Presse: Deutsche Bank - BHF lehnt Verkauf an Finanzinvestor ab
25.08.10 09:34
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die zur Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) gehörende Tochter BHF Bank lehnt einen Verkauf an einen Finanzinvestor ab.
Vorstandssprecher Björn Robens sagte im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch): "Ein Finanzinvestor würde eher begrenzt zur BHF-Bank passen. Wir sind an einem langfristig orientierten Investor interessiert." Eine Verkaufsvereinbarung soll seinen Angaben zufolge im Oktober oder November unterzeichnet werden. Ziel sei ein Abschluss der Veräußerung bis zum Jahresende. Die Deutsche Bank ist durch die Übernahme von Sal. Oppenheim in den Besitz der BHF-Bank gekommen und hat das Institut zum Verkauf gestellt, da es nicht in die Struktur des Marktführers passt.
In der ersten Bieterrunde habe "eine ganze Reihe von Häusern" Offerten vorgelegt, wie Robens sagte. Zugang zum Datenraum erhalte eine Handvoll Interessenten. Eine Zerschlagung der Bank komme nicht in Frage: Ein Käufer müsse das Geschäftsmodell der Bank grundsätzlich unterstützen und zudem stark genug sein, um die Bank refinanzieren zu können.
Die Veräußerung der BHF-Bank könnte im Bankensektor hierzulande zur größten Transaktion des Jahres werden. Als interessiert gelten neben anderen die liechtensteinische LGT sowie die Julius Bär Gruppe AG (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU).
Robens, der sich nach seiner Berufung zum Vorstandssprecher erstmals öffentlich äußerte, sieht die Bank auf einem guten Weg. Im ersten Halbjahr hätten alle Geschäftsbereiche profitabel gearbeitet und in etwa zu gleichen Teilen Erträge beigesteuert. "Wir sind mittlerweile gut ausbalanciert", sagte Finanzvorstand Rolf Friedhofen. Mit einer Kernkapitalquote von über 11 Prozent könne die Bank "noch ein paar hundert Millionen Euro an risikogewichteten Assets" auf die Bilanz nehmen. Nachholbedarf gebe es bei den Kosten in der IT und im Back Office.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 50,18 Euro. (25.08.2010/ac/n/d)
Vorstandssprecher Björn Robens sagte im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch): "Ein Finanzinvestor würde eher begrenzt zur BHF-Bank passen. Wir sind an einem langfristig orientierten Investor interessiert." Eine Verkaufsvereinbarung soll seinen Angaben zufolge im Oktober oder November unterzeichnet werden. Ziel sei ein Abschluss der Veräußerung bis zum Jahresende. Die Deutsche Bank ist durch die Übernahme von Sal. Oppenheim in den Besitz der BHF-Bank gekommen und hat das Institut zum Verkauf gestellt, da es nicht in die Struktur des Marktführers passt.
In der ersten Bieterrunde habe "eine ganze Reihe von Häusern" Offerten vorgelegt, wie Robens sagte. Zugang zum Datenraum erhalte eine Handvoll Interessenten. Eine Zerschlagung der Bank komme nicht in Frage: Ein Käufer müsse das Geschäftsmodell der Bank grundsätzlich unterstützen und zudem stark genug sein, um die Bank refinanzieren zu können.
Robens, der sich nach seiner Berufung zum Vorstandssprecher erstmals öffentlich äußerte, sieht die Bank auf einem guten Weg. Im ersten Halbjahr hätten alle Geschäftsbereiche profitabel gearbeitet und in etwa zu gleichen Teilen Erträge beigesteuert. "Wir sind mittlerweile gut ausbalanciert", sagte Finanzvorstand Rolf Friedhofen. Mit einer Kernkapitalquote von über 11 Prozent könne die Bank "noch ein paar hundert Millionen Euro an risikogewichteten Assets" auf die Bilanz nehmen. Nachholbedarf gebe es bei den Kosten in der IT und im Back Office.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 50,18 Euro. (25.08.2010/ac/n/d)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 48,70 € | 20,79 € | |
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