Salzgitter halten
08.03.10 14:23
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Karin Meibeyer, Analystin der Nord LB, stuft die Salzgitter-Aktie (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) weiter mit "halten" ein.
Im vergangenen Geschäftsjahr sei bei einem Umsatz von EUR 7.818,0 Mio. ein EBT von EUR -496,4 Mio. erwirtschaftet worden. Auftragseingänge und Preise seien stark eingebrochen, was auf der Basis sehr niedriger Kapazitätsauslastungen (teilweise 50%) bei hohen Fixkosten zum Abrutschen in die roten Zahlen geführt habe. Das operative EBT habe bei EUR -160,3 Mio. gelegen und nach Steuererträgen von EUR 109,6 Mio. sei ein Konzernverlust von EUR -386,9 Mio. ausgewiesen worden. Das EPS habe bei EUR -7,10 gelegen.
Die Unternehmensführung habe einen verhaltenen Ausblick auf das laufende Jahr gegeben: Konzernweit rechne man bei erholten Mengen und Preisen mit einem EBT im zweistelligen Millionenbereich. Risiken sehe man in der erheblichen Verteuerung der Vormaterialien Eisenerz und Kokskohle. Bei Flachstahl und Grobblech gebe sich Salzgitter optimistisch, die Kostensteigerungen weitergeben zu können. Diese Bereiche würden bei Kapazitätsauslastungen von ca. 85% wieder klar verbesserte Ertragsperspektiven aufweisen.
Der Trägerbereich leide einerseits unter der schwachen Baukonjunktur und andererseits unter der Witterung, die Auslastung betrage auch weiterhin niedrige 70%. Für den Röhrenbereich werde auf Gesamtjahresbasis ein nur ausgeglichenes Ergebnis prognostiziert. Die aktuell gute Stahlnachfrage profitiere noch von niedrigen Lagerbeständen bei den Abnehmern.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich Ende März 2010 bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2009 mehr Klarheit für die weitere Preisentwicklung bei Eisenerz und Kokskohle eingestellt haben werde.
Wegen des schwachen Ausblicks für den Röhrenbereich reduzieren die Analysten der Nord LB ihr Kursziel für die Aktie von Salzgitter leicht von EUR 65,00 auf EUR 63,00, bestätigen aber ihre "halten"-Empfehlung. (Analyse vom 08.03.2010) (08.03.2010/ac/a/d)
Im vergangenen Geschäftsjahr sei bei einem Umsatz von EUR 7.818,0 Mio. ein EBT von EUR -496,4 Mio. erwirtschaftet worden. Auftragseingänge und Preise seien stark eingebrochen, was auf der Basis sehr niedriger Kapazitätsauslastungen (teilweise 50%) bei hohen Fixkosten zum Abrutschen in die roten Zahlen geführt habe. Das operative EBT habe bei EUR -160,3 Mio. gelegen und nach Steuererträgen von EUR 109,6 Mio. sei ein Konzernverlust von EUR -386,9 Mio. ausgewiesen worden. Das EPS habe bei EUR -7,10 gelegen.
Der Trägerbereich leide einerseits unter der schwachen Baukonjunktur und andererseits unter der Witterung, die Auslastung betrage auch weiterhin niedrige 70%. Für den Röhrenbereich werde auf Gesamtjahresbasis ein nur ausgeglichenes Ergebnis prognostiziert. Die aktuell gute Stahlnachfrage profitiere noch von niedrigen Lagerbeständen bei den Abnehmern.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich Ende März 2010 bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2009 mehr Klarheit für die weitere Preisentwicklung bei Eisenerz und Kokskohle eingestellt haben werde.
Wegen des schwachen Ausblicks für den Röhrenbereich reduzieren die Analysten der Nord LB ihr Kursziel für die Aktie von Salzgitter leicht von EUR 65,00 auf EUR 63,00, bestätigen aber ihre "halten"-Empfehlung. (Analyse vom 08.03.2010) (08.03.2010/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 48,053 € | 49,068 € | -1,0150 € | -2,07% | 09.02./21:32 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006202005 | 620200 | 65,20 € | 32,50 € | |
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