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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 13.01.2017




13.01.17 17:07
dpa-AFX

ROUNDUP 3: Merkel nennt Schäubles Schuldenabbau vernünftig - Gabriel dagegen


BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel stützt Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) im Koalitionsstreit über die Verwendung des Milliardenüberschusses im Bundeshaushalt.

Die Kanzlerin finde den Vorschlag des Finanzministers "vernünftig", das Geld zur Schuldentilgung einzusetzen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Es sei sinnvoll, in guten Haushaltszeiten Schulden zu tilgen, die in schwierigen Zeiten für Konjunkturprogramme aufgenommen worden seien: "Das wird mit den Koalitionsfraktionen noch abschließend zu besprechen sein."


USA: Michigan-Konsumklima verändert sich kaum


MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar kaum verändert. Das Konsumklima der Universität von Michigan fiel geringfügig um 0,1 Punkte auf 98,1 Zähler. Dies teilte die Universität am Freitag in Michigan mit. Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg auf 98,5 Punkte gerechnet.


USA: Einzelhandelsumsätze steigen weniger als erwartet


WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im Dezember weniger als erwartet gestiegen. Die Einzelhandelsumsätze sind um 0,6 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Gleichzeitig wurde der Anstieg im Vormonat von 0,1 Prozent auf 0,2 Prozent nach oben revidiert.


USA: Erzeugerpreise steigen wie erwartet


WASHINGTON - Der Preisauftrieb auf Ebene amerikanischer Produzenten ist im Dezember wie erwartet ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Erzeugerpreise um 1,6 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Gegenüber dem Vormonat legten die Preise um 0,3 Prozent zu. Experten hatten diese Werte erwartet.


Kudrin warnt vor technologischem Rückstand Russlands


MOSKAU - Russlands technologischer Rückstand behindert nach Einschätzung des früheren Finanzministers Alexej Kudrin ernsthaft die wirtschaftliche Entwicklung. "Das ist die größte Herausforderung, vor der wir in den kommenden 10 bis 15 Jahren stehen", sagte Kudrin am Freitag in Moskau vor Wirtschaftsexperten.


ROUNDUP 2: Schwacher Außenhandel verdüstert Aussichten für Chinas Wirtschaft


PEKING - Enttäuschende Handelszahlen im Dezember verdüstern die Aussichten für eine erhoffte Erholung des Wirtschaftswachstums in China. Die Ausfuhren fielen in US-Dollar gerechnet unerwartet stark um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Zoll am Freitag in Peking berichtete. Die Importe legten um 3,1 Prozent zu, was aber vor allem durch die Auffüllung der Lagerbestände vor dem frühen chinesischen Neujahrsfest Ende Januar erklärt wurde. Das Außenhandelsvolumen ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück.


Schäuble setzt weiter auf IWF-Beteiligung an Griechenland-Hilfe


BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) setzt weiter auf eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an den Griechenland-Hilfen. "Es bleibt dabei: Wir halten daran fest, dass der IWF an Bord bleibt", sagte ein Sprecher Schäubles am Freitag in Berlin. Dies werde der IWF nach Abschluss der noch laufenden Programmüberprüfung entscheiden. Es werde weiter davon ausgegangen, dass der IWF dabei bleibe. In dem nicht erwarteten Fall, dass der Fonds aussteige, handele es sich um eine relevante Programmänderung, über die der Bundestag neu abstimmen müsste.


Spahn: Rufe nach mehr Investitionen sind Quatsch


BERLIN - Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn, hat Forderungen der SPD nach zusätzlichen Investitionen zurückgewiesen. "Es ist Quatsch, ständig nach mehr Geld für Investitionen zu rufen, so lange die vorhandenen Mittel für Kitas, Schulen und Straßen gar nicht abfließen", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. "Öffentliches Bauen scheitert derzeit nicht am Geld, sondern an den viel zu langen Planungsprozessen." Auch deshalb sei die Tilgung von Altschulden die richtige und vernünftige Alternative für die Verwendung des Haushaltsüberschusses aus 2016 von 6,2 Milliarden Euro.


ROUNDUP/US-Notenbanker: Wirtschaft robust, aber Unsicherheit durch Trump


WASHINGTON/NAPLES - Führende US-Notenbanker sehen in den USA vorerst freie Bahn für eine robuste konjunkturelle Entwicklung. Längerfristig lauern demnach aber Risiken - auch wegen Unsicherheiten über den politischen Kurs des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Kurzfristig stehe die Wirtschaft vor keinen ernsthaften Hindernissen, sagte die Vorsitzende der Notenbank Fed, Janet Yellen, in der Nacht auf Freitag in Washington. Die Währungshüter wollen den Leitzins allmählich weiter anheben. Außerdem diskutieren sie bereits über einen Abbau der während der Finanzkrise aufgeblähten Notenbankbilanz.


Spanien: Verbraucherpreise steigen wie erwartet


MADRID - In Spanien sind die Verbraucherpreise im Dezember wie erwartet gestiegen. Die nach europäischer Rechnung ermittelte Inflationsrate (HVPI) habe 1,4 Prozent betragen, teilte das Statistikamt INE am Freitag mit und bestätigte damit eine erste Schätzung. Analysten hatten mit der Bestätigung gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise wie erwartet um 0,5 Prozent.


Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.


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