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WEC Nürburgring: Ford verteidigt Gesamtführung in der GTE Pro-Fahrerwertung (FOTO)




17.07.17 09:39
news aktuell

Köln (ots) -

- Andy Priaulx (GB) und Harry Tincknell (GB) erobern im Ford GT
Platz fünf und führen WM-Gesamtklassement in der LM GTE Pro-Klasse
weiterhin an - Stefan Mücke aus Berlin und französischer Teamkollege
Olivier Pla kommen beim Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring auf
Platz sechs ins Ziel - Werksteam von Ford belegt in der
Herstellerwertung der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)
punktgleich mit dem Erstplatzierten den zweiten Platz

KÖLN, 17. Juli 2017 - Beim ereignisreichen Sechsstundenrennen auf
dem Nürburgring, vierter Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft
(WEC), eroberte das Team Ford Chip Ganassi Racing mit den beiden Ford
GT die Plätze fünf und sechs in der hart umkämpften LM GTE
Pro-Klasse. Im Auto mit der Startnummer 67 überquerten Andy Priaulx
und Harry Tincknell die Ziellinie als Fünfte und verteidigten damit
in ihrer Klasse die WM-Führung in der Fahrerwertung. Der Vorsprung
der beiden Briten auf ihre Verfolger beträgt nun elf Punkte. Stefan
Mücke aus Berlin fuhr gemeinsam mit seinem französischen Teamkollegen
Olivier Pla im Ford GT mit der Nummer 66 auf den sechsten Platz. Im
Kampf um den Hersteller-Weltmeistertitel belegt das Team Ford Chip
Ganassi Racing nach vier von neun Rennen den zweiten Rang und ist
damit punktgleich mit dem Erstplatzierten Ferrari.

"Wir wussten, dass dieser Lauf für uns zahlreiche
Herausforderungen bereithalten würde - und diese Prognose hat sich
heute bestätigt", erklärt George Howard-Chappell, Teamchef von Ford
Chip Ganassi Racing in der FIA Langstrecken-WM. "Dies liegt zum einen
daran, dass wir gemäß Reglement nach unseren starken Ergebnissen in
Silverstone und Spa in der Eifel mit Zusatzgewichten an den Start
gehen mussten. Hinzu kommt, dass die Streckencharakteristik des
Nürburgrings unserem Auto nicht gerade entgegenkommt. Leider wurden
wir während des Rennens in einige unglückliche Zwischenfälle
verwickelt, dennoch haben die Fahrer und das gesamte Team einen
hervorragenden Job abgeliefert."

Die beiden Ford GT mit den Nummern 66 und 67 waren nach dem
Qualifying von den Positionen vier und sechs ins Rennen gegangen.
Während der ersten Stunde kämpfte sich Olivier Pla im Auto mit der 66
bis auf Platz drei nach vorne, wurde dann jedoch in eine Kollision
mit einem Konkurrenten verwickelt. Die daraus resultierenden
Beschädigungen beeinträchtigten das Fahrverhalten des Ford GT
nachhaltig. Am Ende belegten Pla und sein Teamkollege Stefan Mücke
den sechsten Rang. Dabei musste das französisch-deutsche Duo im
Verlaufe des Sechsstundenrennens einige Tiefschläge verkraften. "Zu
Beginn lief es ziemlich gut für uns. Ich konnte mich direkt auf Platz
drei nach vorne kämpfen und diese Position verteidigen", berichtet
Olivier Pla. "Ungefähr nach der Hälfte meines ersten Stints fuhr mir
ein anderes Auto auf das rechte Hinterrad. Dabei wurde offenbar
irgendetwas beschädigt, denn von da an war das Fahrverhalten sehr
indifferent. Der Zweikampf mit dem Aston Martin später im Rennen
verlief ebenfalls unerfreulich: Beim Anbremsen ließ er mich jedesmal
auflaufen, um dann auf den Geraden davonzuziehen. Vielleicht war ich
dieses Mal etwas zu geduldig mit ihm."

Auch das Schwesterauto mit der Startnummer 67 musste Rückschläge
verkraften. Nachdem Harry Tincknell den Ford GT von Startfahrer Andy
Priaulx übernommen hatte, wurde er kurz nach Rennhalbzeit von einem
Fahrzeug der LMP1-Kategorie in einen Dreher gezwungen und verlor
durch diesen Zwischenfall viel Zeit. "Somit war es uns nicht mehr
möglich, den zu diesem Zeitpunkt führenden Aston Martin zu
überholen", betont Howard-Chappell. "Wir gratulieren Ferrari zum
Sieg. Sie haben heute eine sehr starke Vorstellung gezeigt. Wir
wussten, dass die GTE-Porsche auf dem Nürburgring sehr stark sind,
konnten aber nicht genau einschätzen, wo wir im Vergeich zu Ferrari
stehen würden. Leider läuft eben nicht immer alles nach Plan. Wir
mussten heute ein paar Federn lassen, aber das ist kein Beinbruch."

"Obwohl wir mit unserem Ford GT letztlich als Fünfte ins Ziel
gekommen sind, haben wir ein hervorragendes Rennen abgeliefert",
erläutert Andy Priaulx. "Nach dem Start bin ich einen Doppel-Stint
gefahren. Wir verzichteten auf einen Reifenwechsel und setzten
weiterhin auf die gebrauchten Pneus. Durch diese Zeitersparnis beim
Boxenstopp konnten wir zu unserem Schwesterauto aufschließen. Harry
Tincknell hat insbesondere zur Rennmitte hin einen tollen Job
gemacht. Wenn er nicht von dem LMP1-Auto getroffen worden wäre, lägen
wir 40 Sekunden weiter vorne und auf Platz vier. Mein anschließender
Stint verlief sehr gut. Alles in allem wurden wir heute für unsere
Anstrengungen belohnt, denn wir führen die WM-Wertung nach wie vor
an."

Der fünfte Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft findet am
3. September in Mexiko City statt.

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de



Pressekontakt:
Kontakt: Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

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