Presse: EADS streitet sich mit Triebwerkskonsortium
11.03.10 11:53
aktiencheck.de
Leiden (aktiencheck.de AG) - Zwischen dem zum Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) gehörenden Flugzeugbauer Airbus und dem Konsortium zum Bau des Militärtransporters A400M ist einem Pressebericht zufolge ein gewaltiger Streit um Schadenersatz entbrannt.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) fordere die Airbus-Militärsparte (AMSL) insgesamt rund 500 Mio. Euro vom Konsortium Europrop International (EPI), während das Bündnis seinerseits rund 425 Mio. Euro von AMSL eintreiben will. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehe die Frage, wer für die bisher fast zweijährigen Verzögerungen bei dem Militärtransporter A400M verantwortlich ist.
EADS-Chef Louis Gallois hatte bereits im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am Dienstag eingeräumt, dass es auch seitens der Zulieferfirmen Forderungen gebe. Deren Kosten steigen beispielsweise durch die zeitlichen Verzögerungen oder häufige Änderungen in der Auslegung des Flugzeugs. Die Einnahmen verschieben sich durch die Verzögerungen um Jahre.
Dem Konsortium EPI, das zu Entwicklung und Bau des leistungsstärksten Propellertriebwerks der westlichen Welt gegründet wurde, gehören Rolls-Royce Group plc (ISIN GB0032836487 / WKN 136198), der deutsche Triebwerkshersteller MTU Aero Engines Holding AG (ISIN DE000A0D9PT0 / WKN A0D9PT), Snecma (Frankreich) sowie ITP (Spanien) an.
Die Aktie von EADS notiert aktuell mit einem Minus von 1,64 Prozent bei 15,03 Euro. (11.03.2010/ac/n/d)
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) fordere die Airbus-Militärsparte (AMSL) insgesamt rund 500 Mio. Euro vom Konsortium Europrop International (EPI), während das Bündnis seinerseits rund 425 Mio. Euro von AMSL eintreiben will. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehe die Frage, wer für die bisher fast zweijährigen Verzögerungen bei dem Militärtransporter A400M verantwortlich ist.
Dem Konsortium EPI, das zu Entwicklung und Bau des leistungsstärksten Propellertriebwerks der westlichen Welt gegründet wurde, gehören Rolls-Royce Group plc (ISIN GB0032836487 / WKN 136198), der deutsche Triebwerkshersteller MTU Aero Engines Holding AG (ISIN DE000A0D9PT0 / WKN A0D9PT), Snecma (Frankreich) sowie ITP (Spanien) an.
Die Aktie von EADS notiert aktuell mit einem Minus von 1,64 Prozent bei 15,03 Euro. (11.03.2010/ac/n/d)
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| NL0000235190 | 938914 | 27,55 € | 18,33 € | |
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