MAN einige Baustellen
09.08.10 09:33
Geldanlage-Report
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Aktie von MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) maximal eine Halteposition.
Mit MAN habe es ein weiteres Münchener Unternehmen seit Jahresbeginn in die Riege der Top-Performer im DAX geschafft. Der auf LKW und Busse spezialisierte Nutzfahrzeug-Spezialist habe jedoch bei der Zahlenvorgabe nicht so positiv überraschen können wie BMW.
Bis in den Juni hinein sei in Österreich und teilweise auch in Deutschland noch Kurzarbeit angesagt gewesen. Der Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro habe sich entsprechend relativ moderat ausgenommen. Wachstumsmotor sei bei MAN neben China Lateinamerika, speziell Brasilien. Beflügelt von Investitionsförderprogrammen der Regierung sei hier der Umsatz um 110 Prozent auf 816 Mio. Euro gesprungen, das operative Ergebnis habe sich auf 96 Mio. Euro verdreifacht.
Fraglich sei, wie stark das Auslaufen des Programms zum Jahresende das Geschäft negativ beeinflusse. Hinzu komme: Die Situation in der Bussparte bleibe schwierig. Hier stagniere das Geschäft. Ebenfalls schlecht laufe es bei der Getriebetochter Renk, wo besonders bei der Offshore-Windkraft Sand im Getriebe sei.
Unklar sei, wie schnell die Kooperation mit Scania weiter vertieft werden könne. Eine Übernahme durch Volkswagen scheine vorerst eher unwahrscheinlich, weil die Wolfsburger aktuell mit der Porsche-Integration ausgelastet sein dürften.
Unter dem Strich ist die MAN-Aktie damit maximal eine Halteposition, zumal auch die fundamentale Bewertung nicht sonderlich attraktiv ist, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 09.08.2010) (09.08.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit MAN habe es ein weiteres Münchener Unternehmen seit Jahresbeginn in die Riege der Top-Performer im DAX geschafft. Der auf LKW und Busse spezialisierte Nutzfahrzeug-Spezialist habe jedoch bei der Zahlenvorgabe nicht so positiv überraschen können wie BMW.
Bis in den Juni hinein sei in Österreich und teilweise auch in Deutschland noch Kurzarbeit angesagt gewesen. Der Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro habe sich entsprechend relativ moderat ausgenommen. Wachstumsmotor sei bei MAN neben China Lateinamerika, speziell Brasilien. Beflügelt von Investitionsförderprogrammen der Regierung sei hier der Umsatz um 110 Prozent auf 816 Mio. Euro gesprungen, das operative Ergebnis habe sich auf 96 Mio. Euro verdreifacht.
Unklar sei, wie schnell die Kooperation mit Scania weiter vertieft werden könne. Eine Übernahme durch Volkswagen scheine vorerst eher unwahrscheinlich, weil die Wolfsburger aktuell mit der Porsche-Integration ausgelastet sein dürften.
Unter dem Strich ist die MAN-Aktie damit maximal eine Halteposition, zumal auch die fundamentale Bewertung nicht sonderlich attraktiv ist, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 09.08.2010) (09.08.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 82,70 € | 82,85 € | -0,150 € | -0,19% | 09.02./20:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005937007 | 593700 | 100,80 € | 50,78 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | halten |
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