VBH Holding konsequente Fokussierung auf Kerngeschäft und Bereinigung des Länderportfolios
28.10.11 16:36
Ad hoc
Korntal-Münchingen (aktiencheck.de AG) - Im Zuge der Erstellung des Quartalsberichts hat der Vorstand die Ansätze der Beteiligungen der VBH Holding AG (ISIN DE0007600702 / WKN 760070) und die mittelfristige Planung überprüft. Grundlage hierfür waren insbesondere die Konjunkturentwicklung, sowie die mittelfristigen Prognosen in den Regionen und Märkten, in denen die VBH tätig ist.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, sich von einzelnen Tochtergesellschaften zu trennen. Im Einzelnen handelt es sich um die Aktivitäten auf dem Aluminiummassenmarkt in Italien sowie um die Gesellschaften in Malaysia, Zypern und Kuwait, welche keine für VBH ausreichenden wirtschaftlichen Perspektiven aufweisen.
Zurückzuführen ist dies sowohl auf die allgemeine wirtschaftliche Lage der betroffenen Märkte als auch auf gravierende Marktveränderungen in einzelnen Teilmärkten. Zeitgleich zu dieser Portfoliobereinigung werden die Firmenwerte der Gesellschaften in Süd- und Westeuropa (Griechenland, Spanien, Belgien und Irland) sowie in Asien (Singapur, Thailand, VAE, China und Indien) wertberichtigt und Abwertungen des Umlaufvermögens aufgrund der aktuellen Risikoeinschätzung vorgenommen.
Die sich daraus insgesamt ergebenden außerordentlichen Ergebnisbelastungen im Konzern werden sich nach heutiger Einschätzung auf ein Gesamtvolumen von ca. 33 Mio. EUR belaufen. Die beschlossenen Maßnahmen sind nicht liquiditätswirksam.
Das bereinigte operative Ergebnis im Konzern (vor obigen Maßnahmen) wird nach aktuellen Hochrechnungen zum Jahresende 2011 bei rd. 11 Mio. Euro und damit rd. 20% unterhalb des Vorjahres liegen. Um Währungseinflüsse bereinigt ergibt sich voraussichtlich eine Steigerung in Höhe von rd. 20% (auf 14 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Maßnahmen und einer gleichbleibenden Steuerquote wird sich im Konzern ein voraussichtlicher Jahresfehlbetrag von rd. 25 Mio. Euro ergeben. Die Ergebnisbelastung im Einzelabschluss der VBH Holding AG wird mindestens in gleicher Höhe liegen. Damit wird der Vorstand den Aktionären keinen Gewinnverwendungsvorschlag unterbreiten können, der eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2011 vorsieht.
Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen bedarf nach der bestehenden Kreditvereinbarung zum Teil der Genehmigung durch die finanzierenden Konsortialbanken, mit welchen die VBH aktuell hierzu in Verhandlungen steht.
Vorstand und Aufsichtsrat haben diese Maßnahmen beschlossen, um die Ertragskraft der VBH Gruppe nachhaltig zu stärken. Die Zahlen zum dritten Quartal werden die Auswirkungen der Maßnahmen bereits anteilig beinhalten und zum 15. November 2011 veröffentlicht werden.
F. Bangerter/CFO
Phone: ++49/(0)7150-15200
(Ad hoc vom 28.10.2011) (28.10.2011/ac/n/nw)
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, sich von einzelnen Tochtergesellschaften zu trennen. Im Einzelnen handelt es sich um die Aktivitäten auf dem Aluminiummassenmarkt in Italien sowie um die Gesellschaften in Malaysia, Zypern und Kuwait, welche keine für VBH ausreichenden wirtschaftlichen Perspektiven aufweisen.
Zurückzuführen ist dies sowohl auf die allgemeine wirtschaftliche Lage der betroffenen Märkte als auch auf gravierende Marktveränderungen in einzelnen Teilmärkten. Zeitgleich zu dieser Portfoliobereinigung werden die Firmenwerte der Gesellschaften in Süd- und Westeuropa (Griechenland, Spanien, Belgien und Irland) sowie in Asien (Singapur, Thailand, VAE, China und Indien) wertberichtigt und Abwertungen des Umlaufvermögens aufgrund der aktuellen Risikoeinschätzung vorgenommen.
Das bereinigte operative Ergebnis im Konzern (vor obigen Maßnahmen) wird nach aktuellen Hochrechnungen zum Jahresende 2011 bei rd. 11 Mio. Euro und damit rd. 20% unterhalb des Vorjahres liegen. Um Währungseinflüsse bereinigt ergibt sich voraussichtlich eine Steigerung in Höhe von rd. 20% (auf 14 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Maßnahmen und einer gleichbleibenden Steuerquote wird sich im Konzern ein voraussichtlicher Jahresfehlbetrag von rd. 25 Mio. Euro ergeben. Die Ergebnisbelastung im Einzelabschluss der VBH Holding AG wird mindestens in gleicher Höhe liegen. Damit wird der Vorstand den Aktionären keinen Gewinnverwendungsvorschlag unterbreiten können, der eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2011 vorsieht.
Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen bedarf nach der bestehenden Kreditvereinbarung zum Teil der Genehmigung durch die finanzierenden Konsortialbanken, mit welchen die VBH aktuell hierzu in Verhandlungen steht.
Vorstand und Aufsichtsrat haben diese Maßnahmen beschlossen, um die Ertragskraft der VBH Gruppe nachhaltig zu stärken. Die Zahlen zum dritten Quartal werden die Auswirkungen der Maßnahmen bereits anteilig beinhalten und zum 15. November 2011 veröffentlicht werden.
F. Bangerter/CFO
Phone: ++49/(0)7150-15200
(Ad hoc vom 28.10.2011) (28.10.2011/ac/n/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 3,599 € | 3,60 € | -0,001 € | -0,03% | 25.05./20:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007600702 | 760070 | 4,89 € | 3,50 € | |
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