Presse: BMW und Daimler arbeiten enger zusammen
26.07.10 10:21
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die beiden Automobilhersteller Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) und Daimler AG (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) weiten ihre Zusammenarbeit aus.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" (Samstag) kommen sich BMW-Chef Norbert Reithofer und Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche offenbar wieder näher. Nachdem die Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit der Konkurrenten lange Zeit kaum Ergebnisse brachten, "geht es jetzt wieder sehr gut voran", wird ein BMW-Manager zitiert.
Scheinbar kleine Projekte versprechen große Einsparungen. So haben sich beide Unternehmen nach Angaben des Magazins darauf geeinigt, ein einheitliches Sitzgestell für alle Fahrzeugtypen zu entwickeln. Sie wollen dafür einen zweistelligen Millionenbetrag investieren. Wenn die neuen Sitze in allen BMW- und Mercedes-Benz-Fahrzeugen eingebaut werden, kann jedes Unternehmen laut dem Bericht jährlich 150 bis 200 Mio. Euro sparen. Für insgesamt 50 Teile haben BMW und Mercedes-Benz außerdem laut dem Bericht gemeinsame Standards festgelegt, die einen billigeren Einkauf ermöglichen.
Nicht einigen konnten sich die Konzerne nach Informationen des Magazins über die gemeinsame Verwendung von Motoren. Zuletzt habe es BMW abgelehnt, die künftigen Drei-Zylinder-Motoren, die der bayerische Autobauer entwickelt, an Daimler zu liefern. BMW hat bei spritsparenden Antrieben einen Wettbewerbsvorsprung, den man nicht mit Konkurrenten teilen will, schreibt das Blatt.
Die Aktie von Daimler notiert aktuell mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 42,70 Euro, während die Aktie von BMW derzeit 0,04 Prozent auf 41,98 Euro abgibt. (26.07.2010/ac/n/d)
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" (Samstag) kommen sich BMW-Chef Norbert Reithofer und Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche offenbar wieder näher. Nachdem die Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit der Konkurrenten lange Zeit kaum Ergebnisse brachten, "geht es jetzt wieder sehr gut voran", wird ein BMW-Manager zitiert.
Nicht einigen konnten sich die Konzerne nach Informationen des Magazins über die gemeinsame Verwendung von Motoren. Zuletzt habe es BMW abgelehnt, die künftigen Drei-Zylinder-Motoren, die der bayerische Autobauer entwickelt, an Daimler zu liefern. BMW hat bei spritsparenden Antrieben einen Wettbewerbsvorsprung, den man nicht mit Konkurrenten teilen will, schreibt das Blatt.
Die Aktie von Daimler notiert aktuell mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 42,70 Euro, während die Aktie von BMW derzeit 0,04 Prozent auf 41,98 Euro abgibt. (26.07.2010/ac/n/d)
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