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Wall Street-Schluss: Dow Jones schließt knapp über 11.000er Marke




28.09.11 22:21
aktiencheck.de

New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street zeigte sich am Mittwoch deutlich schwächer. Die zwischenzeitliche Zuversicht, dass es bald zu einer Lösung der Griechenland-Problematik kommen wird, konnte nicht durchgehalten werden. Der Dow Jones verschlechterte sich am Ende um 1,61 Prozent auf 11.010,90 Punkte, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) um 2,17 Prozent auf 2.491,58 Zähler nachgab. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) verlor um 2,07 Prozent auf 1.151,06 Punkte.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 23. September 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 9,3 Prozent. In der Vorwoche war nur ein Plus von 0,6 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen kletterte der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 11,2 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 2,6 Prozent zulegte. Unterdessen hat sich der Auftragseingang langlebiger Güter im August 2011 nach Angaben des US-Handelsministeriums verringert. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,1 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wogegen Volkswirte eine Zunahme um 0,1 Prozent prognostiziert hatten. Für Juli war ein Plus von 4,1 Prozent ermittelt worden.

Im Fokus stand heute vor allem Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866). Der Internethändler hat heute seinen iPad-Konkurrenten unter dem Namen Kindle Fire vorgestellt. Es soll mit dem Kampfpreis von 199 US-Dollar über die Ladentische gehen und damit Platzhirsch Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) attackieren. Die Aktie von Amazon gewann in der Folge 2,5 Prozent, während es bei Apple 0,6 Prozent nach unten ging.

Im Blickfeld der Investoren standen ferner auch diverse Quartalsausweise, die bereits gestern nach Börsenschluss veröffentlicht wurden. Jabil Circuit (ISIN US4663131039 / WKN 886423) schossen um 8,4 Prozent nach oben. Der Auftragshersteller von Elektronikkomponenten hat seinen Gewinn im vierten Quartal 2010/11 fast verdoppelt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Zudem überzeugte der Ausblick. Der Nettogewinn belief sich auf 114,3 Mio. US-Dollar bzw. 52 Cents pro Aktie, nach 58,7 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 62 Cents pro Aktie. Der Umsatz lag mit 4,28 Mrd. US-Dollar deutlich über dem Vorjahresniveau von 3,86 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 56 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 4,19 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende erste Quartal 2011/12 stellen sie ein EPS von 61 Cents bei Erlösen von 4,42 Mrd. US-Dollar in Aussicht, während Jabil Circuit selbst einen bereinigten Gewinn von 62 bis 70 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 4,3 bis 4,5 Mrd. US-Dollar erwartet.

Mit seinen Zahlen konnte ebenfalls bereits gestern nach Börsenschluss auch Paychex (ISIN US7043261079 / WKN 868284) überzeugen. Der auf Gehaltsabrechnungen spezialisierte Dienstleister hat im ersten Fiskalquartal 2011/12 die Umsatz- und Gewinnerwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg von 518 Mio. US-Dollar auf 563 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn wurde auf 148,9 Mio. US-Dollar bzw. 41 Cents je Aktie beziffert. Im Vorjahreszeitraum hatte Paychex ein Nettoergebnis von 131,9 Mio. US-Dollar erwirtschaftet. Das Papier rückte um 0,9 Prozent vor. Für Progress Software (ISIN US7433121008 / WKN 884284) ging es unterdessen deutlich um 8,2 Prozent nach unten. Der Hersteller von Anwendungsinfrastruktur-Software für Unternehmen musste im dritten Fiskalquartal 2010/11 angesichts eines stagnierenden Umsatzes einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Gewinnerwartungen wurden auf bereinigter Basis dennoch übertroffen. Der Ausblick konnte wiederum nicht überzeugen. Der Nettogewinn belief sich auf 8,6 Mio. US-Dollar bzw. 13 Cents pro Aktie, nach 9,2 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 31 Cents (Vorjahr: 37 Cents) pro Aktie. Der Umsatz stagnierte bei rund 128 Mio. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 29 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 128 Mio. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende vierte Fiskalquartal 2010/11 rechnet der Konzern mit einem bereinigten EPS von 30 bis 33 Cents bei Erlösen von 130 bis 134 Mio. US-Dollar, während die durchschnittlichen Marktschätzungen hier einen Gewinn von 42 Cents pro Aktie und Erlöse von 145 Mio. US-Dollar vorsehen.

McCormick (ISIN US5797802064 / WKN 858250) verbilligten sich um 3 Prozent, nachdem der Gewürzhersteller heute verlautbarte, dass sein Gewinn im dritten Quartal trotz eines starken Umsatzwachstums gesunken ist. Zurückzuführen war dies auf Einmalerträge im Vorjahr. Die Erwartungen wurden jedoch geschlagen. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. So lag der Nettogewinn bei 92 Mio. US-Dollar bzw. 69 Cents je Aktie, nach 102,4 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Vor einem Einmalertrag hatte das Vorjahresergebnis bei 66 Cents pro Aktie gelegen. Der Umsatz nahm um 16 Prozent auf 920,4 Mio. US-Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 64 Cents und einem Umsatz von 872,1 Mio. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 1,02 US-Dollar bei Erlösen von 1,09 Mrd. US-Dollar in Aussicht.

Daneben legten Actuant (ISIN US00508X2036 / WKN 608634) um 2,9 Prozent zu, nachdem der Industriekonzern bekannt gab, dass er im vierten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat, was mit einem deutlichen Umsatzplus zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde der Ausblick bestätigt.

Die Restaurantkette Darden Restaurants (ISIN US2371941053 / WKN 895738) musste im ersten Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Verantwortlich hierfür sind sinkende Kundenzahlen und gestiegene Nahrungsmittelpreise. Die Aktie verlor 5,7 Prozent.

Schließlich stimmen die Mitglieder der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) Presseangaben zufolge heute über einen neuen geplanten Arbeitsvertrag ab, der zwischen der UAW und dem Automobilhersteller General Motors (ISIN US37045V1008 / WKN A1C9CM) geschlossen werden soll. Den Angaben zufolge hat der neue Arbeitsvertrag eine Laufzeit von vier Jahren und würde bei einer Ratifizierung für rund 48.500 GM-Mitarbeiter in den USA gelten. Ein vorläufiges Abkommen sei bereits am 17. September erzielt worden. Das Papier verschlechterte sich um 3,7 Prozent. (28.09.2011/ac/n/m)






 
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