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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 11.08.2017




11.08.17 17:07
dpa-AFX

USA: Verbraucherpreise steigen weniger als erwartet


WASHINGTON - In den USA ist Preisauftrieb im Juli geringer als erwartet ausfallen.

Die Verbraucherpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einer Rate von 1,8 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte sei noch bei 1,6 Prozent gelegen.


ROUNDUP/Linke kritisiert: Trotz Rekordbeschäftigung viele Aufstocker


BERLIN - Trotz Rekordbeschäftigung ist die Zahl der Hartz-IV-Aufstocker seit Jahren unverändert hoch - für die Linke eine verdeckte Subventionierung von Lohndumping. "Milliardenbeträge aus Steuermitteln werden aufgewendet, um nicht existenzsichernde Arbeit aufzustocken", sagte die Vizevorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, der dpa. "Die Gesellschaft subventioniert so seit vielen Jahren Arbeitgeber, die Niedriglöhne zahlen oder ihren Beschäftigten nur Arbeitsverhältnisse in Teilzeit oder Minijobs anbieten, obwohl viele gerne länger arbeiten würden."


ROUNDUP: Inflation zieht erneut leicht an: Nahrungsmittel teurer


WIESBADEN - Das Leben in Deutschland ist den zweiten Monat in Folge etwas teurer geworden. Insbesondere höhere Nahrungsmittelpreise und Mieten trieben die Jahresinflationsrate im Juli auf 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit wie von Experten erwartet eine erste Schätzung. Eine höhere Rate hatte es zuletzt im April mit 2,0 Prozent gegeben. Im Juni waren es 1,6 Prozent.


Italien: Inflationsrate wie erwartet stabil


ROM - In Italien sind die Verbraucherpreise im Juli mit demselben Tempo wie im Vormonat gestiegen. Die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate (HVPI) habe unverändert bei 1,2 Prozent gelegen, teilte das Statistikamt Istat am Freitag mit und bestätigte damit eine erste Schätzung. Volkswirte hatten die Bestätigung erwartet.


Spanien: Verbraucherpreise steigen wie erwartet


MADRID - Die Verbraucherpreise in Spanien sind im Juli wie erwartet gestiegen. Nach Zahlen des Statistikamts INE vom Freitag erhöhte sich das nach europäischer Methode errechnete Preisniveau (HVPI) um 1,7 Prozent zum Vorjahr. Damit bestätigte die Behörde wie erwartet eine erste Schätzung. Im Juni hatte die spanische Inflation bei 1,6 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise im Juli um 1,2 Prozent.


Frankreich: Inflation bleibt gedämpft


PARIS - Die Verbraucherpreise in Frankreich steigen nach wie vor nur langsam. Nach Angaben des Statistikamts Insee vom Freitag lagen sie nach europäischer Rechnung (HVPI) 0,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Dies entspricht der Entwicklung im Vormonat. Vorläufige Daten wurden damit bestätigt.


Moskau ruft zu Einlenken im Nordkorea-Konflikt auf


MOSKAU - Wegen der zunehmenden Spannungen im Nordkorea-Konflikt hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow Pjöngjang und Washington zu einem Einlenken aufgerufen. "Falls es zu einer Schlacht kommt, sollte derjenige, der stärker und schlauer ist, den ersten Schritt weg von der gefährlichen Linie machen", sagte der Moskauer Chefdiplomat am Freitag der Agentur Interfax zufolge.


Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.


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