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Weißes Haus: Nicht gehaltene Zusagen führten zu Gipfel-Absage




24.05.18 22:12
dpa-AFX

WASHINGTON (dpa-AFX) - Mehrere nicht gehaltene Zusagen haben nach Darstellung des Weißen Hauses zur Absage des geplanten Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geführt.

Das Weiße Haus richtete am Donnerstag deutlich Vorwürfe in Richtung Pjöngjang. So sei etwa eine US-Delegation zur Vorbereitung des Gipfels in Singapur von den Nordkoreanern schlicht sitzengelassen worden. "Sie warteten und warten, aber die Nordkoreaner kamen einfach nicht", sagte ein US-Regierungsbeamter am Donnerstag in Washington.



Die Zusage, dass bei der Sprengung von Atomanlagen in Nordkorea am Donnerstag internationale Experten zugegen sein könnten, sei ebenfalls gebrochen worden. Stattdessen seien lediglich Journalisten zugelassen worden, die kein Fachurteil hätten abgeben können.



Der Regierungsbeamte wiederholte Vorwürfe von Trump, dass Kim nach seinem zweiten Besuch in China plötzlich veränderte Positionen eingenommen habe. In einem nach dem zweiten Peking-Besuch veröffentlichten Statement habe Kim den vollständigen und überprüfbaren Verzicht auf Atomwaffen abgelehnt - für die USA ist dies jedoch Bedingung für eine Einigung./dm/DP/he









 
 

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