / WKN 914879) musste im zweiten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen. Die Erlöse lagen mit 11,38 Mrd. SEK um 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 246 Mio. SEK ausgewiesen, nach 265 Mio. SEK im Vorjahreszeitraum. Erfreulich entwickelte sich hingegen der Auftragseingang, der auf 10,52 Mrd. SEK (Vorjahr: 8,10 Mrd. SEK) zulegen konnte. Aktien von Saab verloren 3 Prozent.
Für Scania (ISIN SE0000308280 / WKN 899846) ging es um 3,5 Prozent nach oben. Der Nutzfahrzeughersteller gab bekannt, dass er im zweiten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat, was mit höheren Absatzvolumina, einer verbesserten Kapazitätsauslastung und geringeren Kosten zusammenhängt. Zudem profitierte man von höheren Margen. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 2,37 Mrd. SEK, im Vergleich zu einem Verlust von 150 Mio. SEK im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 20,60 Mrd. SEK.
Der österreichische Bekleidungshersteller Wolford (ISIN AT0000834007 / WKN 893975) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Umsatz lag mit 144 Mio. Euro um 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert Wolford erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,6 Mio. Euro, nach einem Minus von 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die Aktie legte in Wien 3,6 Prozent zu.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.719,13 (+0,18 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.472,48 (+0,37 Prozent) EURONEXT 100: 655,79 (+0,36 Prozent) FTSE 100 (London): 5.312,62 (-0,02 Prozent) CAC40 (Paris): 3.607,05 (+0,18 Prozent) MIB (Mailand): 20.604,08 (-0,44 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.388,20 (+0,83 Prozent) SMI (Zürich): 6.201,25 (+0,11 Prozent) ATX (Wien): 2.402,93 (-0,43 Prozent) (23.07.2010/ac/n/m)
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