GEA Group steigert Konzernergebnis in 2009, Umsatz rückläufig
11.03.10 09:00
aktiencheck.de
Bochum (aktiencheck.de AG) - Die GEA Group AG (ISIN DE0006602006 / WKN 660200), ein Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie, meldete am Donnerstag, dass sie das Geschäftsjahr 2009 angesichts eines herausfordernden weltwirtschaftlichen Umfeldes mit einem soliden Ergebnis beendet hat.
Den Angaben zufolge sank der Umsatz um 14,8 Prozent auf 4,41 Mrd. Euro, während der Auftragseingang um 18,1 Prozent auf 4,08 Mrd. Euro zurückging. Bereinigt um den Restrukturierungsaufwand von 65 Mio. Euro fiel das EBITDA um 26 Prozent auf 433,7 Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 268,2 Mio. Euro bzw. auf 333,2 Mio. Euro vor dem Restrukturierungsaufwand, nach 504,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug 6,1 Prozent bzw. 7,6 Prozent auf bereinigter Basis, gegenüber 9,7 Prozent im Vorjahr. Das Konzernergebnis kletterte von 101 Mio. Euro auf 161,7 Mio. Euro, wobei der Bereich der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche das Konzernergebnis im Berichtszeitraum nicht mehr belastet hat.
Für 2010 geht der Konzern von einem moderaten Anstieg des Auftragseingangs, einer entsprechenden Stabilisierung des Umsatzes und damit von einem Margenniveau zumindest auf Höhe des abgelaufenen Geschäftsjahres 2009 aus. Voraussichtlich werde es jedoch zwei bis drei Jahre dauern, bis die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in allen Segmenten und damit im Konzern überwunden sind. Allerdings bleibe abzuwarten, wie die für GEA wichtigen Absatzländer ihre erheblich gestiegene Verschuldung in den Griff bekommen werden, ohne durch damit eventuell verbundene Ausgabenkürzungen das weltweite Konjunkturklima wieder abkühlen zu lassen. Über die Konjunkturzyklen hinweg solle aber unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen zur Komplexitätsreduzierung eine nachhaltige EBIT-Marge von 12 Prozent erreicht werden, hieß es.
Die Aktie der GEA Group schloss gestern mit einem Plus von 0,56 Prozent bei 15,20 Euro. (11.03.2010/ac/n/d)
Den Angaben zufolge sank der Umsatz um 14,8 Prozent auf 4,41 Mrd. Euro, während der Auftragseingang um 18,1 Prozent auf 4,08 Mrd. Euro zurückging. Bereinigt um den Restrukturierungsaufwand von 65 Mio. Euro fiel das EBITDA um 26 Prozent auf 433,7 Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 268,2 Mio. Euro bzw. auf 333,2 Mio. Euro vor dem Restrukturierungsaufwand, nach 504,2 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug 6,1 Prozent bzw. 7,6 Prozent auf bereinigter Basis, gegenüber 9,7 Prozent im Vorjahr. Das Konzernergebnis kletterte von 101 Mio. Euro auf 161,7 Mio. Euro, wobei der Bereich der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche das Konzernergebnis im Berichtszeitraum nicht mehr belastet hat.
Für 2010 geht der Konzern von einem moderaten Anstieg des Auftragseingangs, einer entsprechenden Stabilisierung des Umsatzes und damit von einem Margenniveau zumindest auf Höhe des abgelaufenen Geschäftsjahres 2009 aus. Voraussichtlich werde es jedoch zwei bis drei Jahre dauern, bis die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in allen Segmenten und damit im Konzern überwunden sind. Allerdings bleibe abzuwarten, wie die für GEA wichtigen Absatzländer ihre erheblich gestiegene Verschuldung in den Griff bekommen werden, ohne durch damit eventuell verbundene Ausgabenkürzungen das weltweite Konjunkturklima wieder abkühlen zu lassen. Über die Konjunkturzyklen hinweg solle aber unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen zur Komplexitätsreduzierung eine nachhaltige EBIT-Marge von 12 Prozent erreicht werden, hieß es.
Die Aktie der GEA Group schloss gestern mit einem Plus von 0,56 Prozent bei 15,20 Euro. (11.03.2010/ac/n/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 25,62 € | 25,57 € | 0,05 € | +0,19% | 09.02./15:09 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006602006 | 660200 | 26,83 € | 15,61 € | |
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