Royal Bank of Scotland setzt Trennung von Randbereichen weiter fort


05.07.10 11:12
aktiencheck.de

Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die britische Großbank Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838 / WKN 865142) hat ihr Engagement im Private Equity-Geschäft verringert.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurden insgesamt 40 Private Equity-Investments der Sparte Bank of Scotland Integrated Finance (BOSIF) in ein Joint Venture mit Coller Capital eingebracht. Die Royal Bank of Scotland werde 30 Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens mit der Bezeichnung Cavendish Square Partners LP halten, während Coller Capital die übrigen Anteile des Joint Ventures halte. Im Zuge der Transaktion fließen der britischen Großbank 332 Mio. Britische Pfund (GBP) in bar zu, hieß es weiter. Dies beinhalte einen leichten Aufschlag gegenüber dem derzeitigen Marktwert der von der RBS eingebrachten Private Equity-Investments.

Mit der Transaktion setzt die großteils in Staatsbesitz befindliche britische Bankgesellschaft ihre Fokussierung auf das Kerngeschäft weiter fort.

Die Aktie der Royal Bank of Scotland notiert aktuell in London mit einem Minus von 2,25 Prozent bei 39,16 Pence. (05.07.2010/ac/n/a)





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