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didacta 2018 - Deutschlands wichtigste Bildungsmesse weckt große Erwartungen (FOTO)




15.11.17 11:55
news aktuell

Hannover (ots) -

Wertvolle Impulse zu Beginn einer neuen Legislaturperiode

- "didacta DIGITAL" zeigt dringend erforderliche
Infrastrukturlösungen

Die didacta 2018 wird als weltweit größte und Deutschlands
wichtigste Bildungsmesse vom 20. bis 24. Februar des kommenden Jahres
ein starkes Zeichen für mehr und bessere Bildung setzen. Dies
erwarten nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und
Erzieher, Ausbilderinnen und Ausbilder, sondern auch Vertreterinnen
und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie der
Direktor des Hasso-Plattner-Instituts Professor Christoph Meinel und
die an den aktuellen Sondierungsgesprächen zur Jamaika-Koalition
teilnehmende stellvertretende Vorsitzende der grünen
Bundestagsfraktion Katja Dörner.

Nach 2015 wird die didacta in Hannover auch 2018 wieder zu einem
echten "Bildungsgipfel im Flachland", auf dem - begleitet von einem
Rahmenprogramm mit mehr als 1 500 Veranstaltungen - wichtige
Entscheidungen rund um Erziehung, Bildung und Qualifizierung
getroffen werden. Neben dem, was bildungspolitisch sinnvoll ist, wird
die didacta 2018 auch zeigen, was technisch machbar ist - vor allem
mit dem erweiterten Ausstellungsschwerpunkt "didacta DIGITAL", der
alle Aspekte des Top-Themas Digitalisierung mit anschaulichen
Exponaten verdeutlicht.

Alles, was "lebenslanges Lernen" wertvoll macht

"In Hannover gibt es Zukunft zum Ausprobieren - von cleveren
Whiteboards und bezahlbaren Schultablets über interaktive Lernportale
bis hin zu denkenden Lego-Robotern, die - wie das natürlich ebenfalls
auf der didacta 2018 zu findende pädagogische Holzspielzeug - bereits
bei den Kleinsten den Entdeckergeist fördern", kündigt Dr. Andreas
Gruchow an, der im Vorstand der Deutschen Messe AG verantwortlich für
die didacta 2018 ist. "Gemeinsam mit dem Didacta Verband e. V. und
dem Verband Bildungsmedien e. V, den ideellen Trägern der Messe,
präsentieren wir die didacta erstmals in den modernen Hallen 11 bis
13, um auf kurzen Wegen alle Stationen abzubilden, die in ihrer
Gesamtheit - mit und ohne Digitalisierung - den Wert des lebenslangen
Lernens vermitteln", sagt Andreas Gruchow. Auf den Themenfeldern
"Frühe Bildung", "Schule / Hochschule" und "Berufliche Bildung /
Qualifizierung", die zusammen mit dem Ausstellungsbereich "didacta
DIGITAL" die vier Säulen der didacta 2018 bilden, wird von den
Ausstellern trotz oder gerade wegen der faszinierenden technischen
Möglichkeiten immer wieder der lernende Mensch in den Mittelpunkt
gestellt.

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung

Dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist und die Bildungsbranche
zu Beginn einer neuen Legislaturperiode vor der großen
Herausforderung steht, neue Instrumente der Wissensvermittlung
sinnvoll einzubinden, ohne Bewährtes zu vernachlässigen, glaubt auch
Katja Dörner. Die stellvertretende Vorsitzende der grünen
Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises Wissen,
Gesellschaft und Generationen, die derzeit in den
Sondierungsgesprächen zur Jamaika-Koalition für eine moderne
Bildungspolitik eintritt, erwartet von der didacta 2018 wichtige
Impulse: "Das Lernen für die digitale Welt ist eine der zentralen
Herausforderungen, denen sich eine neue Koalition stellen muss. Wir
werden uns um die Bedingungen kümmern, damit die Schulgebäude mit
Breitbandanschluss, WLAN und White Board ausgestattet werden. Aber
eine digitale Schule allein reicht nicht aus, um individuelles
Fördern und Lernen zu ermöglichen. Auch 2018 sollten auf der didacta
die Zusammenhänge im Zentrum stehen: Was kann die Digitalisierung
bringen, damit wir das individuelle Fördern besser hinkriegen? Was
brauchen Schulen, LehrerInnen und SchülerInnen dafür? Die didacta
schafft es immer wieder, dass dort die verschiedenen Gruppen
zusammenkommen, um über die wichtigen Fragen und Herausforderungen
gemeinsam zu sprechen."

Zu den Institutionen, die sich den Herausforderungen durch die
Digitalisierung im Bildungsbereich erfolgreich stellen, gehört das
Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam. Dessen Direktor Professor
Christoph Meinel kündigt für die didacta 2018 zwei wichtige Projekte
an: "Deutschland hat Nachholbedarf in puncto Digitale Bildung - das
haben der Wahlkampf und viele Studien gezeigt. Das
Hasso-Plattner-Institut engagiert sich seit vielen Jahren im
digitalen Bildungsbereich und wird auf der didacta 2018 zwei wichtige
Zukunftsprojekte präsentieren: Die Online-Bildungsplattform openHPI,
auf der sich Interessenten in kostenlosen Massive Open Online Courses
(MOOCs) zum Thema IT und Innovation weiterbilden können. Die 2012
gegründete Plattform konnte inzwischen mehr als 400 000 Teilnehmer
mit ihren allgemeinverständlichen Inhalten erreichen. Außerdem
stellen wir die Schul-Cloud vor, die derzeit von Wissenschaftlern am
HPI entwickelt und an 27 ausgewählten Schulen des nationalen
Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC in Deutschland getestet wird. Die
Schul-Cloud soll Lehrern und Schülern den Zugang zu digitalen Lehr-
und Lerninhalten verschiedener Anbieter ermöglichen."

Bewährte Freikartenregelung für Lehrpersonal auch 2018 wieder in
Kraft

Dass die didacta alle Stränge des bildungspolitischen Diskurses
zusammenführt und sich in ideeller wie materieller Hinsicht immer
wieder als wegweisend erweist, macht sie nicht zuletzt für Lehrkräfte
und Referendare aller Schularten zu einem "place-to-be". Da ist es
gut zu wissen, dass das Niedersächsische Kultusministerium den
Lehrkräften auch zur didacta 2018 erneut eine bewährte
Freikartenregelung anbietet. Sie sorgt dafür, dass "Tagestickets
Nachmittag" im Wert von unter 10 Euro ohne weiteres angenommen werden
dürfen. Und auch die Annahme eines Tagestickets, das für den gesamten
Tag zum Eintritt berechtigt, stellt für Lehrkräfte und Referendare
kein größeres Problem dar. Zwar bedarf dies der Zustimmung der
Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB), doch wegen der
besonderen Bedeutung der Veranstaltung empfiehlt das
Kultusministerium der NLSchB, im Einzelfall die Annahme einer
Freikarte, die ja in der Regel eine Tageskarte ist, zu genehmigen.
Somit handelt das Niedersächsische Kultusministerium ganz im Sinne
der Schüler und Schülerinnen, die vom Besuch ihrer Lehrkräfte auf der
didacta 2018 nur profitieren können.



Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Andrea Staude
Tel.: +49 511 89-31015
E-Mail: andrea.staude@messe.de

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter
www.didacta-hannover.de

Original-Content von: Deutsche Messe AG Hannover, übermittelt durch news aktuell

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