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Die Technik muss der Pädagogik folgen




15.02.18 12:00
news aktuell

Darmstadt (ots) - Die Digitalisierung wird das Lehren und Lernen
tiefgreifend verändern. Durch eine produktive und kreative Verbindung
von bewährten und neuen Bildungsangeboten können Erzieherinnen,
Lehrkräfte und Ausbilder neue Lerngelegenheiten kreieren. Der Didacta
Verband der Bildungswirtschaft unterstützt sie dabei.

Die Pädagogen aller Bildungsbereiche sind auf Konzepte und
Instrumente angewiesen, die Lehr- und Lernprozesse in der digitalen
Welt stärken. Das gelingt nur, wenn die Rahmenbedingungen für ihre
Arbeit verbessert, fließende Übergänge im Bildungsverlauf gestaltet
und neue didaktische und methodische Ansätze angewandt werden, die
differenzierte und individuelle Bildungsprozesse ermöglichen. Sie
benötigen Unterstützungsangebote, die eine neue Bildungsqualität
sichern und sie dazu befähigen, die wachsenden Anforderungen an ihren
Beruf zu leisten.

Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes
der Bildungswirtschaft: "Neue Technologien verbessern die
Bildungsqualität nicht automatisch. Die Bildung in der digitalen Welt
gelingt nur, wenn die Technik der Pädagogik folgt. Wir brauchen
deshalb eine konstruktiv-kritische Debatte über die Digitalisierung
im Bildungsbereich." Der Didacta Verband trägt dazu bei. Er bereitet
derzeit eine Reihe von forschungsgestützten Positionspapieren vor,
die den aktuellen Wissens- und Erfahrungsstand aufgreifen sowie im
Ausland gewonnene Erkenntnisse in die Diskussion einbringen. "Wir
werden damit zur Versachlichung der Debatte beitragen. Zugleich
werden wir den Lehrkräften praxiserprobte Informationen an die Hand
geben. Die entscheidende Frage ist, wie Kitas und Schulen Kinder auf
das zunehmend digitalisierte Leben vorbereiten", erklärt Fthenakis.
Der Didacta Verband werde didaktische Konzepte und Materialien
vorstellen, die einen einfachen Zugang zu Wissen ermöglichen, neue
Formen des kooperativen Lernens unterstützen und so zu besseren
Lernergebnissen führen. "Wir werden den Pädagogen Informationen zur
Verfügung stellen, die ihre Arbeit fachlich begründen und sie dabei
unterstützen, ihre Lernziele zu erreichen."

Um die Chancen der Digitalisierung für den Bildungsbereich besser
nutzbar zu machen, kooperiert der Didacta Verband mit renommierten
Forschungseinrichtungen wie dem Hasso-Plattner-Institut (HPI).
Fthenakis: "Gemeinsam mit dem HPI werden wir daran arbeiten, Inhalte
und Technologien so zusammenzufügen, dass sie Bildungsprozesse
stärken."

Eine wesentliche Voraussetzung für die Vermittlung digitaler
Kompetenzen ist die Qualifikation der Lehrkräfte und Ausbilder. Der
Verband der Bildungswirtschaft fordert, dass ihre Aus-und Fortbildung
umfassend weiterentwickelt wird. Der Umgang, die Reflexion und der
Einsatz digitaler Medien sowie eine angepasste Methodik und Didaktik
gehören seiner Ansicht nach in alle Phasen der Lehrerausbildung.

In einer Kooperation mit der Universität des Saarlandes werden
weitere konkrete Unterstützungsmaßnahmen für Pädagogen vorbereitet.
Gemeinsam mit den Lehrstühlen Fachdidaktik Deutsch und Fachdidaktik
Mathematik plant der Verband den Ausbau von bedarfsorientierten
Online-Angeboten zum digitalen Lehren und Lernen, die Entwicklung und
Publikation fachspezifischer Materialien sowie die Organisation von
Fachveranstaltungen. Die Leiterinnen der Lehrstühle, Prof. Dr. Julia
Knopf und Prof. Dr. Silke Ladel, legen einen Schwerpunkt ihrer Arbeit
auf die Erforschung digitaler Lehr- und Lernprozesse in den Bereichen
Sprachen und MINT.

Über praxisorientierte Lösungen rund um das Lernen mit digitalen
Medien informiert das Internetportal www.didacta-digital.de sowie das
Sonderheft "didacta DIGITAL", das zwei Mal jährlich dem didacta
Magazin für lebenslanges Lernen beigelegt wird. Die Medien bieten
einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der
Digitalisierung. Sie stellen nützliche Tools für den Unterricht und
wertvolle Tipps zur Medienbildung vor. Konkrete Anregungen für Fach-
und Lehrkräfte stehen ebenso im Fokus der didacta Messe. Auf dem
neuen Forum "didacta DIGITAL" stellen Lehrkräfte, Schulleiter,
Schüler und führende Vertreter von Kommunen ihre Erfahrungen mit
digitalen Bildungsangeboten vor, die in der schulischen Praxis und im
Unterricht Anwendung finden.

Mehr Informationen unter www.didacta.de und www.didacta-digital.de



Pressekontakt:
Thorsten Timmerarens
presse@didacta.de
Tel. 06151-35215-13

Original-Content von: Didacta Ausstellungs- und Verlagsgesellschaft mbH, übermittelt durch news aktuell

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