Vena Resources Rohstoffperle auf den Spuren der Inkas; Vorstandsinterview




29.03.06 12:40
aktiencheck.de

Bei Vena Resources Inc. (ISIN CA9225891063 / WKN A0D8VU) handelt es sich um ein Explorationsunternehmen aus Kanada mit derzeit vier viel versprechenden Projekten in Peru. Mit dem Las Princesas- und dem Aucapampa-Projekt verfügt die Gesellschaft über zwei weit fortgeschrittene Projekte im Bereich der Edelmetalle. Das Aurora-Projekt ist ein weit fortgeschrittenes Kupfer-Molybdän-Forschungsprojekt. Außerdem liegt ein 43-101-Bericht vor, wonach es in der Azulcocha Mine fast 2 Millionen Tonnen wirtschaftlich abbaubare Zink- und Manganhaldeabfälle gibt. Des Weiteren arbeitet die Firma noch an einem Uran-Projekt, für das bereits schon Pläne für Versuchsbohrungen vorliegen. Die Geschäftsführung von Vena Resources besteht aus erfahrenen Leuten mit Kontakten in den Regierungs- und Bergbaukreisen Perus sowie mit Zugang zu den öffentlichen Märkten Kanadas.

aktiencheck.de führte das folgende Interview mit dem CEO von Vena Resources Inc., Herrn Juan Vegarra:

aktiencheck.de: Vena Resources wurde gegründet, um in Peru Felder für Mineralien zu erwerben und diese auszubeuten. Auf welche Mineralien konzentrieren Sie sich?

Juan Vegarra, Vena Resources: Innerhalb von Vena haben wir vier Geschäftsfelder geschaffen: Uran: 15.500 Hektar in Zusammenarbeit mit dem Peruanischen Institut für Nuklearenergie (IPEN); Bergbau: Zink und Manganvorkommen einschließlich des Azulcocha Projektes; Edelmetalle: 11 bedeutende Zielgebiete von denen sich 2 schon in einer fortgeschrittenen Erforschungsphase befinden; Basismetalle: Ein Kupfer-Molybdän Projekt wurde erworben das über 2 Mineralisierungsgebiete verfügt, welche entlang des Strebes offen bleiben.

aktiencheck.de: Klingt als wäre Vena eine allumfassende Operation zur Suche nach Mineralvorkommen. Wie wichtig ist der Bergbau für die peruanische Wirtschaft?

Juan Vegarra, Vena Resources: Der Bergbau stellt eine sehr wichtige Komponente in diesem Land mit seinem Reichtum an mineralen Bodenschätzen dar. In Peru bestreitet der Bergbau alleine ein Drittel des Bruttoinlandprodukts und mehr als die Hälfte der 16 Milliarden US-Dollar der jährlichen Ausfuhren (Quelle: CIA World Fact Book über die Gesamtsumme der Ausfuhren im Jahre 2005). Er ist offensichtlich ein wichtiges Standbein unserer Wirtschaft.

aktiencheck.de: Viele Anleger beschäftigen sich aktuell mit dem Thema Uran. In welcher Phase befindet sich Vena in Bezug auf sein Geschäftsfeld "Uran" zum gegenwärtigen Zeitpunkt?

Juan Vegarra, Vena Resources: Im Jahre 2005 haben wir ein Abkommen zur strategischen Zusammenarbeit mit der IPEN unterzeichnet. Dadurch erhielten wir Zugang zu wichtigen Informationen mit deren Hilfe wir 12 Zielgebiete abstecken konnten. Andere Meilensteine aus der Arbeit des Geschäftsfeldes "Uran" sind u.a.: 78 Bohrziele, die Aktivitäten des Jahres 2005 bestätigten die Funde aus mehr als 20 Jahren Forschungsdaten, befinden sich gegenwärtig in der Genehmigungsphase, es gibt Pläne für Versuchsbohrungen im Jahre 2006 nach Abschluss der geophysikalischen Arbeiten, Macusani war das Feld mit der höchsten Bewertung mit 200.000 metrischen Tonnen Erz mit einer Konzentration zwischen 0,2% und 12% U308.

aktiencheck.de: Wie groß ist das Potenzial Ihrer Uran-Abbaustätten?

