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Tierische Angst vorm Feuerwerk / Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit / Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen (FOTO)




15.11.17 10:23
news aktuell

Bonn (ots) -

Ein Silvester-Feuerwerk gehört zum Jahreswechsel einfach dazu.
Doch nicht nur kleine Kinder bekommen es dann häufig mit der Angst zu
tun. Noch mehr leiden unsere vierbeinigen Hausgenossen unter
zischenden Raketen und krachenden Böllerschüssen. Denn Hund und Katze
sind mit wesentlich empfindlicheren Hörorganen ausgestattet als der
Mensch. Auch fehlt den Tieren die Fähigkeit, Lärm als ungefährlich
einzuordnen.

Was aber tun, wenn Mitternacht naht? Und Sie nur noch besorgt
beobachten können, wie ihre geliebte Fellnase beginnt zu hecheln, zu
zittern und ruhelos durchs Haus zu streifen? Man sollte diese Zeichen
auf jeden Fall ernst nehmen, denn sie können sich von einem
einmaligem Verhalten zu einer ausgeprägten Geräuschphobie auswachsen.
Geräuschempfindliche Hunde beispielsweise verbinden nach und nach
andere Situationen, Gegenstände oder Personen mit ihrer
Geräuschangst. So kann beispielsweise ein Hund, der eigentlich nur
Angst vor einem Gewitter hat, eine Phobie gegenüber Regen oder
dunklen Gewitterwolken entwickeln.

Bei großer Panik leidet das Tier sehr. Das kann sogar so weit
gehen, dass es sich "vor Angst in die Hosen macht" und in die Wohnung
kotet. Einige Tiere weigern sich zu fressen. Andere wählen die
Flucht, verkriechen sich irgendwo und bleiben lange verschwunden. Bei
vorhersehbaren Geräuschkulissen wie dem Silvester-Feuerwerk sollte
man die Tiere deshalb möglichst im Haus halten und ihnen dort einen
Rückzugsort anbieten. Für den Fall eines Falles ist es hilfreich,
wenn ein Tier gechippt und in einer Datenbank gemeldet ist. Über die
dort gespeicherten Informationen lassen sich Herrchen und Frauchen
leicht wiederfinden.

Alles in allem wirken Phobien sehr belastend auf das Zusammenleben
von Mensch und Tier. Übertriebene Ängste vor Geräuschen aller Art,
die eigentlich keine Gefahr darstellen, lassen sich aber
therapeutisch behandeln. Experten empfehlen zumindest für Hunde
Desensibilisierungstherapien, mit denen die Tiere langsam an
Geräusche gewöhnt werden. Dieses Vorgehen ist immer verbunden mit
hohem Zeitaufwand, viel Lob und Belohnung des Hundes durch Leckerlis.
Aber es gibt auch weitere Möglichkeiten wie angstlösende Produkte
oder Arzneimittel, die helfen, den Stress bei Hunden und Katzen zu
vermindern. Die Aktivität der Tiere bleibt dabei voll erhalten. Ob
solch eine Maßnahme für ein Tier passt, sollte man frühzeitig mit dem
Tierarzt besprechen. Denn nicht vergessen: Bald ist wieder Silvester.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
http://ots.de/HR6RN



Pressekontakt:
Dr. Sabine Schüller, Schwertberger Str. 14,53177 Bonn,
Tel. 0228 / 31 82 96, E-Mail bft@bft-online.de, www.bft-online.de

Original-Content von: Bundesverband für Tiergesundheit e.V., übermittelt durch news aktuell

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