Klöckner & Co: Umsatz und Ergebnis in 2009 deutlich unter Vorjahr
09.03.10 09:21
aktiencheck.de
Duisburg (aktiencheck.de AG) - Der Stahl- und Metalldistributeur Klöckner & Co SE (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100) gab am Dienstag bekannt, dass die globale Finanz- und Wirtschaftskrise tiefe Spuren bei Absatz, Umsatz und Ergebnis im Jahr 2009 hinterlassen hat. Gleichzeitig konnte man aber durch die schnelle und konsequente Reaktion auf die Krise die Finanzierung frühzeitig sichern, die Kosten um rund 130 Mio. Euro senken, die Netto-Verschuldung vollständig abbauen sowie eine Wandelanleihe und eine Kapitalerhöhung erfolgreich platzieren.
Den Angaben zufolge sank der Absatz im Gesamtjahr 2009 um 31 Prozent auf 4,1 Millionen Tonnen. Der Umsatz ging um 42,8 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro zurück. Neben dem Absatzrückgang war hierfür auch ein deutlich niedrigeres Preisniveau verantwortlich. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug -68 Mio. Euro, nach +601 Mio. Euro im Vorjahr. Nach einem deutlich negativen EBITDA in den ersten beiden Quartalen 2009 konnten im zweiten Halbjahr mit +11 Mio. Euro im dritten Quartal und +6 Mio. Euro im vierten Quartal bereits wieder positive operative Ergebnisse erzielt werden. Grund dafür ist neben den durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen in erster Linie ein höheres Preisniveau.
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug -178 Mio. Euro (Vorjahr: +533 Mio. Euro), das Konzernergebnis vor Steuern erreichte -240 Mio. Euro (Vorjahr: +463 Mio. Euro). Im Konzernergebnis ist zusätzlich eine Belastung durch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 42 Mio. Euro enthalten. Unter Berücksichtigung eines positiven Steuereffekts schloss Klöckner & Co mit einem Konzernverlust von -186 Mio. Euro (Vorjahr: Konzerngewinn +384 Mio. Euro) ab.
Für 2010 rechnet der Konzern mit nur einem leichten Anstieg der realen Nachfrage. Der erwartete Anstieg des Absatzes ohne Akquisitionen um rund 10 Prozent werde überwiegend vom Lageraufbau entlang der Wertschöpfungskette getrieben sein. Inklusive der beiden Akquisitionen gehe das Unternehmen von einem Umsatzzuwachs von über 20 Prozent aus. Auf Basis dieser Annahmen erwarte man für 2010 ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBITDA). Den Ansprüchen des Unternehmens, eine operative Marge von mindestens 6 Prozent zu erzielen, wird das Ergebnis aber noch nicht genügen, hieß es.
Die Aktie von Klöckner & Co. schloss gestern mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 19,02 Euro. (09.03.2010/ac/n/d)
Den Angaben zufolge sank der Absatz im Gesamtjahr 2009 um 31 Prozent auf 4,1 Millionen Tonnen. Der Umsatz ging um 42,8 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro zurück. Neben dem Absatzrückgang war hierfür auch ein deutlich niedrigeres Preisniveau verantwortlich. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug -68 Mio. Euro, nach +601 Mio. Euro im Vorjahr. Nach einem deutlich negativen EBITDA in den ersten beiden Quartalen 2009 konnten im zweiten Halbjahr mit +11 Mio. Euro im dritten Quartal und +6 Mio. Euro im vierten Quartal bereits wieder positive operative Ergebnisse erzielt werden. Grund dafür ist neben den durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen in erster Linie ein höheres Preisniveau.
Für 2010 rechnet der Konzern mit nur einem leichten Anstieg der realen Nachfrage. Der erwartete Anstieg des Absatzes ohne Akquisitionen um rund 10 Prozent werde überwiegend vom Lageraufbau entlang der Wertschöpfungskette getrieben sein. Inklusive der beiden Akquisitionen gehe das Unternehmen von einem Umsatzzuwachs von über 20 Prozent aus. Auf Basis dieser Annahmen erwarte man für 2010 ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBITDA). Den Ansprüchen des Unternehmens, eine operative Marge von mindestens 6 Prozent zu erzielen, wird das Ergebnis aber noch nicht genügen, hieß es.
Die Aktie von Klöckner & Co. schloss gestern mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 19,02 Euro. (09.03.2010/ac/n/d)
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