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WAZ: Furcht verwandelt sich in Aggression - Kommentar von Lutz Heuken zur Globalisierung




30.11.16 18:08
news aktuell

Essen (ots) - Wird es meinen Job in drei Jahren noch geben?
Verlagert mein Unternehmen seine Produktion ins Ausland? Kann ich mit
meinen Qualifikationen künftig überhaupt noch auf dem Arbeitsmarkt
konkurrieren? Es gibt gute Gründe, die Folgen der Globalisierung auch
kritisch zu sehen. Es ist auch nur logisch, dass diese Furcht bei
Älteren und weniger Gebildeten größer ist: Für sie ist es ungleich
schwerer, sich den neuen Herausforderungen anzupassen.

Einen akzeptablen Grund, seine Aversion oder gar Aggression gegen
noch Schwächere zu richten, liefern die Ängste indes nicht.
Flüchtlinge, Hartz-IV-Bezieher, Obdachlose: Sie alle sind nicht
Urheber oder Profiteure der Globalisierung, viele von ihnen aber sind
deren Opfer.

Natürlich haben sich die etablierten Parteien bislang viel zu
wenig um die Schattenseiten des rasanten Wandels von Ökonomie und
Gesellschaft gekümmert. Wo finden die "kleinen Leute" heute noch eine
Heimat? Das muss sich - nicht nur, aber besonders - die SPD fragen
lassen. Das Feld darf nicht den Vereinfachern und Hetzern überlassen
werden, denen die Menschen und ihre Sorgen letztlich völlig egal
sind.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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