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Wanderwitz: Neues Filmförderungsgesetz schafft Basis für viele 'Toni Erdmanns'




19.10.16 15:03
news aktuell

Berlin (ots) - Novelle enthält innovative Förderinstrumente

Am heutigen Mittwoch ist die Novelle des Filmförderungsgesetzes
(FFG) in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages beschlossen
worden. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz:

"Mit dem neuen Filmförderungsgesetz setzt die Koalition den
zeitgemäßen Rahmen für ein produktives Filmschaffen in den nächsten
fünf Jahren. Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters hat einen
sehr guten, ausgewogenen Regierungsentwurf vorgelegt. In den
parlamentarischen Beratungen haben wir dessen Statik nicht verändert,
aber weitere wichtige Weichen gestellt.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verfolgt in ihrer Filmpolitik das
Ziel, gute deutsche Filme in ausreichender Zahl zu ermöglichen. Der
deutsche Film ist heute bereits besser als sein Ruf. Das belegen über
die Jahre steigende Marktanteile, zuletzt 27,5 Prozent im Jahr 2015.
Dennoch ist künstlerisch noch Luft nach oben. Maren Ades
Festivaleinladung mit 'Toni Erdmann' nach Cannes darf kein Einzelfall
bleiben.

Mit dem neuen FFG schaffen wir die Voraussetzungen dafür.
Erleichterungen für die Produzenten beim Eigenanteil der Fördersumme,
eine deutlich verstärkte Drehbuchförderung und eine verbesserte
Zusammensetzung der Förderkommissionen sind nur einige Stichworte.
Mögliche weitere Lockerungen der Sperrfristen erlauben die Erprobung
neuer Auswertungsformen und schaffen den Zwang ab, nicht
kinotaugliche Filme in die Filmtheater zu bringen. Wir sorgen auch
für mehr Transparenz: Die Filmförderungsanstalt wird ihren
Förderbericht künftig veröffentlichen.

Die Digitalisierung macht auch vor der Filmbranche nicht Halt. Das
gilt für die Produktion, Kinos experimentieren mit eigenen
Video-on-Demand-Angeboten (VoD), das Zuschauerverhalten wandelt sich.
Die Filmförderung muss damit Schritt halten. So werden nun endlich
europarechtskonform VoD-Anbieter im In- und europäischen Ausland zur
Filmabgabe herangezogen. Gleichzeitig wollen wir das Kino als
Kulturort und gesellschaftlichen Mittelpunkt erhalten. Gerade abseits
der Metropolen sind die Kinos wichtige Orte des sozialen Miteinanders
und Austauschs. Zudem sind die Besucherzahlen im Kino wegen des
Werbeeffekts immer noch maßgeblich für den Gesamterfolg eines Films."



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
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