Juan Vegarra, Vena Resources: In Macusani und Munani haben wir bestätigte historische Daten. Demnach konnten bei Probebohrungen in Macusani bis zu 21% Uranoxid nachgewiesen werden. Mehr als 20% aller im Macusani-Gebiet entnommenen Proben weisen einen Uranoxid-Gehalt von mehr als 1% auf. Das entsprechende Gebiet erstreckt sich über mehr als 30 Quadratkilometer. Zur Verdeutlichung: Gestein mit einem Uranoxid-Gehalt von 1% ermöglicht den Abbau von 22 Pfund Uran. Der Marktwert dieser Menge liegt derzeit bei 880 USD. Nähere Informationen zur Bewertung von Uran-Vorkommen können der folgenden Quelle entnommen werden: http://www.gold-eagle.com/editorials_05/casey082605.html.

aktiencheck.de: Welche Strategie werden Sie in den kommenden Monaten verfolgen?

Juan Vegarra, Vena Resources: Es handelt sich um ein sehr weitläufiges Gebiet, daher müssen wir zunächst die geophysikalischen Untersuchungen abschließen, um die potenziellen Bohrziele genauer bestimmen zu können. Sobald wir die geophysikalischen Daten ausgewertet haben und uns die Genehmigung der Regierung vorliegt, werden wir mit den Bohrungen beginnen.

aktiencheck.de: Wie groß ist das Potenzial des Zink-Projekts Azulcocha?

Juan Vegarra, Vena Resources: Azulcocha gliedert sich in zwei verschiedene Systeme. Der Abraum der bislang als Erz-Hüttenwerk betriebenen Abbaustätte enthält etwa 1 Mio. Tonnen 3,6-prozentigen Zinks. Wir haben einen 43-101-Report erstellt, auf dessen Basis die vorliegenden Reserven mit 37 Mio. USD bewertet werden können. Dieser Bewertung liegt ein Zink-Preis von 0,55 USD je Pfund zugrunde, derzeit wird Zink jedoch bereits zu einem Preis von 1,17 USD je Pfund gehandelt. Es ist also offensichtlich, dass der Return on Investment (ROI) äußerst positiv ist. Im Rahmen des zweiten Systems führen wir Arbeiten unter Tage durch. Wir arbeiten momentan an der Wiedereröffnung der Mine, und sobald alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden, werden wir mit den Probebohrungen beginnen, um die historischen Daten zu bestätigen. Eine in deutscher Sprache abgefasste Doktor-Arbeit, die nach der Schließung der Mine geschrieben wurde, bezeugt einen Bestand von 3,2 Mio. Tonnen Zinkerz, die noch abgebaut werden können. In den kommenden Wochen werden wir uns darauf konzentrieren, die historischen Daten zu bestätigen und einen 43-101-Report zu erstellen, um die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu optimieren.

aktiencheck.de: Wie sieht es mit Gold und Silber aus?

Juan Vegarra, Vena Resources: Aucapampa und Las Princesas sind jene Gebiete, in denen wir bisher die größten Fortschritte erzielt haben. Wir haben drei Bohrprogramme in Aucapampa abgeschlossen und konnten eine Goldmineralisation von etwa 20 Mio. Tonnen vermelden. Bei der Durchführung metallurgischer Tests konnten bis zu 92% der bearbeiteten Oxidschicht verwertet werden. Bisher wurde erst ein Viertel des Zielgebiets erschlossen, so dass wir bezüglich des für dieses Jahr zu erwartenden Abbauvolumens sehr zuversichtlich sind. Las Princesas ist sehr günstig gelegen und grenzt an die von Pan American Silver betriebene Quiruvilca-Silbermine (Abbauvolumen im Jahr 2005: 2,2 Mio. Unzen Silber) sowie an die 9,5 Mio. Unzen schwere Lagunas Norte-Goldmine (Barrick Gold) an. Wir werden sowohl die polymetallische Aderstruktur, die Silber enthält, als auch die etwas verstreuter liegenden Gold-Ziele noch im laufenden Semester testen.

aktiencheck.de: Und was können wir von Vena in diesem Jahr sonst noch erwarten?

