Presse: Deutsche Bank - Zahlreiche Interessenten für BHF-Bank
16.08.10 09:24
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) hat einem Medienbericht zufolge zahlreiche Angebote anderer Geldhäuser und Finanzinvestoren für ihre zum Verkauf stehende Tochter BHF-Bank erhalten.
Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Sonntag) seien unter anderem die liechtensteinische Fürstenbank LGT, die französische Großbank BNP Paribas S.A. (ISIN FR0000131104 / WKN 887771) und die Schweizer Privatbank Julius Bär Gruppe AG (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) interessiert. Aber auch die Finanzinvestoren Permira, Apollo und Kohlberg Kravis Roberts (KKR) erwägen nach Angaben der Wirtschaftszeitung eine Übernahme der BHF-Bank.
Die Deutsche Bank hatte die BHF im Zuge der Übernahme der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim mitgekauft, wollte sich von Anfang an aber wieder von ihr trennen. Am heutigen Montag läuft die Frist ab, innerhalb derer Interessenten erste unverbindliche Angebote abgeben können. Wer ein überzeugendes Konzept vorlegt - und genug Geld bietet -, den lässt die Deutsche Bank dann in den Datenraum, um die BHF vertiefter als bisher zu prüfen.
Die Deutsche Bank, die für Sal. Oppenheim 1,3 Mrd. Euro bezahlt hatte und zusätzlich noch für bis zu 680 Mio. Euro für Umbaukosten etwa aus dem Verkauf des Investmentbankings aufkommen muss, wolle die BHF-Bank laut dem Bericht möglichst loswerden, bevor sie sie komplett in ihrer Bilanz konsolidieren muss.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Minus von 0,21 Prozent bei 52,90 Euro. (16.08.2010/ac/n/d)
Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Sonntag) seien unter anderem die liechtensteinische Fürstenbank LGT, die französische Großbank BNP Paribas S.A. (ISIN FR0000131104 / WKN 887771) und die Schweizer Privatbank Julius Bär Gruppe AG (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) interessiert. Aber auch die Finanzinvestoren Permira, Apollo und Kohlberg Kravis Roberts (KKR) erwägen nach Angaben der Wirtschaftszeitung eine Übernahme der BHF-Bank.
Die Deutsche Bank, die für Sal. Oppenheim 1,3 Mrd. Euro bezahlt hatte und zusätzlich noch für bis zu 680 Mio. Euro für Umbaukosten etwa aus dem Verkauf des Investmentbankings aufkommen muss, wolle die BHF-Bank laut dem Bericht möglichst loswerden, bevor sie sie komplett in ihrer Bilanz konsolidieren muss.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Minus von 0,21 Prozent bei 52,90 Euro. (16.08.2010/ac/n/d)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 48,70 € | 20,79 € | |
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