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Tarifstreit im öffentlichen Dienst geht in die entscheidende Phase




17.02.17 05:20
dpa-AFX

POTSDAM (dpa-AFX) - Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder geht am Freitag (10.00 Uhr) in die entscheidende Phase.

Die Arbeitgeber hatten am Donnerstag erstmals Angebote zu den rund ein Dutzend Einzelforderungen der Gewerkschaften vorgelegt. Die Gewerkschaften verlangen sowohl strukturelle Änderungen als auch finanzielle Erhöhungen. Ihr gesamtes Forderungspaket beläuft sich auf ein Plus von sechs Prozent oder sieben Milliarden Euro. Die Gesamtforderung lehnen die Arbeitgeber als zu hoch ab.


Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde zeigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften dennoch zuversichtlich, zu einem Durchbruch zu kommen. In den vergangenen Wochen hatten die Gewerkschaften mit Warnstreiks an Schulen, in Straßenmeistereien oder an Universitätskliniken in ganz Deutschland ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Daran waren nach Verdi-Angaben mehrere zehntausend Beschäftigte beteiligt.


Verdi, der Beamtenbund dbb und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verhandeln mit der Tarifgemeinschaft deutscher Ländern (TdL) über das Gehalt und die Arbeitsbedingungen von rund einer Million Angestellten der Länder. Hessen gehört nicht mehr der Tarifgemeinschaft an. In der Regel übernimmt das Land aber die Tarifabschlüsse./rm/bw/DP/he







 
 

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