Juan Vegarra, Vena Resources: Unser Geschäftsfeld "Bergbau":
- Bericht 43-101 über fast 2 Millionen Tonnen wirtschaftlich abbaubaren Zink- und Manganhaldeabfälle
- Erste Untersuchungen zeigen das Potenzial für weitere Zinkvorkommen untertage in hoher Konzentration in einer Aderstruktur
- Nach Auswertung der historischen Daten ist eine Bohrkampagne für das Jahr 2006 geplant

Wie von mir bereits erwähnt, gibt es im Bereich der Edelmetalle zwei Projekte, die sich in einer fortgeschrittenen Phase befinden:

Las Princesas ist vollständig von den Aktivitäten des Barrick Alto Chicama Gebietes umgeben, wo wir geo-chemische und geophysikalische Arbeiten zur Bestimmung von Zielfeldern durchgeführt haben. Die Genehmigung ist eingegangen und wir werden im ersten Halbjahr 2006 mit den Bohrungen beginnen. In Aucapampa haben wir bereits drei Bohrkampagnen abgeschlossen und Vorkommen von 20 Millionen Tonnen Goldmineralisierungen festgestellt. Erste metallurgische Arbeiten sind viel versprechend mit einem Gewinnungsgrad von 92% auf der Oxidschicht. Im Alto Chicama Gebiet haben wir acht zusätzliche Projekte erworben, von denen vier noch in diesem Jahr in Angriff nehmen wollen.

Wir sind sehr gespannt was unser fortgeschrittenes Kupfer-Molybdän-Forschungsprojekt im Geschäftsfeld "Basismetalle" betrifft. In 2 Feldern mit Mineralisierungen wurden 11 Bohrlöcher bestimmt, offen entlang des Strebes mit einer durchschnittlichen Kupferkonzentration von mehr als 0,6% zuzüglich bedeutender Molybdänanteile.

aktiencheck.de: Sowohl Ihr Vorstand als auch Ihr Managementteam verfügen über erhebliche Erfahrungen im Bergbau in Peru, darunter auch in den Minen Newmont Yanacocha, Barrick’s Laguna Norte sowie in der Zusammenarbeit mit dem peruanischen Institut für Nuklearenergie. Können Sie uns noch mehr über das Team von Vena erzählen?

Juan Vegarra, Vena Resources: Wir glauben dass die Verbindung der reichen Bodenschätze Perus und der großen Stärken von Vena eine erfolgreiche Kombination für unsere Aktionäre bilden wird.

Unser Vorstand setzt sich zusammen aus erfahrenen Peruanern und Kanadiern mit Kontakten in den Regierungs- und Bergbaukreisen Perus sowie mit Zugang zu den öffentlichen Märkten in Kanada.

Len de Melt ist ein Direktor bei Vena Resources. Er verfügt über 30 Jahre Erfahrung im internationalen Bergbaugeschäft und hatte entscheidenden Anteil bei der Inbetriebnahme von insgesamt sechs Minen. Len arbeitete die letzten acht Jahre in Peru, darunter zwei Jahre in der Newmont’s Yanacocha Mine.

Miguel Grau lebt in Peru und hatte einen entscheidenden Anteil bei den Verhandlungen sowie die Einsetzung der erforderlichen rechtlichen Maßnahmen, um verschiedene international entwicklungsfähige Projekte, darunter auch das Shell-Mobil Camisea sowie das Antamina Projekt voranzutreiben. Außerdem arbeitet er als Direktor für Peru Copper und Bear Creek Mining.

Harry Burgess verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Mineningenieur und hat besonders viel Erfahrung darin, Minenprojekte bis hin zu ihrem Abschluss für Banken und Finanzinstitute zu überwachen. Er sitzt darüber hinaus im Vorstand von einigen kleineren Minengesellschaften.

2003 wurde Denis Clement zum Direktor bei Vena. Er verfügt über 24 Jahre internationaler Erfahrung auf den Gebieten des Finanzwesens, Unternehmensmanagement und Jura.

