Erweiterte Funktionen


Unicef fürchtet Winterkatastrophe in Syrien




15.11.17 09:29
dts Nachrichtenagentur

über dts NachrichtenagenturKöLN (dts Nachrichtenagentur) - Der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, hat vor einer humanitären Katastrophe für die Kinder in Syrien gewarnt. "Schon jetzt ist es nachts kalt und feucht, in ein bis zwei Wochen könnte es den ersten Frost geben. Die syrischen Kinder haben bereits so viel durchgemacht. Wir müssen jetzt verhindern, dass zu der Kriegs-Katastrophe auch noch eine Winterkatastrophe kommt", sagte er der "Bild" (Mittwochsausgabe).



Schneider, der gerade von einer Aleppo-Reise zurückgekehrt ist, bezifferte die Zahl der Kinder, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind auf rund sechs Millionen. "Etwa die Hälfte von ihnen haben ihr Zuhause verloren und sind Flüchtlinge im eigenen Land - oft unter schwierigsten Bedingungen", so Schneider. Bei seinem Besuch in Aleppo habe er viele Familien gesehen, die in die Trümmer ihrer Häuser zurückgekehrt seien. "Andere leben auf engem Raum in notdürftig eingerichteten Rohbauten ohne Fenster, Strom oder Heizung, die Kinder laufen barfuß oder in dünnen Plastiksandalen durch den Matsch", beschreibt Schneider die Lage. Unicef stehe bereit, um rund eine halbe Million Kinder in Syrien mit warmen Decken, Winterkleidung und Heizöfen zu versorgen, erklärte der Geschäftsführer. "Dafür brauchen wir dringend Spenden. Vergangenen Winter sind in einer Notunterkunft bei Aleppo zwei Babys erfroren. Wir müssen alles tun, damit sich das nicht wiederholt."


Foto: über dts Nachrichtenagentur




 
 

Aktien des Tages
  


Mit der Anmeldung für den Newsletter "Aktien des Tages" stimme ich dem gleichzeitigen Erhalt des "GeVestor täglich" unseres Partners GeVestor zu.


Mit der Anmeldung für den Newsletter "Aktien des Tages" stimme ich dem gleichzeitigen Erhalt des "Investors Daily" unseres Partners FID Verlag zu.

RSS Feeds




Bitte warten...