Sky Deutschland operativ weiterhin schwach
29.07.10 12:19
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von Sky Deutschland (ISIN DE000PREM111 / WKN PREM11) von "halten" auf "verkaufen" herab.
Am 13. August werde Sky Deutschland die Q2-Zahlen bekannt geben. Die Umsatzzahlen sollten sich stabil entwickelt haben, dabei sollte der ARPU (BHLe: 29,00 EUR) gegenüber dem Vorquartal (28,85 EUR) stabil geblieben sein, genau wie der Abonnentenstamm (+10.000 Abonnenten gegenüber Q1 2010).
Auf der Kostenseite würden die Analysten von gegenüber dem Vorjahr stabilen Umsatzkosten ausgehen (251,4 Mio. EUR; Q2 2009: 251,3 Mio. EUR).
Beim Vergleich des Ergebnisses des zweiten Quartals mit dem Vorjahreszeitraum müsse die Wertberichtigung der Markenrechte zu "Premiere" in Höhe von 331,6 Mio. EUR (vor Steuern) berücksichtigt werden.
Mittelfristig sollte aus Sicht der Analysten das Unternehmen weitere Kapitalerfordernisse haben. Bis zum Ende des Jahres würden sie von einem dreistelligen Millionenbetrag ausgehen. Wenn dieser nicht durch Fremdkapital gedeckt werde, sei aus ihrer Sicht eine weitere Kapitalerhöhung nicht auszuschließen.
Operativ befinde sich das Unternehmen weiterhin in einer schwierigen Lage und die Finanzierungsproblematik werde aus Sicht der Analysten in den kommenden Monaten wieder an Bedeutung gewinnen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Sky Deutschland nun mit "verkaufen" ein. Ihr bisheriges "halten" sei vor allem durch eine mögliche Übernahme durch den News Corp.-Konzern (ISIN US65248E2037 / WKN A0DLJS) begründet und nicht operativ gewesen. Da sich die operative Situation des Unternehmens nur sehr langsam verbessere, würden die Analysten dieses Szenario aktuell als unwahrscheinlich ansehen. Das Kursziel werde von 1,70 EUR auf 1,20 EUR gesenkt. (Analyse vom 29.07.2010) (29.07.2010/ac/a/d)
Am 13. August werde Sky Deutschland die Q2-Zahlen bekannt geben. Die Umsatzzahlen sollten sich stabil entwickelt haben, dabei sollte der ARPU (BHLe: 29,00 EUR) gegenüber dem Vorquartal (28,85 EUR) stabil geblieben sein, genau wie der Abonnentenstamm (+10.000 Abonnenten gegenüber Q1 2010).
Auf der Kostenseite würden die Analysten von gegenüber dem Vorjahr stabilen Umsatzkosten ausgehen (251,4 Mio. EUR; Q2 2009: 251,3 Mio. EUR).
Mittelfristig sollte aus Sicht der Analysten das Unternehmen weitere Kapitalerfordernisse haben. Bis zum Ende des Jahres würden sie von einem dreistelligen Millionenbetrag ausgehen. Wenn dieser nicht durch Fremdkapital gedeckt werde, sei aus ihrer Sicht eine weitere Kapitalerhöhung nicht auszuschließen.
Operativ befinde sich das Unternehmen weiterhin in einer schwierigen Lage und die Finanzierungsproblematik werde aus Sicht der Analysten in den kommenden Monaten wieder an Bedeutung gewinnen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Sky Deutschland nun mit "verkaufen" ein. Ihr bisheriges "halten" sei vor allem durch eine mögliche Übernahme durch den News Corp.-Konzern (ISIN US65248E2037 / WKN A0DLJS) begründet und nicht operativ gewesen. Da sich die operative Situation des Unternehmens nur sehr langsam verbessere, würden die Analysten dieses Szenario aktuell als unwahrscheinlich ansehen. Das Kursziel werde von 1,70 EUR auf 1,20 EUR gesenkt. (Analyse vom 29.07.2010) (29.07.2010/ac/a/d)
Metadaten
| Analysten: | Herr Frank Neumann |
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