David Constable ist ein professioneller Geologe mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im kanadischen sowie internationalen Bergbau. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn gehören fünf Jahre als Vizepräsident für Anlegerbeziehungen bei der Normandy Mining Limited und später bei FNX Mining als Vizepräsident für Anlegerbeziehungen und Unternehmensangelegenheiten.

Unser Team vor Ort in Peru wird geleitet von:

Gordon Grams, ein kanadischer Bergbauingenieur mit 28 Jahren internationaler Erfahrung im Bergbau in den Bereichen Minenbetrieb, Maschinenbau, Projekt- und Konstruktionsmanagement, wobei er in den letzten 16 Jahren in der Führungsebene in Gruben und Werken in Südamerika arbeitete. Sein letzter Erfolg war der Bau der Barrick’s Lagunas Norte Mine in Peru, die innerhalb des Budgets und vor Ablauf des Zeitplanes in Betrieb ging. Dieses Projekt erreichte außerdem einen außergewöhnlichen Sicherheitsstandard.

Javier Barreda ist der leitende Geologe mit mehr als 23 Jahren Erfahrung. Seine Erfahrungen schließen die Arbeit für eine Reihe von Jahren für das peruanische Institut für Nuklearenergie ein, wo er verantwortlich zeichnete für die Auswahl von Feldern für die Suche nach radioaktiven Mineralien.

Juan Vegarra bringt für Vena Resources 34 Jahre Erfahrung in der mineralverabeitenden Industrie und in führenden Projekten von der konzeptionellen Konstruktion bis hin zum industriellen Betrieb von Minen mit.

Jesus Vilca verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Geologe / Ingenieur und arbeitet vornehmlich in Peru. Er hat sich auf die Arbeit in Mehrmetall-Minen spezialisiert.

aktiencheck.de: Stichwort Präsidentschaftswahlen?

Juan Vegarra, Vena Resources: Der Ausgang der Wahlen ist unmöglich vorauszusagen. Man kann allerdings eine Aussage darüber machen, wie wichtig der Bergbau für die gesamte peruanische Wirtschaft ist. Selbst unter den schlimmsten Diktatoren in der peruanischen Geschichte konnte die Bergbauindustrie (wenn auch in einem geringeren Tempo) ein Wachstum verzeichnen. Es wird jedoch unmöglich sein den Investitionsrahmen zu ändern, bevor nicht auch eine radikale Veränderung im Ertragsfluss eingeführt wird. Es ist sehr fraglich, dass bedeutende Änderungen eingeführt werden können, angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Bevölkerung von der Bergbauindustrie profitiert. Das alte Sprichwort – man soll die goldene Gans nicht schlachten – lässt sich sehr gut auf die Bergbauindustrie in Peru anwenden.

aktiencheck.de: Stichwort Finanzierung?

Juan Vegarra, Vena Resources: Die aggressive Investitionspolitik in die Rohstoffsuche sollte auch in 2006 andauern, so dass wir davon ausgehen, dass wir noch mindestens ein Jahr lang weitere Mittel aufbringen müssen. Die bis jetzt getätigten Investitionen haben einen bedeutenden Wertzuwachs für die Aktionäre erbracht, so dass unsere Kriterien weiterhin eng damit verknüpft sein werden, wie gut wir die öffentlichen Mittel nutzen können, um den Ausblick unserer Aktivitäten zu verbessern.

aktiencheck.de: Vena wird an mehreren Börsen gelistet. Können Sie bitte die Zeitleiste umreißen sowie wo die Anleger Vena finden können?

Juan Vegarra, Vena Resources: Die TSX Venture Börse hat Venas Antrag auf die Aufnahme der Stammaktien der Gesellschaft unter dem Handelszeichen "VEM" gültig ab 15. Dezember 2004 mit Beginn angenommen. Vena hat den Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Handelszeichen V1R am 19. Dezember 2005 aufgenommen. Vena begann den Handel an der Börse von Lima (BVL) am 11. Juli 2005 unter dem Handelszeichen VEM. Seit dem ersten Quartal 2005 wird Vena in den Vereinigten Staaten unter den Kursblättern unter dem Handelszeichen VNARF gehandelt.







 
 
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