UBS Kostenentwicklung und Bewertung bleiben problematisch
13.08.10 16:11
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Raiffeisen Centrobank, Jörn Lange und Aaron Alber, stufen die UBS-Aktie (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) mit dem Rating "verkaufen" ein.
Die Kapitalausstattung sei inzwischen eine der solidesten unter den europäischen Banken (Kernkapitalquote Core Tier 1 bei 13,0%). Der Steuerstreit mit den USA sei beigelegt.
Die Abflüsse von Kundengeldern im Wealth Management und Asset Management würden langsam zum Stillstand kommen.
Das Wealth Management stehe jedoch vor einer Phase mit geringeren Margen (Verwässerung des Bankgeheimnisses) und Volumenzuwächsen (Wirtschaftskrise, höhere Besteuerung der Vermögenden wahrscheinlich). Trotz Trendwende im Investment Banking: Während der Krise verlorenes Terrain zurückzugewinnen sei kostspielig. Dies würden bereits die im Vergleich zur Konkurrenz hohen Kostenkennzahlen im jüngsten Quartalsbericht zeigen. Die Prozessrisiken, d. h. Klagen von Kunden, die mit UBS-Produkten Geld verloren hätten, würden zunehmen.
UBS habe den Turnaround geschafft und versuche wieder, Anschluss an die internationalen Wettbewerber zu finden. Der letzte Quartalsbericht sei insgesamt recht positiv ausgefallen, was jedoch insbesondere der niedrigen Vergleichsbasis des Vorjahres zu verdanken gewesen sei. UBS gewinne somit langsam verlorenes Terrain sowohl im Wealth Management als auch im Investment Banking zurück, dies sei jedoch kostenintensiv. So verwundere es nicht, dass diverse Kostenkennzahlen im Branchenvergleich recht hoch ausfallen würden. Sollte sich das Wirtschaftsumfeld wieder eintrüben, dann sitze UBS in der "Kostenfalle", während sich die ersten Wettbewerber schon jetzt wieder verschlanken würden. Auch vor diesem Hintergrund sei die Aktie nicht günstig bewertet.
Die Analysten von Raiffeisen Centrobank bewerten die UBS-Aktie mit dem Rating "verkaufen". (Analyse vom 13.08.2010) (13.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Kapitalausstattung sei inzwischen eine der solidesten unter den europäischen Banken (Kernkapitalquote Core Tier 1 bei 13,0%). Der Steuerstreit mit den USA sei beigelegt.
Die Abflüsse von Kundengeldern im Wealth Management und Asset Management würden langsam zum Stillstand kommen.
UBS habe den Turnaround geschafft und versuche wieder, Anschluss an die internationalen Wettbewerber zu finden. Der letzte Quartalsbericht sei insgesamt recht positiv ausgefallen, was jedoch insbesondere der niedrigen Vergleichsbasis des Vorjahres zu verdanken gewesen sei. UBS gewinne somit langsam verlorenes Terrain sowohl im Wealth Management als auch im Investment Banking zurück, dies sei jedoch kostenintensiv. So verwundere es nicht, dass diverse Kostenkennzahlen im Branchenvergleich recht hoch ausfallen würden. Sollte sich das Wirtschaftsumfeld wieder eintrüben, dann sitze UBS in der "Kostenfalle", während sich die ersten Wettbewerber schon jetzt wieder verschlanken würden. Auch vor diesem Hintergrund sei die Aktie nicht günstig bewertet.
Die Analysten von Raiffeisen Centrobank bewerten die UBS-Aktie mit dem Rating "verkaufen". (Analyse vom 13.08.2010) (13.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 14,46 $ | 14,44 $ | 0,02 $ | +0,13% | 09.02./19:36 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| CH0024899483 | UB0BL6 | 20,08 $ | 10,41 $ | |
Metadaten
| Ratingstufe: | verkaufen |
| Kurs: | 17.3 |
| KGV: | 9,7 |
| Analysten: | Herr Aaron Alber |
| Herr Jörg Lange |
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