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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 15.09.2017




15.09.17 17:14
dpa-AFX

ROUNDUP/Bank of England: Ratsmitglied Vlieghe für baldige Zinserhöhung


LONDON - In Großbritannien mehren sich Hinweise auf eine baldige Zinserhöhung.

Am Freitag hat sich das Ratsmitglied der britischen Notenbank, Gertjan Vlieghe, für einen Zinsschritt "in den kommenden Monaten" ausgesprochen. Bereits am Donnerstag hatte das Protokoll der jüngsten Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) ähnliche Aussagen beinhaltet. Am Devisenmarkt reagierte das britische Pfund mit einem erneuten Höhenflug auf die Aussagen von Vlieghe.


USA: Einzelhandelsumsätze fallen überraschend


WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im August überraschend gefallen. Sie seien um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.


USA: Empire-State-Index gibt leicht nach


NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im September nach einem Drei-Jahres-Hoch im Vormonat nur leicht eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel um 0,8 Punkte auf 24,4 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Freitag mitteilte.


USA: Industrieproduktion bricht wegen Harvey ein


WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion wegen der Folgen des Hurrikans "Harvey" eingebrochen. Im August sei die Produktion im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent gesunken, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Durch die Folgen des tropischen Wirbelsturms sind an der Südküste der USA Teile der Ölindustrie und der chemischen Industrie ausgefallen. Die Fed veranschlagt den dämpfenden Effekt auf die Produktion auf 0,75 Prozentpunkte.


USA: Michigan-Konsumklima trübt sich weniger ein als erwartet


MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September eingetrübt, aber nicht so stark wie erwartet. Das Konsumklima der Universität von Michigan sei zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 95,3 Punkte gefallen, teilte die Universität am Freitag laut einer ersten Erhebung mit. Volkswirte hatten mit 95,0 Punkten gerechnet. Im Juli hatte der Indikator noch bei 93,4 Punkten gelegen und damit auf dem tiefsten Stand seit dem vergangenem Oktober.


Eurozone: Arbeitskosten steigen stärker


LUXEMBURG - Im Euroraum sind die Arbeitskosten der Unternehmen im zweiten Quartal stärker gestiegen. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, lagen sie 1,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal hatte der Zuwachs noch 1,4 Prozent betragen. Die Löhne wuchsen von April bis Juni um 2,0 Prozent, die Lohnnebenkosten um 0,8 Prozent. Im ersten Quartal hatten die Zuwächse 1,3 und 1,6 Prozent betragen. Am deutlichsten wuchsen die Arbeitskosten in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland, während sie in Finnland zurückgingen. In Deutschland betrug der Zuwachs 2,4 Prozent.


Eurozone: Handelsbilanzüberschuss sinkt stärker als erwartet


LUXEMBURG - Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im Juli stärker als erwartet gesunken. Die Differenz zwischen Ex- und Importen habe saisonbereinigt bei 18,6 Milliarden Euro gelegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Erwartet wurde ein Wert von 20,3 Milliarden Euro. Im Juni hatte der Überschuss noch bei 21,7 Milliarden Euro gelegen.


Frankreichs Finanzminister sieht Chance für Vertiefung der Eurozone


TALLINN - Angesichts der wirtschaftlichen Erholung in Europa hat Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire für eine Vertiefung und Ausweitung der Eurozone plädiert. "Wir haben eine einzigartige Gelegenheit, mit der Integration der Eurozone voranzuschreiten", sagte Le Maire am Freitag beim Treffen der Euro-Finanzminister in Tallinn. "Wir haben einen neuen französischen Präsidenten, wir werden eine neue Mehrheit in Deutschland [...] haben." Durch neue Mehrheitsverhältnisse in den zwei wichtigsten Staaten der Eurozone biete sich die Möglichkeit, Impulse zu geben.


Euro-Finanzminister bescheinigen Griechenland solide Fortschritte


TALLINN - Die Euro-Finanzminister haben dem hoch verschuldeten Griechenland ordentliche Fortschritte bei der Umsetzung des Spar- und Reformprogramms attestiert. "Die Tatsache, dass die EU-Kommission vorgeschlagen hat, Griechenland aus dem Verfahren zur übermäßigen Verschuldung zu entlassen, ist ein Zeichen, wie weit das Land schon gekommen ist", sagte der niederländische Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Freitag nach einem Treffen mit seinen Euro-Amtskollegen in Tallinn. Über den Vorschlag solle Ende des Monats unter den EU-Staaten befunden werden.


ROUNDUP: Eurogruppe begrüßt weitgehend Juncker-Initiative zum Euro für alle


TALLINN - Die Euro-Finanzminister haben dem Vorstoß von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zur Ausweitung der Eurozone unter Vorbehalten zugestimmt. "Vertiefung und Erweiterung des Euroraums werden parallel weitergehen", sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Freitag nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in Tallinn. "Einige Länder arbeiten sehr hart daran, die Beitrittskriterien zu erfüllen. In anderen gibt es dazu im Moment kaum Ambitionen." In jedem Fall könnten Länder aber nicht zur Einführung der Gemeinschaftswährung gezwungen werden.


Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.


/jkr







 
 

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