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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende




21.01.18 20:35
dpa-AFX

ROUNDUP 2/Abgasaffäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle



BERLIN - In der Abgas-Affäre muss Audi fast 130 000 weitere Dieselmodelle in die Werkstätten zurückholen und umrüsten.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat für V6-Dieselfahrzeuge von Audi einen Zwangsrückruf verhängt. Der Hersteller sei darüber informiert worden, dass die Behörde in den Audi-Modellen A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6 "unzulässige Abschaltvorrichtungen" festgestellt habe, bestätigte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Sonntag in Berlin. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet. Insgesamt seien in Deutschland 77 600 Fahrzeuge betroffen und weltweit 127 000 Fahrzeuge.



Deutsche Telekom hält an Dividendensteigerungs-Ziel fest



FRANKFURT - Die Deutsche Telekom will wie geplant auch im gerade begonnenen Jahr die Ausschüttung an die Aktionäre steigern. Das Unternehmen sei "zuversichtlich", im laufenden Jahr einen Zuwachs des Free Cash-flow und damit auch der Dividende um rund zehn Prozent zu erreichen, sagte Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt der "Börsen-Zeitung". Auch nach 2018 soll die Dividende weiter steigen.



Automobilzulieferer Schaeffler hält an Unternehmensstruktur fest



OBERPFAFFENHOFEN - Der Automobilzulieferer Schaeffler lehnt eine Aufspaltung des Unternehmens ab. "Es wäre aus meiner Sicht unklug, wenn die Bereiche getrennte Wege gehen würden", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld der "Automobilwoche". "Wenn wir ein Lager produzieren, das in einem Getriebe sitzt, dann ist das nicht sehr viel anders als ein Lager, das in eine Industrieanwendung geht." Letztlich gehe es um ein technisch anspruchsvolles, hochpräzises Verarbeiten von Stahl und das Verständnis komplexer mechatronischer Systeme. Derzeit wird eine Aufspaltung des Unternehmens bei Continental diskutiert.



Italienische Regierung mit Lufthansa-Angebot für Alitalia unzufrieden



ROM - Die italienische Regierung hält das Angebot von Lufthansa für die Krisen-Fluglinie Alitalia für verbesserungswürdig. "Wir denken, man kann es viel besser machen", sagte Verkehrsminister Graziano Delrio am Freitagabend im Sender Rai mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und neue Investitionen bei der ehemaligen italienischen Staatslinie. "Wir wollen Alitalia verkaufen, nicht verscherbeln."



Tui rechnet in Saison 2018 mit Buchungsrekord



DÜSSELDORF/HANNOVER - Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui rechnet für dieses Jahr mit einem Buchungsrekord. Vorstandschef Fritz Joussen sagte der "Rheinischen Post" (Samstag), das Unternehmen habe bis Mitte Januar die stärkste Buchungswoche seiner Geschichte verzeichnet: "Nach jetzigem Stand werden wir in der Saison 2018 so viele Reisen wie nie zuvor verkaufen."



Biotest nimmt letzte Hürde für Übernahme durch Chinesen



DREIEICH - Der Biotechkonzern Biotest hat die letzte Hürde für den geplanten milliardenschweren Verkauf an den chinesischen Investor Creat genommen. Die US-Behörde CFIUS habe die außenwirtschaftliche Freigabe für den Deal erteilt, erklärte Biotest am Freitagabend in Dreieich. In den nächsten Tagen werde der Kaufpreis von 28,50 Euro je angedienter Stammaktie und 19 Euro je stimmrechtloser Vorzugsaktie an die Aktionäre bezahlt.



ROUNDUP: Bausparkasse BHW wieder mit leichtem Wachstum im Spargeschäft



HAMELN/BONN - Die Bausparkasse BHW mit Sitz in Hameln hat ihr Sparer-Neugeschäft nach einem heftigen Einbruch wieder stabilisieren können. Dieses Geschäft sei 2017 nach vorläufigen Zahlen um etwa ein Prozent auf 9,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Postbank-Tochter auf dpa-Anfrage mit.



Verdi macht Front gegen Aufspaltung von T-Systems



BERLIN - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel am Sonntag in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art "Bad Bank" gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen."



Lauda sieht Vorteile auf seiner Seite beim Kampf um Niki



KORNEUBURG - Im Rennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki gibt es aus Sicht von Airline-Gründer Niki Lauda gute Gründe für einen Zuschlag an ihn. Er könne wegen des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) seiner Fluggesellschaft Lauda Motion Niki binnen weniger Wochen wieder in die Luft bringen, sagte Lauda der Wiener Zeitung "Kurier" (Sonntag). Die IAG -Tochter Vueling brauche dagegen ein neues Betreiberzeugnis, was mindestens drei Monate dauere. "Niki muss aber im März schon fliegen, wenn der Sommerflugplan beginnt."



Allianz kontra Autoindustrie: Forderung nach Treuhänder für Autodaten



MÜNCHEN - Nach jahrelangem heftigem Gerangel um die Zugriffsrechte auf Fahrzeugdaten geht die Allianz in Stellung gegen die Autohersteller. Deutschlands größter Versicherungskonzern fordert die Einsetzung eines unabhängigen Treuhänders, der den Zugang zu Fahrzeugdaten gewährleistet.



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/he










 
 

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